Williams lässt Muguruza keine Chance

Serena Williams bejubelt einen Punktgewinn

Grand-Slam-Turnier in Wimbledon

Williams lässt Muguruza keine Chance

Serena Williams hat ihren vierten Grand-Slam-Sieg in Folge gefeiert. Die US-Amerikanerin besiegte die Spanierin Garbiñe Muguruza mit 6:4 und 6:4.

Serena Williams hat zum sechsten Mal das Tennisturnier in Wimbledon gewonnen. Mit dem Erfolg über die junge Muguruza machte die Weltranglisten-Erste den sogenannten Serena-Slam perfekt. Williams hat jetzt nacheinander bei den US Open 2014 sowie in diesem Jahr bei den Australian Open, den French Open und in Wimbledon den Titel geholt. Dieses seltene Kunststück war Williams bereits 2002/03 gelungen. Zum Grand-Slam-Rekord von Steffi Graf fehlt ihr nur noch ein Sieg. Muguruza dagegen verpasste in ihrem ersten Grand-Slam-Endspiel eine Überraschung klar.

"Ich kann es nicht glauben, dass ich den Serena-Slam geschafft habe. Es fühlt sich so gut an", sagte Williams. 13 Jahre nach ihrem ersten Wimbledon-Triumph im Jahr 2002 erhielt sie um 15.42 Uhr Ortszeit die Venus Rosewater Dish und bedankte sich beim Publikum auf dem Centre Court mit ihrem obligatorischen "Ich liebe Euch alle".

Williams schwächelt nur am Anfang

Muguruza konnte die Favoritin nur am Anfang der Partie überraschen und vor ernste Probleme stellen. Ein frühes Break sorgte für eine 4:2-Führung der Spanierin. Dann aber fing sich die Weltranglistenerste und fand zu ihrem gewohnt dynamischen und druckvollen Spiel. Am Ende des ersten Satzes stand ein standesgemäßes 6:4 auf der Anzeigetafel.

Zu Beginn des zweiten Satzes zeigte Williams dann, wieso sie momentan die unangefochtene Nummer 1 der Damen-Tenniswelt ist. Mit 5:1 führte sie da bereits, ehe die bei diesem Turnier ansonsten so stark aufspielende Muguruza noch einmal verkürzte und bis auf 4:5 herankam. Die Aufholjagd kam jedoch zu spät, nach einer Stunde und 23 Minuten nutzte Williams bei der Chance zum Re-Break ihren zweiten Matchball.

Starkes Turnier von Muguruza

Die junge Außenseiterin konnte aber nicht lange enttäuscht sein, zu stark war ihre Leistung im All England Lawn Tennis Club während des gesamten Turniers gewesen. Die 21-Jährige hatte auf dem Weg ins Finale unter anderem Deutschlands Nummer eins Angelique Kerber, die ehemalige Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki aus Dänemark und die frühere Wimbledon-Finalistin Agnieszka Radwanska aus Polen bezwungen.

sid/dpa/red | Stand: 11.07.2015, 17:00

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