Nadals Pechsträhne

Seit Wimbledon hat Rafael Nadal kein Spiel mehr auf der ATP-Tour bestritten - das ist mittlerweile sechs Monate her. Jetzt musste er das nächste Grand Slam-Turnier absagen.

Rafael Nadal

Im Frühjahr 2012 gewinnt Rafael Nadal die French Open. Mit dem insgesamt siebten Triumph in Paris schreibt er Tennis-Geschichte. Was folgt, ist eine schwarze Serie von Verletzungspech. Und der Leidensweg der früheren Nummer 1 nimmt auch zum Jahreswechsel kein Ende: Gerade schien sein Knie auf dem Weg der Besserung, da stoppt den Spanier ein Magen-Darm-Virus. Die Australian Open Mitte Januar 2013 finden ohne den elfmaligen Grand-Slam-Champion statt.

Im Frühjahr 2012 gewinnt Rafael Nadal die French Open. Mit dem insgesamt siebten Triumph in Paris schreibt er Tennis-Geschichte. Was folgt, ist eine schwarze Serie von Verletzungspech. Und der Leidensweg der früheren Nummer 1 nimmt auch zum Jahreswechsel kein Ende: Gerade schien sein Knie auf dem Weg der Besserung, da stoppt den Spanier ein Magen-Darm-Virus. Die Australian Open Mitte Januar 2013 finden ohne den elfmaligen Grand-Slam-Champion statt.

Bereits den Start beim Einladungsturnier in Abu Dhabi hat der 26-Jährige wegen des Infekts absagen müssen. Bei seiner bislang längsten Verletzungspause muss Nadal viel Geduld beweisen. Die Hartplatzsaison kann Nadal nun bereits abschreiben. "Ich werde bis zum Turnier in Acapulco warten müssen", sagte er. Das findet Ende Februar statt - auf Nadals geliebtem Sandplatz.

Seit seinem Zweitrundenaus in Wimbledon im Juni hat Nadal kein Spiel mehr auf der ATP-Tour bestritten - das ist mittlerweile schon sechs Monate her. Dort endete zugleich Nadals (seit den French Open 2011 andauernde) Serie von fünf Grand-Slam-Finalteilnahmen in Folge.

Das Nationale Olympische Komitee Spaniens hatte im Anschluss an Wimbledon und vor den Sommerspielen in London bekannt gegeben, dass Nadal bei Olympia die spanische Flagge tragen werde. Am 19. Juli gab Nadal jedoch bekannt, dass er verletzungsbedingt auf das olympische Turnier verzichte. Als Grund dafür gab er Kniebeschwerden an, die er sich bei seiner Zweitrundenniederlage in Wimbledon zugezogen habe.

Auch die anschließenden Masters-Turniere in Nordamerika und die US Open ließ Nadal aufgrund der Verletzung aus. Am 3. September gab Rafael Nadal auf seiner Website bekannt, dass ihn die Knieverletzung für mindestens zwei weitere Monate außer Gefecht setzen werde. Er fiel damit auch für die China Open, die Masters-Turniere in Shanghai und Paris sowie für das Davis-Cup-Halbfinale gegen die USA aus.

"Mein Team und die Ärzte sagen, dass es am sichersten für mein Knie sei, Dinge ordentlich zu tun", erklärte Nadal. Das Virus habe seine Pläne zerstört, konsequent zu trainieren. "Ich habe immer gesagt, dass ich zurückkehre, wenn ich in der richtigen Form bin, um zu spielen. Nach all der Zeit, die ich weg vom Platz bin, will ich die Rückkehr lieber nicht forcieren", betonte Nadal.

Verletzungspech erwischte Nadal auch schon 2011: Mit einem Turniersieg bei den Australian Open hätte er zu diesem Zeitpunkt als erster Spieler nach Rod Laver alle vier Grand-Slam-Titel in seinem Besitz haben können. Im Viertelfinale musste er sich jedoch seinem Freund David Ferrer geschlagen geben. Nachdem er sich im ersten Satz eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte, verlor er das Match in drei Sätzen.

Bei seinem Comeback Im Frühjahr 2011 konnte Nadal in Indian Wells und Miami jeweils das Finale erreichen, aber beide Endspiele endeten mit Niederlagen gegen Novak Dokovic.

Der serbische Weltranglistenerste Djokovic wünscht seinem langjährigen Rivalen nun am Rande des Turniers ins Abu Dhabi gute Besserung: "Ich kann es kaum abwarten, ihn wieder spielen zu sehen. Ich bin sicher, dass es allen Tennis- und Sportfans genauso geht."

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