Stephens schockt Serena Williams, Federer mit Mühe
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Australian Open
Stephens schockt Serena Williams, Federer mit Mühe
Serena Williams ist bei den Australian Open sensationell im Viertelfinale ausgeschieden. Sie unterlag ihrer erst 19 Jahre alten Landsfrau Sloane Stephens. Bei den Männern hatte Roger Federer viel Mühe mit Jo-Wilfried Tsonga.
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Die an Position drei gesetzte Wiiliams musste sich im amerikanischen Generationenduell in 2:17 Stunden mit 6:3, 5:7, 4:6 beugen. Enttäuscht verließ Williams die Rod-Laver-Arena, während Stephens von den 15.000 Zuschauern frenetisch gefeiert wurde. "Ich kann es nicht fassen, oh meine Güte. Meine Großeltern zuhause werden ausflippen. Sie haben alles am Computer gesehen", sagte Stephens.
Es war die erste Niederlage von Williams nach zuvor 22 Erfolgen in Serie. Seit den French Open Ende Mai 2012 hatte die 15-malige Grand-Slam-Siegerin nur einmal verloren - Mitte August in Cincinnati gegen Angelique Kerber. Damit verpasste die jüngere der Williams-Schwestern auch die Chance, nach dem ersten Major-Turnier des Jahres wieder die Führung im WTA-Ranking zu übernehmen.
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Bilder vom zehnten Tag in Melbourne
Am zehnten Tag der Australian Open finden die letzten Viertelfinalpartien statt. Die schönsten Bilder des Tages.
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Asarenka ohne Mühe
Die Weltranglisten-25. Stephens steht nach dem größten Triumph ihrer bisherigen Karriere erstmals im Halbfinale eines Grand-Slam-Tournaments. Dort trifft sie auf Titelverteidigerin Wiktoria Asarenka. Die topgesetzte Weißrussin hatte im ersten Viertelfinale des Tages die ungesetzte Swetlana Kusnezowa (Russland) 7:5, 6:1 bezwungen.
Serena Williams musste im zweiten Satz beim Stand von 5:4 wegen einer Rückenverletzung eine medizinische Auszeit nehmen. Im dritten Durchgang zertrümmerte die 31-Jährige aus lauter Frust ihr Racket, pfefferte es unter ihre Bank und erhielt eine Verwarnung. Williams, die in der vergangenen Saison eine Bilanz von 58:4 Siegen hatte, unterliefen 48 unbedrängte Fehler. Sie ermöglichte Stephens acht Breakchancen, von denen diese fünf nutzte. Im anderen Semifinale stehen sich die an Position zwei gesetzte Russin Maria Scharapowa und Li Na (China/Nr. 6) gegenüber.
Federer übersteht Fünfsatzkrimi
Vorzeitig im Halbfinale: Roger Federer
Bei den Herren hat Roger Federer nur dank eines Kraftaktes das Halbfinale erreicht. Der Schweizer gewann gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga mit 7:6 (7:4), 4:6, 7:6 (7:4), 3:6, 6:3 und steht damit zum zehnten Mal in Serie in der Vorschlussrunde von Melbourne. Federer behielt vor allem in den entscheidenden Phasen kühlen Kopf. Nach 3:34 Stunden verwandelte der 31-Jährige seinen fünften Matchball und ließ sich von den Fans in der ausverkauften Rod-Laver-Arena feiern.
In der Nightsession zeigte Federer, der bis zum Viertelfinale keinen Satz abgegeben hatte, insbesondere in den Tiebreaks sein bestes Tennis. Aber auch Tsonga, Australian-Open-Finalist von 2008, war durchaus effektiv. Der 27-Jährige nutzte fünf von neun Breakchancen, während der Weltranglistenzweite Federer nur auf eine Quote von 4:18 kam. Die Entscheidung fiel, als Federer dem Franzosen im fünften Satz das Service zur eigenen 3:1-Führung abnahm.
Chardy fehlten gegen Murray die Kräfte
Zuvor war der britische US-Open-Sieger Andy Murray durch ein lockeres 6:4, 6:1, 6:2 gegen den ungesetzten Franzosen Jeremy Chardy ins Halbfinale eingezogen. Murray, Olympiasieger von London 2012, hatte beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres bereits zweimal im Endspiel gestanden (2010, 2011). Im Viertelfinale in der Rod-Laver-Arena nahm er seinem Konkurrenten Chardy insgesamt achtmal den Aufschlag ab und war in dem nur 111-minütigen Match stets Herr der Lage. Dem 25-jährigen Franzosen, Nummer 36 im Ranking, waren in seinem ersten Grand-Slam-Viertelfinale die Strapazen der vorausgegangenen Matches anzumerken. Das zweite Halbfinale bestreiten Novak Djokovic und David Ferrer.
sid/dpa | Stand: 23.01.2013, 13:12