Nur Kohlschreiber eine Runde weiter
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Vierter Tag der Australian Open
Nur Kohlschreiber eine Runde weiter
Philipp Kohlschreiber hat erneut bestätigt, dass er bei den Australian Open in Topform ist und zog in die dritte Runde ein. Vier andere Deutsche scheiterten.
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Kohlschreiber setzte sich am Donnerstag (17.01.13) in Melbourne gegen den Israeli Amir Weintraub mit 6:2, 7:6 (7:4), 6:4 durch und trifft nun auf den Kanadier Milos Raonic. "Ich denke, es war eine sehr konzentrierte Vorstellung", sagte der 29 Jahre alte Augsburger.
Nach einfachem Start musste er allerdings hart kämpfen, um den unbekannten Weintraub zu schlagen. Im zweiten Satz hatte der Israeli beim Stand von 6:5 sogar einen Satzball, doch Kohlschreiber rettete sich in den Tie Break, den er schließlich mit 7:4 für sich entschied. "Das war wichtig, weil er sonst noch mehr Auftrieb bekommen hätte. Zum Glück habe ich in dieser Phase mein bestes Tennis gespielt."
Mayer ratlos
Erneut eine ganz schwache Leistung zeigte dagegen Kohlschreibers Davis-Cup-Kollege Florian Mayer. In der ersten Runde hatte sich der Bayreuther gegen den Amerikaner Rhyne Williams noch in fünf Sätzen durchkämpfen können. Doch dieses Mal schaffte er nicht mehr die Wende, verlor gegen Ricardas Berankas aus Litauen 2:6, 3:6, 1:6.
"Ich kann es mir auch nicht erklären, was mit mir los ist", sagte Mayer. "Ich habe so gut trainiert. Aber es hilft nichts, ich muss das Spiel jetzt abhaken und nach vorne schauen."
Daniel Brands schied erst nach großem Kampf aus. Er verlor gegen den australischen Hoffnungsträger Bernard Tomic mit 7:6 (7:4), 5:7, 6:7 (3:7), 6:7 (8:10). Nach 2:55 Stunden verwandelte Tomic bei phasenweise bis zu 40 Grad in der Rod Laver Arena seinen achten Matchball. Brands hatte sich beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison erst über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt. Benjamin Becker stand dagegen beim 2:6, 4:6, 2:6 gegen den früheren US-Open-Gewinner Juan Martin del Potro (Argentinien/Nr. 6) auf verlorenem Posten.
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Bilder vom vierten Tag der Australian Open
Bilder vom vierten Tag der Australian Open.
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Beck "ein bisschen verkrampft"
Zu Ende sind die Australian Open auch für Annika Beck. Die 18-Jährige spielte gegen die Japanerin Ayumi Morita über weite Strecken zwar gut mit, war am Ende beim 2:6, 0:6 aber doch ohne Chance. "Vielleicht waren die Anspannung und die Aufregung zu groß", sagte Beck, die erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier in der zweiten Runde stand. "Und ich hatte natürlich im Hinterkopf, was danach kommen könnte: ein Duell mit Serena Williams in der Rod Laver Arena. Vielleicht bin ich deshalb ein bisschen verkrampft." Damit sind beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres nur noch drei von 14 gestarteten deutsche Profis dabei. Neben Kohlschreiber sind nur noch Angelique Kerber und Julia Görges im Rennen.
Serena Williams kam wie Victoria Asarenka ohne Mühe weiter. Williams bezwang die Spanierin Garbine Muguruza mit 6:2, 6:0. Dabei hatte die Amerikanerin zwar noch Probleme mit ihrem lädierten Knöchel, wurde aber nicht ernsthaft gefordert. Titelverteidigerin Asarenka gewann gegen die Griechin Eleni Danilidou 6:1, 6:0.
dpa | Stand: 17.01.2013, 11:06