Kerber beim Masters schon unter Zugzwang
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Niederlage gegen Serena Williams
Kerber beim Masters schon unter Zugzwang
Angelique Kerber hat bei ihrer ersten Masters-Teilnahme gegen Serena Williams eine Überraschung verpasst und steht nun schon unter Zugzwang.
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Die Weltranglistenfünfte aus Kiel verlor ihr Auftaktmatch in der Roten Gruppe gegen Olympiasiegerin Serena Williams (USA) mit 4:6, 1:6 und muss um die Halbfinalteilnahme bangen.
"Ich war sehr nervös. Das alles hier ist eine neue Situation für mich. In den entscheidenden Momenten habe ich mehr Fehler gemacht als sie", sagte die erkältete Kerber, die nach der Niederlage noch tapfer ins Publikum winkte. Trotzdem nahm sie auch viel Positives mit: "Dieses Turnier wird mich auf ein höheres Level bringen."
Um nicht schon vorzeitig nahezu alle Chancen auf die Vorschlussrunde der mit 4,9 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung in Istanbul zu verspielen, muss die 24-jährige Kerber am Mittwochabend gegen die Weltranglistenerste Wiktoria Asarenka (Weißrussland) gewinnen. "Dann ist ein neuer Tag. Hoffentlich bin ich nicht so nervös wie heute", sagte Kerber. Letzte Gruppenkontrahentin der Fed-Cup-Spielerin ist die einstige Frech-Open-Gewinnerin Li Na aus China. Nur die jeweils ersten Beiden der zwei Vierergruppen erreichen das Semifinale.
Kerber schnell in Rückstand
Vor 8.500 Zuschauern im Sinan Erdem Dome geriet Kerber im ersten Satz schnell mit 0:3 in Rückstand. Danach zeigte die Wimbledon-Halbfinalistin allerdings Kämpferqualitäten und glich aus. Das entscheidende Break gelang Williams, die in diesem Jahr die Grand Slams in Wimbledon und New York gewonnen hatte, zum Satzgewinn. Danach ging die Amerikanerin schnell mit 5:1 in Führung und verwandelte ihren ersten Matchball.
"Das Match war enger, als es das Ergebnis aussagt. Es hätte kippen können, aber dann war Angie zu wild", sagte Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner.
Kerber hatte sich als erste Deutsche nach Anke Huber 2001 für das Masters qualifiziert. Steffi Graf hatte die Veranstaltung fünfmal gewonnen - zuletzt 1996. Es ist das erste Mal in der 42-jährigen Geschichte des Masters, dass alle Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Ländern kommen.
Scharapowa siegt und wahrt Chance auf Nummer eins
Maria Scharapowa ist erfolgreich in das WTA-Masters in Istanbul gestartet und darf weiter auf den Sprung zurück an die Weltranglistenspitze hoffen. Die 25-Jährige aus Russland besiegte in einer Neuauflage des French-Open-Finals die Italienerin Sara Errani mit 6:3, 6:2.
sid | Stand: 23.10.2012, 19:41