Deutsche Rugby-Auswahl unterliegt auch Russland

die deutsche Rugby Nationalmannschaft

WM-Qualifikation

Deutsche Rugby-Auswahl unterliegt auch Russland

Die Hoffnungen der deutschen 15er-Nationalmannschaft auf die erstmalige Qualifikation für eine Rugby-Weltmeisterschaft haben einen weiteren Dämpfer erhalten.

Eine Woche nach der 15:32-Niederlage gegen Spanien unterlag die Mannschaft von Trainer Kobus Potgieter am Sonntag (19.03.2017) in Sotschi auch Gastgeber Russland klar mit 25:52 (7:12).

Es war für die vom Verletzungspech verfolgten Deutschen nach dem erwarteten 6:50 bei Europameister Georgien bereits die dritte Niederlage auf dem schweren Weg zur WM 2019 in Japan.

DRV-Team bleibt dennoch im WM-Rennen

Da sich die Russen auch noch einen offensiven Bonus-Punkt sichern konnten, zogen sie in der Tabelle zunächst am bisher drittplatzierten Team des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) vorbei. Immerhin stand für die ersatzgeschwächte deutsche Mannschaft schon vor dem letzten Vorrunden-Spiel der vorzeitige Klassenverbleib fest.

Denn das DRV-Team hatte in der Rugby Europe Championship, in der auch der EM-Champion gekürt wird, zuvor Heimsiege gegen Rumänien (41:38) und Belgien (34:29) gefeiert - und bleibt deshalb auch im WM-Rennen. In der WM-Ausscheidung 2015 war die DRV-Auswahl knapp gescheitert.

Potgieter enttäuscht

"Wir haben wieder eine gute Halbzeit gegen Russland gespielt, dort leider unsere Chancen nicht so gut genutzt. Dann aber haben wir nach der Pause zu viele einfache individuelle Fehler gemacht, einfache Tackles verpasst, unsere Gassen nicht gewonnen", resümierte ein merklich enttäuschter Bundestrainer Potgieter: "Solche Fehler darf man sich auf diesem Level eben nicht erlauben. Russland war stark in der zweiten Hälfte, aber wir haben es uns in vielen Situationen auch selbst schwer gemacht. Das Team ist jung, wir müssen als Mannschaft weiter wachsen. Heute haben wir wieder viele Dinge gelernt, auch wenn es hart war."

sid/dpa | Stand: 19.03.2017, 14:18

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