Armstrong-Jäger unterstützt die NADA
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Travis Tygart im Sportausschuss des Bundestages
Armstrong-Jäger unterstützt die NADA
Travis Tygart, Chef der US-Anti-Doping-Agentur USADA, hat dem deutschen Anti-Dopingkampf weitere Unterstützung zugesagt.
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"Wir freuen uns, Ihnen unsere Hilfe für die Zukunft zu bestätigen", sagte Tygart am Mittwoch (30.01.13) im Sportausschuss des Bundestages in Berlin vor Abgeordneten sowie Vertretern der deutschen Anti-Dopingagentur NADA. Der USADA-Chef, der das Dopingsystem Lance Armstrong aufgedeckt hatte, forderte ein effektiveres weltweites Kontrollsystem. Es müsse noch mehr Tests unabhängiger Agenturen außerhalb der Wettkämpfe geben.
Kampf nicht aussichtslos
"Wir wollen die heutigen Athleten für einen sauberen morgigen Sport schützen", sagte Tygart weiter. Die erfolgreichen Ermittlungen gegen die US-Radprofis Armstrong, Tyler Hamilton und Floyd Landis hätten gezeigt, dass der Kampf gegen Doping nicht aussichtslos sei. Während die USADA laut Tygart jährlich 14,4 Millionen US-Dollar im Anti-Dopingkampf verwenden kann, hat die NADA lediglich rund fünf Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.
Strafe für Mediziner gefordert
In den USA gibt es rund 8.200 Dopingtests, in Deutschland 8.000. Die NADA-Vorsitzende Andrea Gotzmann forderte, auch beteiligte Mediziner zu bestrafen. "Das mafiöse System Armstrong" habe gezeigt, wie sehr Mediziner in dem Fall involviert waren. Das Abschreckungspotenzial sei zu gering.
Stand: 30.01.2013, 16:20