Kreuziger räumt Kontakt zu Ferrari ein

Roman Kreuziger feiert seinen Sieg beim Amstel Gold Race.

Radsport

Kreuziger räumt Kontakt zu Ferrari ein

Der tschechische Radprofi Roman Kreuziger hat Kontakte zu dem gesperrten Sportmediziner Michele Ferrari eingeräumt.

Kreuziger, der im April das Amstel Gold Race in den Niederlanden gewann, habe von Herbst 2006 bis 2007 mit Ferrari in Verbindung gestanden, als er für das italienische Team Liquigas gefahren war. Er habe jedoch niemals Dopingsubstanzen eingenommen, versicherte Kreuziger laut der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

"Wusste von nichts"

Ferrari, der Verbindung zu Lance Armstrong hatte und als Schlüsselfigur in dessen Dopingsystem galt, war 2004 wegen Sportbetrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zwei Jahre später sperrte ihn der italienische Radsportverband lebenslang und verbot allen italienischen Radprofis bei Androhung einer Sperre, mit Ferrari zu arbeiten.

"Ich wusste nicht, dass Radprofis keine Kontakte zu Ferrari haben dürfen", sagte Kreuziger: "Ich dachte, dass er zu den besten Medizinern zählte." Er habe seinen nationalen Verband über alles informiert.

sid | Stand: 17.05.2013, 11:45

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