Froome startet bei Andalusien-Rundfahrt

Chris Froome bei der Vuelta im Roten Trikot

Trotz positiver Salbutamol-Probe

Froome startet bei Andalusien-Rundfahrt

Trotz der weiterhin nicht aufgeklärten positiven Salbutamol-Probe vor fast fünf Monaten geht der Radrennfahrer Chris Froome am Mittwoch bei der Andalusien-Rundfahrt (14. bis 18. Februar) an den Start.

Das britische Sky-Team des viermaligen Tour-de-France-Gewinners hatte Froome für das Traditionsrennen in Andalusien nominiert. Zuletzt hatte der Brite, der das Rennen 2015 gewann, in Südafrika trainiert.

Hoher Salbutamolwert bei der Vuelta

Der 32 Jahre alte Radprofi und seine Anwälte haben dem Weltverband UCI offenbar immer noch nicht die offizielle Erklärung präsentiert, warum bei ihm am 7. September 2017 bei der Vuelta ein stark erhöhter Wert des Asthmamittels Salbutamol gemessen worden war. Bis zu einem Wert von 1.000 Nanogramm pro Milliliter ist das Präparat erlaubt. Froome wies angeblich 2.000 Nanogram auf und muss mit einer Sperre rechnen.

Letzte Zweifel an seinem Start, der prinzipiell bei der aktuellen Lage nicht regelwidrig ist, zerstreute Froome am Dienstag (13.02.2018) mit einem Abreisefoto bei Twitter und den Worten: "Ich kann's kaum erwarten, die Saison zu beginnen!" Froome versicherte dabei aufs Neue, dass er sein "Möglichstes" unternehme, "um sicherzustellen, dass die Dinge so schnell wie möglich gelöst werden".

Lappartient: Sky sollte Froome sperren

Fristen für eine Erklärung gibt es offenbar nicht. "Ich verstehe, dass die Situation Unsicherheiten provoziert. Aber ich bin überzeugt, dass wir im Stande sind, zu ergründen, was wirklich passiert ist", sagte Froome zuletzt noch. Der neue UCI-Präsident David Lappartient vertrat eigentlich einen klaren Standpunkt. "Sky sollte Froome sperren", sagte der Franzose kürzlich. Geschehen ist das offensichtlich nicht.

sid/dpa/red | Stand: 13.02.2018, 14:38

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