Hallenhockey-WM - Deutsche Teams greifen nach Gold

Mats Grambusch (v.l.), Christopher Rühr, Marco Miltkau

Entscheidungen in Berlin

Hallenhockey-WM - Deutsche Teams greifen nach Gold

Der Traum vom Doppelerfolg lebt: Nach den deutschen Hockey-Männern sind bei der Hallen-WM in Berlin auch die Damen ins Endspiel eingezogen.

Im Halbfinale setzte sich das Herren-DHB-Team am Samstag (10.02.2018) sicher mit 6:2 (3:1) gegen Außenseiter Iran durch. Der überragende Kölner Christopher Rühr (3) sowie Fabian Pehlke, Martin Häner und Ferdinand Weinke erzielten in der Max-Schmeling-Halle die Tore für die auch in ihrem siebten Turnier-Match erfolgreichen Gastgeber. Die kämpfen am Sonntag gegen Österreich, das Australien 2:1 besiegte, um den WM-Titel.

"Es ist egal, auf wen wir treffen. Wir sind Favorit, und wenn dich hier 8.000 deutsche Fans anpeitschen, ist das einfach unfassbar", sagte Rühr: "Es war toll, vor so einer Kulisse anzutreten. Die Stimmung war überragend." Das hätte er auch über seinen Auftritt sagen können. Denn obwohl der Kölner in der Anfangsphase noch einen Siebenmeter verschoss, war er der entscheidende Mann auf dem Feld. Er erzielte gegen Iran seine Turnier-Tore 16 bis 18 und ist auf dem besten Weg, Rekordschütze dieser Heim-WM zu werden.

Damen jetzt gegen die Niederlande

Nur wenige Stunden, nachdem die Herren den Finaleinzug bejuben durften, zogen die deutschen Damen nach. Am Samstagabend (10.02.2018) setzten sich die Spielerinnen von Bundestrainer Akim Bouchouchi mit 3:2 (1:1) gegen die starken Weißrussinnen durch. Nike Lorenz, Lisa Altenburg und Marie Mävers trafen für die deutschen Frauen.

Im Damen-Finale trifft Deutschland am Sonntag auf die Auswahl der Niederlande. Der Titelverteidiger bezwang im zweiten Halbfinale die Ukraine mit 6:1 (4:0). "Im Finale zu stehen ist einfach großartig", sagte Stürmerin Anne Schröder und erklärte mit Blick auf das Duell mit dem Erzrivalen: "Das ist das Traumfinale."

sid/dpa | Stand: 10.02.2018, 22:07

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