Rückschlag für deutsche Handballerinnen

Susann Müller beim Sprungwurf

EM-Qualifikation

Rückschlag für deutsche Handballerinnen

Die deutschen Handball-Frauen haben in der Qualifikation für die EM in Schweden einen Rückschlag erlitten. Das Team von Bundestrainer Jakob Vestergaard verlor am Mittwochabend (09.03.16) in Bietigheim gegen den WM-Siebten Frankreich mit 21:24 (10:9).

Für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) war es die erste Niederlage im dritten Spiel der Gruppe 7. Vor mehr als 3000 Zuschauern überzeugten Torhüterin Katja Kramarczyk und die siebenfache Torschützin Susann Müller.

In einer ausgeglichenen Partie leistete sich die deutsche Mannschaft nach einer starken ersten Halbzeit zu Beginn des zweiten Durchgangs einen kurzen Durchhänger. In der Schlussphase kämpfte sich die DHB-Auswahl wieder heran, leistete sich aber zu viele Fehler und verpasste damit auch die Revanche für das deutlich verlorene Gruppenspiel bei der WM im Dezember.

DHB-Auswahl noch auf Kurs

"Wir haben richtig gut gekämpft, uns aber leider im Angriff etwas schwer getan", sagte Torhüterin Katja Kramarczyk: "Wenn man gegen eine Top-Mannschaft wie Frankreich gewinnen will, braucht man über 60 Minuten eine gute Leistung und nicht nur über 45."

In der Qualifikationsgruppe 7 liegt Deutschland mit 4:2 Punkten nun zwei Zähler hinter Spitzenreiter Frankreich (6:0) auf Rang zwei. Island und die Schweiz sind vor ihrem direkten Duellnoch punktlos. Die beiden ersten Teams qualifizieren sich für die EM-Endrunde am Jahresende (4. bis 18. Dezember).

sid/dpa | Stand: 09.03.2016, 21:03

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