Die Jagd auf die Carolina Panthers beginnt

Die Jagd auf die Carolina Panthers beginnt

In der Regular Season hat Carolina die perfekte Saison knapp verpasst. Trotzdem bleiben die Panthers heißester Anwärter auf den Super Bowl 2016. Dabei gibt es ein paar Teams, die ihnen gefährlich werden können.

Die Carolina Panthers nach dem letzten Saisonspiel

Carolina Panthers (15-1 (Siege-Niederlagen), stehen bereits in der Divisional Round)
Es war bislang eine nahezu perfekte Saison für die Panthers. Lediglich die Niederlage gegen die Atlanta Falcons in der 16. Woche hinterlässt einen kleinen Fleck auf der sonst sauberen Weste. Der souveräne 38:10-Sieg im letzten Spiel gegen die Tampa Bay Buccaneers sichert Carolina nicht nur die Freikarte durch die erste Playoff-Runde, die Wild-Card Games, sondern verschafft den Panthers auch den Heimvorteil für die folgenden Spiele. Die Pause kommt gelegen, denn in den Vorwochen wirkte das Team um Quarterback Cam Newton streckenweise etwas müde und hat nun Zeit zu regenerieren.

Carolina Panthers (15-1 (Siege-Niederlagen), stehen bereits in der Divisional Round)
Es war bislang eine nahezu perfekte Saison für die Panthers. Lediglich die Niederlage gegen die Atlanta Falcons in der 16. Woche hinterlässt einen kleinen Fleck auf der sonst sauberen Weste. Der souveräne 38:10-Sieg im letzten Spiel gegen die Tampa Bay Buccaneers sichert Carolina nicht nur die Freikarte durch die erste Playoff-Runde, die Wild-Card Games, sondern verschafft den Panthers auch den Heimvorteil für die folgenden Spiele. Die Pause kommt gelegen, denn in den Vorwochen wirkte das Team um Quarterback Cam Newton streckenweise etwas müde und hat nun Zeit zu regenerieren.

Arizona Cardinals (13-3, stehen bereits in der Divisional Round)
Während den Panthers am Ende der regulären Saison etwas die Luft ausging, drehten die Arizona Cardinals richtig auf. Vor den Ausscheidungsspielen haben sie mit einem Lauf von neun Siegen in Folge ordentlich Selbstvertrauen, auch wenn das letzte Spiel gegen die Seattle Seahawks klar verloren wurde (6:36). Der routinierte Quarterback Carson Palmer fand Wide Receiver Larry Fitzgerald (beide im Bild) regelmäßig in der Endzone und die Running Backs Chris und David Johnson beflügelten das Laufspiel. Der variablen Offensive steht eine verlässliche Defensive zur Seite, die trotz des Ausfalls des wohl wichtigsten Bausteins, Tyrann Mathieu, weiter solide dasteht. Die Vielfalt und der momentane Rückenwind könnte Arizona bis zum ganz großen Ziel tragen.

New England Patriots (12-4, stehen bereits in der Divisional Round)
Niemand versteht besser, dass eine (fast) perfekte Saison nichts wert ist, wenn man den Super Bowl am Ende verliert. 2007 siegten die Patriots 18 Spiele am Stück, nur das letzte gegen die New York Giants ging verloren. Patriots-Quarterback Tom Brady kennt also den Druck, dem sein Kollege Cam Newton ausgesetzt ist. Zudem ist der 38-jährige Brady da, wenn es darauf ankommt. Sebastian Vollmer ist auch wieder fit und wird ihn in den Playoffs schützen. Mit Rob Gronkowski (Bild) wartet wieder Stammbesetzung auf der Tight-End-Position auf Pässe. Wide Receiver Brandon LaFell and Keshawn Martin waren nur verletzungsbedingt in die Starterrollen geschlüpft.

Josh Norman (Cornerback) und die Defense
Gegen passstarke Teams wie die Patriots oder Cardinals hat Carolina einen Cornerback in Topform in den eigenen Reihen. Der 28-jährige Josh Norman hat es in diesem Jahr bereits geschafft, namhafte Wide Receiver wie DeAndre Hopkins (Houston Texans), Dez Bryant (Dallas Cowboys), Julio Jones (Atlanta Falcons) oder Odell Beckham Jr. (New York Giants) nahezu komplett aus dem Spiel zu nehmen. Mit weiteren Top-Verteidigern der Liga wie Luke Kuechly, Kurt Coleman und Kawann Short zeigt die Defensive immer wieder, dass die Panthers aus mehr als nur Cam Newton bestehen.

Denver Broncos (12-4, stehen bereits in der Divisional Round)
Sollte sich der Spruch in diesem Jahr bewahrheiten, dass die Offensive Spiele, die Defensive allerdings Meisterschaften gewinnt, dann haben die Denver Broncos gut Lachen. An der stärksten Abwehr der Liga haben sich schon zahlreiche Gegner die Zähne ausgebissen. Das ist wichtig für den Sieger der AFC West, da auf der Quarterback-Position noch Unklarheit herrscht. Peyton Manning ist nicht fit, sein Backup Brock Osweiler anscheinend noch zu grün hinter den Ohren und unter Druck nicht effektiv. Wenn es drauf ankommt, wird wohl Manning gefordert sein. Kann Head-Coach Gary Kubiak dieses Problem lösen, werden aus den Broncos Titelkandidaten.

Seattle Seahawks (10-6, Wildcard-Game gegen die Minnesota Vikings)
Die Runningbacks Marshawn Lynch und Thomas Rawls fehlen verletzt, das Laufspiel und Herzstück der Offensive der Seahawks existiert damit eigentlich nicht mehr. Der Super-Bowl-Teilnehmer aus dem Vorjahr hat zwangsläufig sein Spiel umstellen müssen. Und nun findet Quarterback Russel Wilson Passempfänger Doug Baldwin (Bild) immer häufiger. Hoffnung gibt auch die sichere Defensive, denn kein Team kassiert weniger Punkte pro Spiel als Seattle. Hält die Verteidigung weiter und Quarterback Russell Wilson hat einen guten Tag, ist einiges möglich.

Cam Newton (Quarterback) und Greg Olsen (Tight End)
Der Spielmacher der Carolina Panthers ist der zweitbeste Läufer seines Teams (636 Yards). Die Folge: keine Offensive ist so variabel und schwer einzuschätzen wie die der Panthers. Cam Newton hat den Titel zum MVP (wertvollster Spieler) der NFL wohl schon sicher. Er profitiert dabei häufig von seinem Tight End Greg Olsen. Der täuscht häufig eine Laufroute an, blockt dann allerdings Newton den Weg frei. Bevor die gegnerische Defensive das erkennt, hat Carolina nicht selten einen neuen ersten Versuch erlaufen. Mit über 1100 Yards an empfangenen Pässen und sieben Touchdowns hat Olsen aber auch nachgewiesen, dass er selbst Punkte machen kann.

Green Bay Packers (10-6, Wildcard-Game gegen die Washington Redskins)
Die erste Hälfte der Saison hat Eindruck hinterlassen. Jetzt sind die Green Bay Packers gewaltig ins Straucheln geraten. Höhepunkt der negativen Formkurve war das 8:38-Debakel bei den Arizona Cardinals in der 16. Woche. Quarterback Aaron Rodgers wurde von der gegnerischen Defensive zerpflückt. Und wenn seine Offensive dann mal die Reihen geschlossen halten konnte, wurden gute Pässe nicht gefangen. Im letzten Spiel verloren sie dann nicht nur mit 13:20 gegen Minnesota, sondern auch NFC-Nord-Tabellenführung an die Vikings. Green Bay muss sich nun gewaltig steigern, um weiter zu kommen.

Kansas City Chiefs (11-5,Wildcard-Game gegen die Houston Texans)
Zeitweise war ein Viertel des Kaders verletzt, aber Coach Andy Reid schaffte es, aus dem Rest ein eingeschworenes Team zu formen. Die Spieler stehen füreinander ein. Ein Gruppenerfolg und die Playoffs sind die verdiente Belohnung. Ob Teamgeist aber genügt, um in den Playoffs zu bestehen?

Cincinnati Bengals, Minnesota Vikings u.a.
Die Cincinnati Bengals (12:4 Siege) hoffen auf eine baldige Rückkehr von Quarterback Andy Dalton (Bild). Ohne den am Daumen verletzten Dalton wird es schwer. Eine starke Bilanz haben auch die Minnesota Vikings (11:5) vorzuweisen. Doch die Abhängigkeit von Star-Runningback Adrian Peterson ist gefährlich. Die Houston Texans (9:7), die Pittsburgh Steelers (10:6), und die Washington Redskins (9:7) dürften den Topfavoriten wie den Carolina Panthers derweil eher weniger Kopfzerbrechen bereiten. Auch wenn man wie in der jeder Sportart tunlichst vermeiden sollte, vermeintliche Underdogs zu unterschätzen.

Stand: 05.01.2016, 08:00 Uhr

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