Weil sie sich mit ihren Spielern ums liebe Geld stritten, schlossen die Klubbesitzer der National Hockey League das Personal kurzerhand vom Spielbetrieb aus. Das rief die Klubs in Europa auf den Plan, und wer es sich leisten konnte, der griff beim Lockout zu. So kamen auch etliche Spieler in die DEL. Die Adler Mannheim zum Beispiel holten Jason Pominville, Dennis Seidenberg, Jochen Hecht und Marcel Goc, Christian Ehrhoff schloss sich den Krefeld Pinguinen an, Daniel Brière und Cluade Giroux spielten für die Eisbären Berlin. Die Klubs profitierten. So machte Ehrhoff in Krefeld 26 Scorerpunkte in 32 Spielen. Die Pinguine siegten mit dem Starverteidiger zehn Mal in Folge und stürmten zwischenzeitlich an die Tabellenspitze.