Nürnberg im Halbfinale - Haie erzwingen Spiel sieben

Nürnberg feiert einen 3:2-Erfolg gegen Iserlohn

DEL-Playoffs

Nürnberg im Halbfinale - Haie erzwingen Spiel sieben

Die Nürnberg Ice Tigers stehen nach einem 3:1-Erfolg gegen die Iserlohn Roosters im Halbfinale der DEL-Playoffs. Berlin muss dagegen in ein entscheidendes siebtes Spiel gegen Köln.

Nürnberg Ice Tigers - Iserlohn Roosters 3:2 (Playoff-Stand: 4:2)

Die Nürnberg Ice Tigers stehen erstmals seit 2007 wieder im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die Franken gewannen am Samstag das sechste Spiel gegen die Iserlohn Rosters knapp mit 3:2 und entschieden die Viertelfinale-Serie "Best of Seven" mit 4:2 für sich. Die Eisbären Berlin haben hingegen den vorzeitigen Einzug in die Runde der besten vier Teams verpasst. Der DEL-Rekordmeister unterlag den Kölner Haien mit 1:5, die somit zum 3:3 ausglichen und das Entscheidungs-Spiel am Montag (14.30 Uhr) in Berlin erzwangen.

In Nürnberg mussten die 7339 Zuschauer lange Zeit auf den ersten Treffer warten. Erst knapp zwei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels beförderte Leonhard Pföderl den Puck zum 1:0 für Nürnberg ins Tor. Kurtis Foster ließ das 2:0 folgen (25.). Pföderl erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 3:0 - das war die vermeintliche Vorentscheidung (33.). Doch Brooks Macek sorgte mit dem 1:3-Anschlusstreffer für Hoffnung bei den Sauerländern (43.), die nun mächtig Druck erzeugten. Sekunden vor Schluss gelang Brooks Macek in Unterzahl das 2:3.

Statistik

Eishockey · DEL 6. Spieltag 2015/2016

Samstag, 26.03.2016 | 17.30 Uhr

Nürnberg Ice Tigers

Beskorowany – Foster, Joslin, Klubertanz, Martinovic, Printz, Weber – Buzas, Ehliz, El-Sayed, Heatley, Möchel, Murley, Oblinger, P. Reimer, Pfleger, Pföderl, Reinprecht, Segal, Steckel

3

Iserlohn Roosters

Lange – Button, Côté, Lavallée, Orendorz, Périard, Raymond, Shevyrin, Teubert – Bassen, Blank, C. Connolly, Caporusso, Dupont, Friedrich, Jaspers, Macek, Petersen, Sylvester, York

2

Fakten und Zahlen zum Spiel

Nürnberg Ice TigersIserlohn Roosters
Überzahl3 Überzahlsituationen, 0 Tore2 Überzahlsituationen, 0 Tore
Strafminuten8 Min.10 Min.

Tore:

  • 1:0 (18:30) Pföderl (Foster, Steckel)
  • 2:0 (24:26) Foster (P. Reimer, Reinprecht)
  • 3:0 (32:15) Pföderl (Heatley, Beskorowany)
  • 3:1 (42:14) Macek (Bassen)
  • 3:2 (59:34) Macek SH1

Zuschauer:

  • 7339

Schiedsrichter:

  • Rohatsch/Schimm, Gaube, Tschirner

Kölner Haie - Eisbären Berlin 4:1 (Playoff-Stand: 3:3)

Jubel bei den Kölner Haien: Es geht in Spiel sieben

Jubel bei den Kölner Haien: Es geht in Spiel sieben

Die Eisbären Berlin haben den vorzeitigen Einzug ins Playoff-Halbfinale verpasst. Der siebenfache Champion der Deutschen Eishockey Liga unterlag am Samstag bei den Kölner Haien deutlich mit 1:5 (0:1, 1:1. 0:3) und musste in der Serie «Best of Seven» den 3:3-Ausgleich hinnehmen. Die Entscheidung fällt somit am Ostermontag beim siebten Match in Berlin (14.30 Uhr). Gleich zu Beginn wurden die Berliner kalt erwischt. Nach 61 Sekunden zog Fredrik Eriksson von der Blauen Linie ab, der Puck zappelte hinter Eisbären-Keeper Petri Vehanen im Netz. Anschließend entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel.

Im zweiten Drittel waren die Berliner dann bemüht, die Serie zu brechen. Bislang gewann immer das Team, das in Führung gegangen war. Mit einem trockenen Schuss gelang Petr Pohl in der 23. Minute zunächst der Ausgleich. Die Berliner dominierten fortan die Partie und waren nah dran an der Führung. Mit dem erst dritten Torschuss der Kölner im Mittelabschnitt sorgte Torsten Ankert zwei Minuten vor Ende des zweiten Drittels dann aber für die erneute Führung der Gastgeber.

Die Kölner nahmen diesen Schwung mit in den Schlussabschnitt. Als die Berliner wegen eines hohen Stocks von Jens Baxmann in Unterzahl spielten, erhöhte Alexander Sulzer auf 3:1 (43.) Es war das dritte Kölner Tor eines Verteidigers an diesem Tag vor 14 033 Zuschauern. Dass die Berliner erneut eine herbe Pleite auf fremdem Eis hinnehmen mussten, lag schließlich am Doppelpack von Johannes Salmonsson und Philip Gogulla, die gegen nachlässige Berliner für den Endstand sorgten (53./55.).

Statistik

Eishockey · DEL 6. Spieltag 2015/2016

Samstag, 26.03.2016 | 17.30 Uhr

Kölner Haie

Wesslau – Ankert, F. Eriksson, Lalonde, Lüdemann, Mo. Müller, Sulzer, Syvret, Zerressen – A. Weiß, Falk, Gogulla, Hager, Jones, Latta, Ohmann, Salmonsson, Stephens, Umicevic

5

Eisbären Berlin

Vehanen – Baxmann, C. Braun, DuPont, Haase, Hördler, J. Müller – Bell, Busch, D. Olver, L. Braun, M. Olver, Machacek, Noebels, Pe. Pohl, Rankel, T.J. Mulock, Talbot, Tallackson, Ziegler

1

Fakten und Zahlen zum Spiel

Kölner HaieEisbären Berlin
Überzahl4 Überzahlsituationen, 1 Tor2 Überzahlsituationen, 0 Tore
Strafminuten20 Min.14 Min.

Tore:

  • 1:0 (1:01) F. Eriksson (Ohmann, Falk)
  • 1:1 (22:38) Pe. Pohl (Rankel, Hördler)
  • 2:1 (38:00) Ankert (Umicevic, A. Weiß)
  • 3:1 (42:03) Sulzer (Umicevic, Latta) PP1
  • 4:1 (52:23) Salmonsson (Gogulla, Hager)
  • 5:1 (54:09) Gogulla (Hager, Salmonsson)

Zuschauer:

  • 14033

Schiedsrichter:

  • Bauer/Schukies, Kowert, Schelewski

Stand: 26.03.2016, 20:08

Darstellung: