DEL - Adler-Sinkflug geht weiter

Schwenningens Acton (l.) im Zweikampf mit Hospelt

45. Spieltag in der DEL

DEL - Adler-Sinkflug geht weiter

Auch nach dem Trainerwechsel ist den Adler Mannheim in der DEL beim Vorletzten Schwenningen kein Sieg gelungen. Dagegen nutzte München Stolperer des Spitzenduos zur Rückkehr auf Platz eins.

Weder Rückkehrer Marcel Goc noch der neue Cheftrainer Craig Woodcroft haben bei Titelverteidiger Adler Mannheim die Krise beenden können. Im Derby beim Tabellenvorletzten Schwenninger Wild Wings unterlag der Meister am Freitag (19.02.2016) mit 2:4 (0:1, 2:2, 0:1) und kassierte die sechste Niederlage in Folge.

Auch der fünf Monate lang verletzte Goc konnte nicht verhindern, dass für Mannheim als Tabellensiebten bei acht Punkten Rückstand die direkte Playoff-Qualifikation in immer weitere Ferne rückt. Selbst das komplette Playoff-Aus droht mittlerweile. Das Polster auf Platz elf beträgt nur fünf Zähler.

NHL-Erfahrung bringt Mannheim nichts

Goc, der im Sommer aus Nordamerika zurückgekehrt war, ging erstmals seit dem 15. September wieder für Mannheim auf Torejagd. Allerdings konnte der 32-Jährige den Abwärtstrend des Meisters ebenso wenig stoppen wie der ehemalige Stanley-Cup-Sieger Ray Emery bei seinem Debüt im Tor.

An der Bande musste der bisherige Co-Trainer Woodcroft, dessen Chef Greg Ireland vor gut einer Woche entlassen worden war, die entscheidenden Schwenninger Tore durch Damien Fleury (37.) und Marcel Kurth (60.) mitansehen. München stürmte dank der Tore von Yannic Seidenberg (6.), Toni Söderholm (22.), Jerome Samson (32.) und Steve Pinizotto (59.) zum sechsten Sieg in den letzten sieben Spielen.

München souverän - Berlin und DEG nicht

An der Tabellenspitze ging unterdessen das Wechselspiel weiter. Die Eisbären Berlin mussten Platz eins nach der 2:3 (0:1, 0:2, 2:0)-Niederlage bei den Grizzlys Wolfsburg an Red Bull München abgeben. Die Bayern setzten sich gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 4:0 (1:0, 2:0, 1:0) durch und überholten nicht nur Berlin, sondern auch die Düsseldorfer EG. Der achtmalige Meister verpasste mit einem 1:2 (0:0, 1:1, 0:1) bei den Straubing Tigers den Sprung an die Tabellenspitze.

Die Playoff-Teilnahme schon fast sicher hat auch der Tabellenvierte Iserlohn Roosters nach dem 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) gegen die Augsburger Panther. Wichtige Punkte im Kampf um die Meisterrunde sammelten die Kölner Haie beim 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) gegen die Hamburg Freezers. Einen herben Rückschlag erlitt Vizemeister ERC Ingolstadt, der mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0) beim Schlusslicht Krefeld Pinguine die vierte Pleite in Serie kassierte.

Stand: 19.02.2016, 22:16

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