DEL - der Kampf um die Plätze

DEL - der Kampf um die Plätze

Sechs Spieltage vor Schluss ist in der Deutschen Eishockey-Liga der Kampf um die Playoff-Plätze in vollem Gange. Wer hat die besten Chancen?

Jubel beim EHC München

EHC München, Platz 1, 83 Punkte: So recht hatte ohnehin niemand daran gezweifelt, doch jetzt ist es offiziell: Der EHC München hat die Playoffs erreicht - zumindest die Pre-Playoffs kann den Bayern sechs Spieltage vor Schluss niemand mehr nehmen.

EHC München, Platz 1, 83 Punkte: So recht hatte ohnehin niemand daran gezweifelt, doch jetzt ist es offiziell: Der EHC München hat die Playoffs erreicht - zumindest die Pre-Playoffs kann den Bayern sechs Spieltage vor Schluss niemand mehr nehmen.

Eisbären Berlin, Platz 2, 83 Punkte: Auch die Eisbären Berlin sind in jedem Fall mit dabei. Beide Teams haben 83 Punkte auf dem Konto und können nicht mehr von einem der ersten zehn Plätze in der Tabelle verdrängt werden.

Der Modus: Die ersten sechs Klubs ziehen ins Playoff-Viertelfinale ein, die Teams auf dem Plätzen sieben bis zehn ermitteln in den Pre-Playoffs zwei weitere Teilnehmer. Für einen Sieg in der regulären Spielzeit gibt es drei Punkte, zwei Punkte für einen Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschießen und einen Punkt für eine Niederlage nach Verlängerung oder Penaltyschießen. Am 6. März endet die Hauptrunde.

Iserlohn Roosters, Platz 3, 80 Punkte: Beste Chancen haben auch die Iserlohn Roosters. Satte 16 Punkte beträgt der Vorsprung des Tabellen-Dritten auf Platz elf, damit ist die Teilnahme für Trainer Jari Pasanen und seine Mannschaft so gut wie sicher.

Düsseldorfer EG, Platz 4, 79 Punkte: Das gilt auch für die Düsseldorfer EG. Die Rheinländer haben nur einen Punkt weniger auf dem Konto als Iserlohn. Allerdings hat die DEG die beiden letzten Partien verloren und muss zusehen, nicht in einen Abwärtstrend zu geraten.

Nürnberg Ice Tigers, Platz 5, 77 Punkte:  Mit der bisher schwächsten Defensive der Top Sechs, aber der besten Torausbeute aller Klubs wollen die Franken direkt ins Viertelfinale. In Patrick Reimer haben sie den aktuellen DEL-Topscorer in ihren Reihen. 13 Punkte beträgt der Vorsprung auf Platz elf.

Grizzlys Wolfsburg, Platz 6, 76 Punkte: Die Niedersachsen verloren zuletzt in Köln, waren davor aber sechs Mal in Serie ungeschlagen. Dreimal in Serie zogen die Wolfsburger mit Trainer Pavel Gross ins Playoff-Halbfinale ein. Das Team stellt aktuell die beste Defensive der Liga.

Kölner Haie, Platz 7, 68 Punkte: Die ersten sechs Teams haben auch beste Chancen, direkt ins Viertelfinale einzuziehen. Denn danach kommen die Sorgenkinder. In der Tabelle klafft ein Loch. Acht Punkte beträgt der Vorsprung des Sechsten aus Wolfsburg auf den Siebten. Das sind die Kölner Haie. Die Rheinländer hinken weit ihren Ansprüchen hinterher. DEL-Neuling Cory Clouston soll als Cheftrainer die bislang verkorkste Saison retten. Vielleicht wird es aber nur noch für die Pre-Playoffs reichen. Doch die sind hart umkämpft. Sechs Teams buhlen um die vier Plätze. Und die Punkte-Abstände sind gering.

Adler Mannheim, Platz 8, 67 Punkte: Der Meister fährt zurzeit eine Pleite nach der anderen ein. Zuletzt verlor das Team in Schwenningen und gegen Krefeld - gegen die  beiden  einzigen Teams, die abgeschlagen am Tabellen-Ende liegen. Dabei sollte es mit dem bisherigen Assistenten Craig Woodcroft als neuem Chefcoach aufwärts gehen. Gelingt dem nicht zeitnah die Wende, wird es für das Viertelfinale nicht reichen, vielleicht sogar nichtmal für die Pre-Playoffs.

Straubing Tigers, Platz 9, 66 Punkte: Denn nur einen Punkt hinter Mannheim lauern die Straubing Tigers. Der Außenseiter war zwischenzeitlich sogar Tabellenführer, wurde dann nach unten durchgereicht, hat aber immer noch gute Chancen auf einen der vier Pre-Playoff-Plätze.

Hamburg Freezers, Platz zehn, 62 Punkte: Genau wie Köln und Mannheim laufen auf die Freezers den eigenen Ansprüchen hinterher. Als Zehnter hätten die Norddeutschen den Sprung so gerade noch geschafft.

ERC Ingolstadt, Platz 11, 61 Punkte: Aktuell nicht dabei wäre der ERC Ingolstadt - der Meister von 2014. Die Bayern verloren zuletzt beim Letzten aus Krefeld und konnten zuvor auch die direkten Duelle mit Hamburg und Köln nicht für sich entscheiden. Trotz des jüngsten Sieges in Düsseldorf zeigt die Tendenz nach unten.

Augsburger Panther, Platz 12, 61 Punkte: Drei Punkte beträgt der Abstand auf den Zehnten aus Hamburg. Damit haben die Augsburger zwar die schlechtesten Chancen, aber immer noch alle Chancen. Der Grund: Die direkten Konkurrenten Hamburg, Straubing und Ingolstadt empfängt das Team allesamt noch zu Hause.

Stand: 23.02.2016, 10:51 Uhr

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