NBA - Theis dreht mit den Celtics das Spiel in London

Celtics' Jayson Tatum gegen Philadelphia 76ers' Ben Simmons

Basketball

NBA - Theis dreht mit den Celtics das Spiel in London

Von Christian Hornung

Mit 22 Punkten Vorsprung führten die Philadelphia 76ers beim "Global Game" der NBA in London bereits gegen Boston. Doch dann stürmten die Celtics auch dank eines in der Defense starken Daniel Theis noch zum klaren Erfolg.

114:103 (48:57) gewannen die Celtics am Donnerstag (11.01.2018) die Partie, die sie vor allem durch eine im zweiten Durchgang deutlich diszipliniertere Abwehrleistung gewannen. Der deutsche Nationalspieler und Ex-Bamberger Theis war im Spiel nach vorne mit sechs Punkten kein großer Faktor, zeigte sich aber stark im Rebound, eroberte sieben Bälle unter dem Korb und schaffte zwei Steals und einen Block - genau da lag am Ende einer der Haupt-Unterschiede der beiden Mannschaften.

Brown und Morris

Sir Alex Ferguson beim NBA Global Game

Nicht nur Fußball im Kopf: Sir Alex Ferguson beim NBA Global Game

Jaylen Brown 21 und Marcus Morris mit 19 Punkten von der Bank aus waren die besten Schützen bei den Celtics, die vor den Augen zahlreicher Promis aus der englischen Premier League einen kompletten Fehlstart erwischt hatten. Schnell lagen sie mit 0:7 in Rückstand, im zweiten Viertel waren es einmal sogar 22 Zähler Vorsprung für die 76ers.

Mustafi beim NBA Global Game

Shkodran Mustafi schaut interessiert in London zu.

In der zweiten Spielhälfte drehte der Favorit dann allerdings auf, und Theis leitete die Wende ein: Nach einer guten halben Stunde sorgte er mit einem Dunk für das 69:68, danach zog sein Team davon und ließ am Ende Philadelphia keine Chance mehr. Trotz des am Ende klaren Spielstandes wurde die Partie bis zum Ende mit hohem Einsatz geführt, zweimal kam es sogar zu leichten Rangeleien auf dem Parkett, die die Schiedsrichter nur mit Mühe unterbinden konnten.

Prominenz aus der Premier League

De Bruyne beim NBA Global Game

Prominenz aus Manchester: Kevin De Bruyne beim NBA Global Game

Auf den Rängen feierten die Fans aber beide Teams, unter ihnen auch der deutsche Nationalspieler Shkodran Mustafi vom FC Arsenal, Kevin De Bruyne von Manchester City und Uniteds Trainerlegende Sir Alex Ferguson.

Stand: 11.01.2018, 23:42

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