BBL - München dreht Partie in Bamberg

Bambergs Daniel Hackett (v.)

BBL, 21. Spieltag

BBL - München dreht Partie in Bamberg

Zwischenzeitlich hatte es noch nach einem Befreiungsschlag für die kriselnden Bamberger ausgesehen - doch dann verspielten die Baskets gegen Tabellenführer Müchen einen 15-Punkte-Vorsprung.

Titelverteidiger Bamberg hat am Sonntag (11.02.18) am 21. Spieltag beim 63:71 (35:29) die dritte BBL-Niederlage in Folge kassiert. Bei der Rückkehr von Trainer Andrea Trinchieri nach dessen Schulter-OP konnte selbst ein furioser Start den Baskets nicht helfen. Nach zwei Minuten lagen die Bamberger 10:0 vorne, nach 14 Minuten stand es 31:16. Doch fast vier Minuten ohne eigene Punkte ließen den Vorsprung noch vor der Halbzeitpause schrumpfen. Drei Minuten vor Ende des dritten Viertels gingen die Bayern erstmals in Führung (48:50).

Anschließend blieb es eng, Leon Radosevic verkürzte 1:50 Minuten vor Ende noch eimal auf 63:65. Doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr. Während Bamberg ernsthaft um die Play-off-Teilnahme zittern muss, feierte Bayern den 16. Sieg in Folge und marschiert weiter vorneweg. Danilo Barthel war mit 20 Punkten bester Werfer des Münchner Siegerteams. "Wir haben alle fest daran geglaubt. Wir konzentrieren uns auf unsere Stärken, auch wenn es mal nicht so gut läuft", sagte Barthel bei "Telekom Sport". Bei Bamberg überzeugten Maodo Lo und Daniel Hackett mit je zwölf Zählern.

Berlin mit Mühe gegen Jena

Marius Grigonis (Alba) beim Wurf gegen Derrick Allen

Marius Grigonis (Alba) beim Wurf gegen Derrick Allen

Bereits am Samstag hatte ALBA Berlin bei Science City vor 3.076 Zuschauern mit 99:89 (46:43) gewonnen und damit Platz zwei gefestigt. Beste Berliner Werfer waren Luke Sikma mit 21 und Marius Grigonis mit 17 Punkten. Bei Jena war Kyle Weaver mit 23 Zählern am erfolgreichsten.

ALBA musste erneut auf den verletzten Bogdan Radosavljevic verzichten, bei Jena waren alle Mann dabei. Beide Teams fanden sofort ihren Rhythmus und verbuchten viele Korberfolge - vor allem Drei-Punkt-Würfe. So konnte sich zunächst niemand absetzen. Und auch im zweiten Viertel machte Jena den Gästen aus der Hauptstadt das Leben schwer.

Knapper Vorsprung für Berlin zur Pause

Die Thüringer kamen immer wieder zu Offensivrebounds und punkteten konstant. In dieser Phase liefen die Berliner meist einem knappen Rückstand hinterher. Erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit eroberte Alba die Führung zurück und ging mit einem 46:43-Vorsprung in die Kabine. Ende des dritten Viertels setzten sich die Berliner dann entscheidend ab.

Die Braunschweiger Löwen setzen sich mit 77:74 (38:37) gegen die Frankfurt Skyliners durch und feierten damit den dritten Sieg hintereinander. Das war den Niedersachsen zuletzt im Mai 2016 gelungen.

Frankfurt erwischt den besseren Start

Vor 2.055 Zuschauern in Braunschweig gingen die ersten Minuten klar an die Gäste. Allen voran der wiedergenesene Phil Scrubb stellte die Löwen immer wieder vor Probleme, schnell führten die Skyliners mit 7:0. Weil Braunschweig anschließend geschickt verteidigte und mit DeAndre Lansdowne (23 Punkte und fünf Rebounds) den überragenden Mann auf dem Feld hatte, war diese Frankfurter Führung nur von kurzer Dauer. Zur Halbzeit führte Braunschweig bereits knapp mit 38:37.

Es blieb ein umkämpftes, ein ausgegliches Spiel, das Braunschweig erst kurz vor Schluss für sich entscheiden konnte. Knapp 60 Sekunden waren noch auf der Uhr, als Scott Eatherton auf 75:74 für die Löwen erhöhte. Es war praktisch die Entscheidung, weil die Gäste aus Hessen in der Folge überhaupt nicht mehr punkteten.

Statistik

Basketball · BBL · Hauptrunde

Sonntag, 11.02.2018 | 20.15 Uhr

Brose Bamberg

Hackett (12), Lo (12), Wright (10), Rubit (10), Radosevic (10), Zisis (5), Musli (4), Heckmann, Nikolic, Staiger, Olinde

63

FC Bayern München

Barthel (20), Cunningham (15), Redding (11), Booker (10), Djedovic (7), Hobbs (3), King (3), Gavel (2), Zirbes, Jovic

71

Fakten und Zahlen zum Spiel

Brose Bamberg FC Bayern München
Wurfbilanz 62 Würfe, 23 Treffer 65 Würfe, 26 Treffer
Trefferquote 37,1% 40,0%
Freiwurfbilanz 14 Würfe, 12 Treffer 19 Würfe, 13 Treffer
Trefferquote 85,7% 68,4%
Rebounds 33 44
Zuschauer 6.150
Schiedsrichter Panther, Straube, Bittner

Stand: Sonntag, 11.02.2018, 22:47 Uhr

dpa/sid | Stand: 11.02.2018, 22:53

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