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Ski alpin
Riesenslalom der Frauen
Hölzl gewinnt die Kugel - Maze das Rennen
Tina Maze hat im Riesenslalom das Saisonfinale in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Kathrin Hölzl wird Zweite und sichert sich die kleine Kristallkugel für den Disziplin-Weltcup. Maria Riesch landete vor Viktoria Rebensburg auf Platz drei.
Beim Saisonfinale in Garmisch-Partenkirchen hat Tina Maze in 02:10.72 Minuten den Riesenslalom gewonnen. Die große Gewinnerin ist jedoch die zweitplatzierte Kathrin Hölzl. Sie fuhr den größten Erfolg ihrer Karriere ein und sicherte sich den Sieg im Disziplin-Weltcup. "Ich bin jetzt super glücklich, schade das es nicht zum Sieg gereicht hat. Aber mein großes Ziel habe ich erreicht." Doch nicht nur Hölzl fuhr ein sensationelles Ergebnis ein, auch Maria Riesch zeigte mit Platz drei, dass sie auch im Riesenslalom zu den Top-Fahrerinnen zu zählen ist. "Super, ich freu mich, das war die erste Kugel für uns. Es macht einfach Spaß, so gute Ergebnisse einzufahren."
Riesch holt auf - Vonn stürzt
Der 25-Jährigen gelang es auch im Kampf um den Gesamt-Weltcup weiter an die US-Amerikanerin Lindsey Vonn heranzurücken. 165 Punkte trennen Riesch jetzt von der Abfahrts-Olympiasiegerin, die sich bei einem Sturz eine Prellung am linken Knie zuzog und vorzeitig ausschied. Beim Super-G will sie trotzdem starten: "Ich werde fahren, ich lasse mich davon nicht unterkriegen. Schließlich bin ich es schon gewohnt, gegen Schmerzen anzukämpfen." Als Trost wurde ihr vom Internationalen Skiverband (FIS) die kleine Kristallkugel als Saisonbeste in der Super-Kombi verliehen. Vonn hatte die Wertung nach zwei Rennen angeführt, das dritte im Schweizer Crans Montana war am vergangenen Freitag windbedingt ausgefallen.
Rebensburg mit Rang vier nicht unglücklich
Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg musste sich als Vierte zwar knapp geschlagen geben, doch sie "kann es verschmerzen" und gönnt "Kathrin" die Kugel. Auch Bundestrainer Mathias Berhold ist total Happy über das Ergebnis mit den Plätzen zwei, drei, vier für den DSV. "Natürlich ein sensationelles Rennen für uns und dazu noch die Kugel."
Zettel die große Verliererin
Im Weltcup hatten Kathrin Hölzl und Kathrin Zettel bis zum Schluss die Hand an der Kugel für die Disziplinen-Wertung. Doch Hölzl setzte schon im ersten Lauf auf Sieg, riskierte mehr und legte die Bestzeit vor. Die Österreichin danach schon mit 0,89 Sekunden Rückstand auf einen Podestplatz. Im entscheidenden Lauf ließ sich Hölzl dann den Erfolg nicht mehr nehmen. Zettel hatte im zweiten Lauf nicht mehr zu zusetzten und musste sich als Neunte geschlagen geben. Auch Teamkollegin Elisabeth Görgl hatte Pech. Sie konnte nach Platz drei im ersten Durchgang ihre Chance aufs Podest nicht nutzen, stürzte und beendete das Rennen als 12.
mla | Stand: 11.03.2010, 13:24











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