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Ski alpin
Weltcup-Finale Abfahrt der Damen
Riesch schlägt Vonn in deren Paradedisziplin
Maria Riesch hat Lindsey Vonn bei der letzten Abfahrt der Saison gezeigt, dass sie ihr auch in der schnellsten Weltcup-Disziplin jederzeit das Wasser reichen kann. Die Partenkirchenerin fuhr am Mittwoch (10.03.10) auf der neuen Kandahar-Strecke souverän vor Olympiasiegerin Vonn und der Schwedin Anja Paerson zum zweiten Abfahrtssieg der Saison.
Beim Finale der Besten 25 war Lindsey Vonn die kleine Kristallkugel für den Disziplinen-Weltcup nicht mehr zu nehmen. Sechs von sieben Abfahrts-Rennen hatte die Amerikanerin schon für sich entschieden und auch auf der neuen Kandahar-Piste in Garmisch-Partenkirchen wollte sie den Erfolg keiner Konkurrentin überlassen. Einzig Maria Riesch hatte in St. Moritz schon erfolgreich an der Dominanz der Speedspezialistin gekratzt.
Riesch dreht auf
Auf ihrer Hausstrecke drehte die 25-Jährige dann auch richtig auf und legte einen starken Lauf in den Schnee. Mit 01:34,82 Minuten setzte Riesch eine knallharte Bestzeit für die Konkurrenz, an der sich nicht nur die direkte Rivalin vergeblich die Zähne ausbiss. Mit 0,48 Sekunden Rückstand musste sich die US-Amerikanerin mit Platz zwei zufriedengeben. Auch Schwedens Skistar Anja Paerson konnte trotz starker Fahrt die Zeit von Riesch nicht gefährden. "Wenn die Lindsey schon mal eine halbe Sekunde hinter mir ist, hat das echt was zu bedeuten. Ich freue mich, dass ich das zu Hause geschafft habe," freute sich Riesch nach dem Höhenflug. Hoffnungen auf den Gesamt-Weltcup macht sich die Doppel-Olympiasiegerin aufgrund des großen Rückstands jedoch nicht mehr. "20 Punkte sind bei dem Rückstand von 245 nicht viel. Mehr, als noch einige gute Rennen zu fahren, ist für mich nicht drin", so Riesch.
Berthold strahlt - Stechert zufrieden
Die großartige Vorstellung seiner Vorzeigefahrerin brachte sogar Bundestrainer Mathias Berthold ins schwärmen: "Man muss nicht immer in Superlativen sprechen, aber das war schon sehr, sehr stark. Das zeigt, was sie in der Abfahrt drauf hat." Lob gab's aber auch für Gina Stechert. Die Oberstdorferin genoss nicht nur die Atmosphäre beim Heimweltcup, sondern belegte Platz 13: "Ich habe ein paar Wackler drin gehabt, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden", strahlte die 22-Jährige.
mla | Stand: 10.03.2010, 12:35










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