
Die US Open in New York sind das mit Abstand lauteste der vier Grand-Slam-Turniere. "Hier kannst Du auf der Tribüne Saxophon spielen und es stört keinen", behauptete Boris Becker, der 1989 als bislang einziger Deutscher das Turnier gewann.
Immerhin donnern die Flugzeuge inzwischen nicht mehr im Minutentakt über die Anlage. Seit 1997 werden die US-Open-Sieger im Arthur-Ashe-Stadium ermittelt, das dem amerikanischen Hang zum Gigantismus entspricht. Nicht nur die Anzeigetafeln sind hier riesig. Mit 23.157 Plätzen ist das nach der US-Tennislegende benannte Stadion die größte Tennisarena der Welt.
So unbescheiden wie die Ausmaße des USTA-Tennis-Centers in Flushing Meadows sind auch die Veranstalter. Die behaupten: "Das ist das großartigste Turnier, in der großartigsten Stadt der Welt."