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Handball EM 2012
Serbiens Handballer träumen vom Erfolg bei der Heim-EM
Mit Ilic zurück ins Licht
Von Frank van der Velden
Bei der Handball-EM im eigenen Land will Serbien an die großen Erfolge Jugoslawiens anknüpfen und die Sportart aus dem Schattendasein führen. Dem Kieler Momir Ilic fällt dabei eine tragende Rolle zu.
Serbiens Handballer Momir Ilic
Es gab Zeiten, da waren Jugoslawiens Handballer das Maß aller Dinge. 1984 holte das Land bei den Olympischen Spielen Gold, zwei Jahre später den WM-Titel. Serbien, als größter Teilstaat Jugoslawiens Rechtsnachfolger, darf sich diese großen Triumphe noch auf die Fahnen schreiben.
Doch ansonsten ist den Serben nicht viel geblieben aus dieser Ära. Der vorerst letzte Erfolg datiert aus dem Jahr 2001, als das Team noch unter dem Namen Jugoslawien im Verbund mit Montenegro bei der WM in Frankreich Bronze holte. Längst hat Kroatien, der zweite starke Verband aus dem ehemaligen Jugoslawien, den Serben den Rang abgelaufen. Vor allem die jüngsten Ergebnisse waren ernüchternd. Bei der EM 2010 landete Serbien nur auf Platz 13, ein Jahr später reichte es bei der WM in Schweden nur zu Platz zehn.
"Wir stehen unter großem Druck"
Bei der EM im eigenen Land (15. bis 29. Januar) will Serbien nun wieder für Furore sorgen. "Die Vorfreude ist riesengroß. Wir sind sehr stolz, das Turnier ausrichten zu dürfen", sagt Momir Ilic vom THW Kiel. "Doch ebenso groß ist die Erwartungshaltung. Wir stehen unter großem Druck", sagt der Rückraumspieler. Der Grund: Die Fans erwarten eine Medaille. Ilic ist einer der Topstars im Team von Trainer Veselin Vukovic. Der Rechtshänder soll die Mannschaft führen. "Dem Druck bin ich gewachsen, ich hoffe, die Erwartungen erfüllen zu können", sagt der Kieler.
Die EM ist eine große Chance für den Handball in Serbien, denn im einst handball-begeisterten Land fristet die Sportart mittlerweile ein Schattendasein. Die heimische Liga gilt als schwach, den Klubs fehlt es vor allem an Geld. Weil es nichts zu verdienen gibt, heuern junge Talente bei ausländischen Vereinen an. So ziehen die Ballwerfer kaum noch Zuschauer und Sponsoren an. Auch in Serbien dreht vieles um den Fußball, Sportart Nummer eins ist jedoch Basketball. Und der Platz dahinter ist stark umkämpft. Auch Wasserballer und Volleyballer zählen zur Weltspitze, so ist Handball ein Sport unter vielen.
Das Ziel: Nachhaltigkeit
Sogar die serbische Regierung will diesen Abwärtstrend stoppen und hat kräftig investiert. Die neue Arena in Novi Sad wurde mit staatlichen Mitteln finanziert, genau wie die Modernisierung der anderen Hallen in Belgrad, Vrsac und Nis. Das soll für Nachhaltigkeit sorgen. Eine perfekt organisierte EM und serbische Siege, so hofft man, wecken das Interesse der Medien, Sponsoren und Fans auch wieder für die heimische Liga. Das wäre vielleicht der Startschuss in eine bessere Zukunft. Ein gutes Abschneiden bedeutet zudem auch die Teilnahme am Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in London.
Auch Momir Ilic kennt die Probleme des serbischen Handballs - und deren Auswirkungen auf das Nationalteam. So verdienen die Spieler nahezu alle im Ausland ihr Geld, was Trainer Vukovic die Arbeit nicht gerade leicht macht. "Wir haben eine sehr hohe Qualität, doch wir haben vor allem individuelle Klasse und sind kein Kollektiv", sagt Ilic. Prunkstück des Teams ist der Rückraum, in dem neben Ilic auch Nenad Vuckovic vom MT Melsungen, Zarko Sesum von den Rhein-Neckar-Löwen und Momir Rnic von Frisch Auf Göppingen spielen. Zweiter Topstar im Kader ist Marko Vujin vom ungarischen Klub MKB Veszprém, der in der kommenden Saison Mannschaftskollege von Ilic beim THW Kiel wird.
"Wir sind bereit"
Ilic ist dennoch zuversichtlich. "Ich denke, wir haben gute Chancen", sagt der Kieler. Dabei setzt er auch auf die Fans. Schließlich hätten sich die EM- und WM-Gastgeber der vergangenen Turniere immer gut geschlagen. "Wir haben mit Polen, Dänemark und der Slowakei allerdings eine schwere Vorrunden-Gruppe", erklärt der 30-Jährige.
Sofern Serbien die Gruppe A übersteht, könnte es in der Hauptrunde zu einem Duell mit Deutschland kommen. "Abgesehen von vielleicht Frankreich und Kroatien können wir mit jedem mithalten", sagt er selbstbewusst: "Wir mussten lange Zeit auf große Erfolge verzichten, jetzt sind wir bereit."
Stand: 12.01.2012, 08:00
Donnerstag, 23.02.2012
-
17:45 Uhr bis 19:50 Uhr
Sportschau live
Skiflug-WM und Skeleton-WM
- Skiflug-Weltmeisterschaften: Qualifikation - Reporter: Tom Bartels; Übertragung aus Vikersund
- Skeleton-Weltmeisterschaften: 1. und 2. Lauf Damen - Reporter: Eik Galley; Übertragung aus Lake Placid (ca. 19:05)
Freitag, 24.02.2012
-
16:10 Uhr bis 17:15 Uhr
Sportschau live
Skeleton-WM, Skiflug-WM
- Skeleton-Weltmeisterschaften: 3. Lauf Damen - Reporter: Eik Galley; Übertragung aus Lake Placid
- Skiflug-Weltmeisterschaften: 1. und 2. Durchgang - Reporter: Tom Bartels; Übertragung aus Vikersund (ca. 16:25)
-
17:20 Uhr bis 18:50 Uhr
Sportschau live
Ski-Weltcup, Skeleton-WM
- Ski-Weltcup: Super-G Herren (ca. 17:20)
- Skeleton-Weltmeisterschaften: 4. Lauf - Reporter: Eik Galley; Übertragung aus Lake Placid (ca. 18:25)
Samstag, 25.02.2012
-
09:05 Uhr bis 11:20 Uhr
Sportschau live
Rodel-Europameisterschaften Damen / Ski-Weltcup Damen
- Rodel-Europameisterschaften, 1. und 2. Lauf Damen
- Ski-Weltcup, Abfahrt Damen (ca. 9.50)
- Snowboard-Weltcup: Snowboardcross (ca. 11.10 Uhr)
-
11:25 Uhr bis 13:10 Uhr
Sportschau live
Ski-Weltcup Herren / Rodel-Europameisterschaften
- Ski-Weltcup, Super-G Herren
- Rodel-Europameisterschaften, 1. und 2. Lauf Doppelsitzer (ca. 12.40)
-
13:15 Uhr bis 15:45 Uhr
Sportschau live
Weltcup nordische Kombination / Freestyle-Weltcup / Viererbob-Weltmeisterschaften
- Weltcup nordische Kombination, Kombinationsspringen, 10 km Kombinationslanglauf
- Freestyle-Weltcup, Skicross Damen und Herren (ca. 14.05)
- Viererbob-Weltmeisterschaften, 1. Lauf (ca. 15.00)
-
15:50 Uhr bis 17:35 Uhr
Sportschau live
Skiflug-Weltmeisterschaften / Skeleton-Weltmeisterschaften Herren
- Skiflug-Weltmeisterschaften, 1. und 2. Durchgang
- Skeleton-Weltmeisterschaften, 1. und 2. Lauf Herren (ca. 16.50)
-
17:40 Uhr bis 18:05 Uhr
Sportschau live
Skeleton-Weltmeisterschaften / Viererbob-Weltmeisterschaften
- Skeleton-Weltmeisterschaften, 1. und 2. Lauf Herren (seit ca. 16.50)
- Viererbob-Weltmeisterschaften, 2. Lauf (ca. 17.40)
-
18:05 Uhr bis 18:30 Uhr
Sportschau
Fußball: 3. Liga
-
18:30 Uhr bis 19:57 Uhr
Sportschau
Fußball-Bundesliga - Der 23. Spieltag
Berichte von den Spielen:
- Köln - Leverkusen
- Stuttgart - Freiburg
- Mainz - K'lautern
- Wolfsburg - Hoffenheim
- Augsburg - Hertha
- M'gladbach - HSV
Moderation: Gerhard Delling.
-
22:15 Uhr bis 00:15 Uhr
Sportschau live: Boxen im Ersten
u.a.: WM im Schwergewicht: Marco Huck - Alexander Povetkin
- Kampf im Mittelgewicht: Roberto Santo - Dominik Britsch
- Kampf im Halbmittelgewicht: Salvatore Annunziata - Jack Culcay
Sonntag, 26.02.2012
-
08:40 Uhr bis 09:55 Uhr
Sportschau live
Skeleton-Weltmeisterschaften Herren / Rodel-Europameisterschaften Herren
- Skeleton-Weltmeisterschaften, 3. und 4. Lauf Herren
- Rodel-Europameisterschaften, 1. und 2. Lauf Herren (ca. 09:10)
-
11:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Sportschau live
Ski-Weltcup Damen
- Super-G Damen
- Reporter: Bernd Schmelzer
- Übertragung aus Bansko
-
12:45 Uhr bis 15:00 Uhr
Sportschau live
Weltcup nordische Kombination / Ski-Weltcup Herren / Skiflug-Weltmeisterschaften
- Weltcup nordische Kombination, Kombinationsspringen, 10 km Kombinationslauf
- Ski-Weltcup, Riesenslalom Herren, 1. und 2. Lauf (ca. 13.15)
- Skiflug-Weltmeisterschaften, 1. und 2. Durchgang (ca. 13.55)
-
15:05 Uhr bis 16:25 Uhr
Sportschau live
Skiflug-Weltmeisterschaften / Freestyle-Weltcup / Viererbob-Weltmeisterschaften
- Skiflug-Weltmeisterschaften, 1. und 2. Durchgang (seit ca. 13.55)
- Freestyle-Weltcup, Skicross Damen und Herren (ca. 15.50)
- Viererbob-Weltmeisterschaften, 3. Lauf (ca. 16.15)
-
17:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Sportschau live
Viererbob-Weltmeisterschaften
- Viererbob-Weltmeisterschaften, 4. Lauf
- Reporter: Eik Galley
- Übertragung aus Lake Placid
Das war die Handball-EM 2012
Das deutsche Team verpasst die Olympia-Quali, Dänemark wird Europameister - alles zum Turnier in Serbien. [mehr]
| Rang | Team | S | P |
|---|---|---|---|
| 1. | THW Kiel | 21 | 42:0 |
| 2. | Füchse Berlin | 21 | 35:7 |
| 3. | HSV Hamburg | 20 | 32:8 |
| 4. | SG Flensburg | 20 | 30:10 |
| 5. | Rh.-Neckar L. | 21 | 29:13 |
| ... | |||
| 16. | Bergischer HC | 21 | 12:30 |
| 17. | TV Hüttenberg | 20 | 7:33 |
| 18. | E. Hildesheim | 20 | 2:38 |















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