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14.03.2010 | 16.04 Uhr

DHB-Pokal

Final-Four-Turnier ohne den Abonnement-Meister

Dem THW Kiel weint niemand eine Träne nach

Die Halbfinal-Partien im Pokalwettbewerb der Handballer stehen fest: Der HSV Hamburg trifft im Final-Four-Turnier auf den TuS N-Lübbecke. Die Rhein-Neckar Löwen spielen gegen den VfL Gummersbach. Beide Partien werden am 10. April in Hamburg ausgespielt. Das Finale findet am Tag darauf statt.

Unterdessen zeigten sich die verbliebenden Teams im Wettbewerb alles andere als traurig über das überraschende Ausscheiden des deutschen Rekordmeisters THW Kiel. "Ich bin froh, dass der THW Kiel nicht mehr dabei ist", sagte der Sportliche Berater der Rhein-Neckar Löwen, Kent-Harry Andersson. "Kiel hat schon so viel gewonnen, da können endlich mal andere ran." Titelverteidiger Kiel, der die Trophäe in den vergangenen drei Jahren eroberte und seit 2003 ständiger Final-Four-Teilnehmer war, scheiterte im Viertelfinale am VfL Gummersbach. Und Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga sagte: "Die neue Zusammensetzung kann das Turnier beleben."

Als Favorit geht nun Gastgeber HSV Hamburg in das Turnier. Im Halbfinale hat der Bundesliga-Tabellenführer in TuS N-Lübbecke das vermeintlich leichteste Los erwischt. "Unser Trainer wollte das Spiel nicht haben", entgegnete Sportdirektor Christian Fitzek jedoch. "Aber Wunschgegner gibt es nicht. Wir nehmen jeden, der kommt." Außenseiter Lübbecke, in der Bundesliga derzeit Elfter, sieht sich nicht chancenlos. "Es gibt immer wieder Überraschungen", meinte TuS- Geschäftsführer Uwe Kölling. Seine Mannschaft steht erstmals im Final Four. "Das ist ein einmaliges Turnier, ein Traum für jede Mannschaft", versicherte Kölling.

VfL voller Enthusiasmus

Gummersbachs Geschäftsführer Axel Geerken stand noch immer unter dem Eindruck des Sieges gegen den THW. "Es hat uns überrascht, wie deutlich wir gegen die Kieler gewonnen haben. Wir starten voller Enthusiasmus in das Final Four". Bei Halbfinal-Gegner Rhein-Neckar Löwen hält sich die Begeisterung in Grenzen. "Man kann nicht von einem Traumlos sprechen", sagte Andersson,

sid/dpa | Stand: 08.02.2010, 14:23

 

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2. THW Kiel 22 40:4
3. SG Flensburg 23 36:10
4. FA Göppingen 23 35:11
5. Rh.-Neckar L. 23 31:15
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