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Bundesliga
Weltstar-Transfer löst königliche Euphorie aus
Dank Raúl platzt Schalke vor Stolz
Von Jörg Strohschein
Applaus an allen Fronten: Bei der Präsentation des Angreifers Raúl ist die Begeisterung enorm. Selbst Felix Magath schien vor Stolz fast zu platzen.
Raul betritt den Rasen der Schalker Arena
Schon am Morgen gab es keinen Platz mehr. Der Parkplatz am Schalker Vereinsgelände war überfüllt, die Anhänger parkten ihre Autos bereits in den Straßengräben. Ganze Familien waren auf den Beinen, um einen ersten Blick erhaschen zu können. Doch Raúl ließ auf sich warten. Als um kurz vor drei Uhr ein Auto vor dem Haupteingang der Arena vorfuhr, drängten sich Menschen darum. Allerdings war es "nur" der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies, der zur Präsentation des Spaniers gekommen war. Dennoch erhielt Tönnies spontanen Applaus, weil auch er nach Meinung der Fans einen großen Anteil an der Verpflichtung des Weltstars hatte.
Wie Gladiatoren
Wenige Minuten später sollte es dann soweit sein. Erst schritten Trainer Felix Magath gemeinsam mit Tönnies, beide mit breitem Grinsen im Gesicht und unter musikalischer Begleitung wie Gladiatoren, aus den Katakomben auf den Rasen der Arena. Nach einer Videosequenz der schönsten Tore des neuen Angreifers betrat dann Raúl mit zehnminütiger Verspätung den Rasen. Ein Moderator, der die Geschehnisse besonders akzentuiert wie bei einem großen Boxkampf betonte, sprach von "einem großen Tag für den FC Schalke 04". Bekleidet mit einem dunklen Sakko und einer hellen Stoffhose und mit gut gelaunter Miene eilte Raúl dann zu den Schalker Verantwortlichen.
"Es ist ein besonderer Tag. Heute gehen 16 Jahre bei Real Madrid offiziell zu Ende, Schalke ist eine neue Herausforderung. Ich möchte hart arbeiten und meine Ziele hier erreichen. Das heißt, in der Bundesliga um die Meisterschaft mitzukämpfen und in der Champions League die Gruppenphase zu überstehen", sagte der 33-Jährige dann auch pflichtbewusst, als er sich den Fragen stellte. Diesem Wunsch der intensiven Arbeit wird ihm sein neuer Trainer jedenfalls erfüllen. Magath saß neben seinem neuen Musterschüler und schien noch gar nicht richtig glauben zu können, dass der Spanier für die nächsten zwei Jahre das Trikot der Königsblauen tragen wird. Und so bestimmten Nettigkeiten die Szenerie, auch aufgekratzte Kommentare konnten sich die Beteiligten nicht verkneifen. "Ich kann nur sagen, Felix Magath ist eine Kanone", befand Clemens Tönnies."
Zugeständnisse von Magath
Und auch Felix Magath schien vor Stolz zu platzen. Seinem Wunschspieler will er sogar besondere Zugeständnisse machen. "Er ist ein Spieler, der eigene Interessen zurückstellt und nicht hierherkommt, um zu glänzen. Was soll ich sagen, ich dachte, so etwas sei schon ausgestorben", sagte Magath, ehe er sich zu seinem ersten Training mit Raúl verabschiedete. "Er ist ein Ausnahmespieler und wird nicht behandelt wie alle anderen Spieler", schickte er noch nach.
Draußen warteten jetzt bereits mindestens 2.000 Fans, die ihrem neuen Liebling einen großen Applaus spendierten. Die ersten hatten sich schon Trikots mit der Nummer 7 und der Aufschrift des Spaniers besorgt. Andere präsentierten eine spanische Fahne. "Raúl, Raúl" wurde immer wieder skandiert. Der Spanier lächelte höflich. Es herrscht königliche Euphorie auf Schalke.
Stand: 28.07.2010, 18:29
Dienstag, 07.09.2010
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Samstag, 11. September 2010
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| Rang | Team | S | P |
|---|---|---|---|
| 1. | Hoffenheim | 2 | 6 |
| 1. | K'lautern | 2 | 6 |
| 3. | FSV Mainz 05 | 2 | 6 |
| 4. | Hamburger SV | 2 | 6 |
| 5. | Hannover 96 | 2 | 6 |
| ... | |||
| 16. | E. Frankfurt | 2 | 0 |
| 17. | 1. FC Köln | 2 | 0 |
| 18. | VfB Stuttgart | 2 | 0 |
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