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Bundesliga
Nach Zuschauer-Ausschreitungen
Frankfurt und Nürnberg müssen zahlen
Nach den Fan-Ausschreitungen beim Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg am Samstag (05.04.08) müssen beide Clubs hohe Geldstrafen zahlen.
Nürnberger Fans sorgten in Frankfurt für Aufregung.
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte am Dienstag die Nürnberger zu einer Buße von 50.000 Euro. Frankfurt wurde mit einer Strafe in Höhe von 25.000 Euro belegt.
Beiden Vereinen wurde "mangelnder Schutz des Schiedsrichters, der Schiedsrichter-Assistenten und des Gegners in Tateinheit mit einem unsportlichen Verhalten" vorgeworfen, hieß es in einer DFB-Mitteilung. Nürnberger Fans hatten Leuchtraketen abgefeuert, woraufhin Schiedsrichter Peter Gagelmann die Partie unterbrochen und mit einem kompletten Spielabbruch gedroht hatte.
FCN bleibt im Fokus
Nürnberg bleibt unter Beobachtung des DFB und erhielt eine Art Bewährungsauflage. Bei einem erneut gravierenden Vorfall bei einem Heimspiel müssen die Franken mit Platzsperre, Teilausschluss der Öffentlichkeit oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit rechnen. Bei der Urteilsfindung wirkte sich straferschwerend aus, dass beide Klubs vorbestraft waren und ein Stadionmitarbeiter durch die Detonation der Feuerwerkskörper einen Hörsturz erlitten hatte und ärztlich betreut werden musste.
Strafmildernd wirkten sich die Reaktionen der beiden Klubs aus, indem unter anderem "Club"-Präsident Michael A. Roth spontan versuchte, über das Stadionmikrofon beruhigend auf die Fans einzuwirken. Außerdem hatten sich die Nürnberger bereits am Sonntag beim Schiedsrichter-Gespann sowie den Verantwortlichen der Eintracht für die Vorkommnisse entschuldigt.
Parteien akzeptieren Urteil
"Das Urteil entspricht der Schwere des Delikts und den Bestimmungen. Dass ich darüber nicht begeistert bin, ist klar. Aber wir haben eine Veranstaltungspflicht, von der wir nicht entbunden werden können. Die haben alle 18 Bundesligaklubs", meinte Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen.
Auch die Nürnberger nahmen das Urteil an. "Wir akzeptieren das und hoffen, dass so was nicht mehr vorkommt", sagte Nürnbergs Manager Martin Bader. Nach der "sehr hohen Geldstrafe" hofft der "Club" weiterhin darauf, die Täter haftbar zu machen. "Das ist klar mit dem DFB und der Polizei besprochen", sagte Bader. Das Bildmaterial werde gesichtet. Sollte dabei ein Übeltäter identifiziert werden, soll er auch zur Kasse gebeten werden. Auf besonderen Wunsch des "Clubs" wird das nächste Auswärtsspiel am 16. April beim VfB Stuttgart unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen ausgetragen.
dpa; sid | Stand: 08.04.2008, 18:43
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| 2. | FC Schalke 04 | 26 | 54 |
| 3. | B. Leverkusen | 26 | 53 |
| 4. | Bor. Dortmund | 26 | 45 |
| 5. | Hamburger SV | 26 | 43 |
| ... | |||
| 16. | Hannover 96 | 26 | 23 |
| 17. | SC Freiburg | 26 | 20 |
| 18. | Hertha BSC | 26 | 15 |

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