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08.02.2012 | 23.25 Uhr

Regeln

DTM - Zahlen, Daten, Regeln

Boxengasse; Rechte: DTM
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1

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A

Begriffe mit dem Buchstaben A

Abgasreinigung

Das Fahrzeug muss mit einem jederzeit funktionsfähigen Abgasreinigungssystem ausgerüstet sein. Dieses System muss einen oder mehrere, jederzeit funktionsfähige Katalysatoren enthalten, durch die alle Abgase geleitet werden müssen.

 
Abkürzungen

Fahrer, die von der Strecke abkommen, dürfen nur so wieder auf die Strecke zurückfahren, dass andere Teilnehmer dadurch nicht gefährdet oder behindert werden. Teilnehmer, die sich durch das Verlassen der Strecke einen Vorteil verschaffen, können je nach den Umständen mit Wertungsstrafen oder Sportstrafen belegt werden. Besondere Streckenteile (Bremskurven, Schikanen) werden von Sachrichtern beobachtet.

 
Abschleppvorrichtungen
Aerodynamische Vorrichtungen

Alle Teile, die aerodynamische Vorrichtungen bilden, müssen eine gleichmäßige, feste, durchgängig harte Oberfläche aufweisen und aus luftundurchlässigem Material bestehen.

Zur Überprüfung der Festigkeit der aerodynamischen Bauteile darf der Technische Delegierte des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) jede ihm geeignet erscheinende Prüfmethode anwenden.

 
Aggregate

Aggregate sind der Motor, das Getriebe, das Differenzialgetriebe, die Lenkung und die Kupplung.

Hilfsaggregate sind die Lichtmaschine, die vom Motor mechanisch angetriebene Servopumpe und deren Behälter für die Lenkung, die Ölpumpen und Ölfilter, die Teile der Motorelektrik, die Teile der Gemischaufbereitung, die Wasserpumpen und der Kompressor für die Klimaanlage.

Nebenaggregate sind die Ansauganlage für Verbrennungsluft, die Betriebsmittelkühler inklusive deren Luftführungen im Motorraum und die Kühlluftzuführungen im Motorraum.

Die Motorenentwicklung ist aus Kostengründen seit dem 17. August 2009 eingefroren. Die Motoren sind verplombt, so dass keine Änderungen an den Aggregaten durchgeführt werden kann.

 
Airbag-Systeme

Die Verwendung eines Fahrer-Airbag-Systems ist unter der Voraussetzung zulässig, dass über das verwendete Fahrer-Airbag-System ein Entwicklungs- und Funktionsnachweis von einem Hersteller erbracht werden kann.

 
Aktive Systeme

Jedes System oder jede Funktion, die einen oder mehrere Parameter (Werte) überwacht und einen oder mehrere der gemessenen Werte für die Kontrolle von Bestandteilen des Fahrzeuges verwendet, gilt als aktives System. Die Definition schließt insbesondere Anti-Blockier-Systeme, Traktionskontroll-Systeme, automatische oder halbautomatische Getriebe, automatisch betätigte Kupplungs-Systeme, elektronisch geregelte oder sich automatisch einstellende Differenzial-Systeme, oder die Stoßdämpfer-, die Radaufhängungs- oder die Fahrzeughöhe einstellende Systeme ein.

 
Anlasser

Ein elektrischer Anlasser muss vorhanden sein. Der Typ und die Marke sind freigestellt. Der Anlasser muss jederzeit mittels der im Fahrzeug mitgeführten elektrischen Energiequelle den Motor starten können. Der Fahrer muss aus seiner normalen Sitzposition heraus den Anlasser betätigen können.

 
Ausstiegszeit

Das Cockpit, die Sicherheitszelle und die Überrollvorrichtung müssen so gestaltet sein, dass der Fahrer aus seiner normalen Sitzposition heraus das Fahrzeug innerhalb von sieben Sekunden durch die Fahrertür und innerhalb von neun Sekunden durch die Beifahrertür verlassen kann. Dieses wird im Rahmen der Technischen Abnahme überprüft. Zu Beginn dieser Überprüfung muss der Fahrer sich in seiner normalen Sitzposition im Fahrzeug befinden. Er muss seine vollständige Fahrerbekleidung und seinen Helm tragen, und die Sicherheitsgurte müssen angelegt sein. Das Lenkrad muss sich korrekt montiert im Fahrzeug befinden, und die Türen müssen geschlossen sein.

 
Automatisches Getriebe

Ein Getriebe, das in der Lage ist, aufgrund einer beliebigen Datenkonstellation und ohne eine Aktivität des Fahrers den Gang zu wechseln, ist ein automatisches Getriebe.

In der DTM werden ausschließlich halbautomatische Getriebe eingesetzt.

 

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B

Begriffe mit dem Buchstaben B

Batterie

Es sind maximal zwei Batterien mit einer Gesamtkapazität von höchstens 55 Ah (Amperestunden) für die Aufrechterhaltung der Bordnetzspannung zulässig. Die Position der Batterien ist innerhalb der Sicherheitsstruktur des Fahrzeuges frei.

 
Behinderung/Gefährdung

Fahrer, die durch ihre Fahrweise andere Teilnehmer behindern, gefährden, absichtlich blockieren oder sich den Anforderungen der Veranstaltung nicht gewachsen zeigen, können von der weiteren Teilnahme an der Veranstaltung ausgeschlossen werden. Der Renndirektor/Rennleiter kann von jedem Fahrer verlangen, dass er sich dem Rennarzt für eine ärztliche Untersuchung zur Verfügung stellt. Bei festgestellter Rennuntauglichkeit ist der Rennarzt verpflichtet, dem betreffenden Fahrer die Teilnahme am Training und dem Wertungslauf zu verweigern.

 
Beleuchtungseinrichtungen

Alle Teile der äußeren Beleuchtungseinrichtungen und Blinker müssen in ihrer äußeren Form, ihrer Anzahl und Anordnung dem Serienfahrzeug entsprechen. Sie müssen während der gesamten Veranstaltung in funktionsfähigem Zustand sein. Abweichend hiervon sind die dritte Bremsleuchte (mittlere Zusatzbremsleuchte) und Blinker in den Außenspiegeln freigestellt. Die serienmäßigen Blinker an den Seiten des Fahrzeuges dürfen ohne Funktion sein. Die Beleuchtungseinrichtungen dürfen innerhalb des Fahrzeuges jeweils mit einem Verkleidungsteil abgedeckt werden. Die Rückfahrscheinwerfer müssen außer Funktion gesetzt werden. Die Nummernschildbeleuchtungen dürfen entfernt werden. Für die Hauptscheinwerfer ist nur weißes Licht zulässig. Klappscheinwerfer sind verboten.

 
Belüftungslöcher

Ausschließlich zur Be- und Entlüftung des Fahrgastraums sind folgende Öffnungen zulässig:

Frontscheibe: Oberhalb der hinteren Motorhaubenkante darf die Frontscheibe mit Öffnungen versehen werden. Die maximal zulässige Gesamtfläche dieser Öffnungen beträgt 270 cm2.

Heckscheibe: Es sind Öffnungen mit einer Gesamtfläche von maximal 180 cm2 zulässig.

 
Bodenfreiheit

Die Bodenfreiheit der Fahrzeuge wird während der Trainingsläufe sowie nach dem Qualifikationsrennen und dem Wertungslauf auf der Messplatte der Technischen Abnahme überprüft. Der Fahrer muss sich bei den Überprüfungen in seiner normalen Sitzposition im Fahrzeug befinden. Wird bei einer solchen Überprüfung an einem Punkt die vorgeschriebene Bodenfreiheit von 50 Millimetern nicht erreicht, darf der betreffende Teilnehmer vor einer erneuten Messung den Reifen-Luftdruck an allen vier Rädern auf maximal 2,0 bar (200 Kilopascal) erhöhen. Das Ergebnis der darauf folgenden Messung gilt dann als tatsächliche Bodenfreiheit des Fahrzeuges.

 
Boxenstopp

Jeder Fahrer muss während des Wertungslaufes einer DTM-Veranstaltung zwei Pflicht-Boxenstopps absolvieren. Bei diesen Pflicht-Boxenstopps müssen am Fahrzeug jeweils vier komplette Räder ausgetauscht werden. Die Stopps müssen innerhalb eines Zeitfensters absolviert werden, das auf jeder Strecke individuell festgelegt ist. Ein Beispiel: Auf dem Hockenheimring ist der früheste Zeitpunkt für den ersten Stopp die zehnte Runde und der späteste Zeitpunkt für den zweiten Stopp ist Runde 29 (von 38).

Das Nachtanken während der Pflicht-Stopps ist erlaubt.

 
Boxenstoppstrafe

Eine Boxenstopp-Strafe wird nur bei Fahrern verhängt, die noch nicht beide vorgeschriebenen Pflicht-Boxenstopps absolviert haben. Nach dem Verkünden einer "pit-stop-penalty" muss der betreffende Fahrer spätestens bei seinem nächsten Pflicht-Boxenstopp an dem in der Fahrerbesprechung hierfür festgelegten Platz (in der Regel vor dem Rennleitungs-Gebäude) anhalten. Er muss dort mindestens für die Dauer der angeordneten Strafzeit still stehen. Anschließend darf er seine Box anfahren und den Pflicht-Boxenstopp durchführen.

 
Bremsen

Jedes Fahrzeug muss mit einem Bremssystem ausgestattet sein, das über zwei mit demselben Pedal zu betätigende Bremskreise verfügt. Dieses Bremssystem muss so beschaffen sein, dass sich die Bremskraft bei einer undichten Stelle oder bei Versagen eines der Bremskreise weiterhin auf mindestens zwei Räder auswirkt.

 
Bremsenkühlung

Für jede Bremsscheibe ist jeweils ein Luftkanal für die Kühlung der Bremsanlage vorgeschrieben. Der Luftkanal darf jedoch nicht über die Karosserie hinausragen. Das Besprühen der Bauteile der Bremsanlage, die sich außen an den Radträgern befinden, ist zulässig. Es darf hierzu ausschließlich Wasser verwendet werden. Die Vorratsbehälter für das Wasser dürfen ein maximales Gesamt-Volumen von 7,5 Litern aufweisen und keine Verbindung zu anderen Flüssigkeitsbehältern oder Flüssigkeitssystemen haben. Die Aktivierung der Wassersprühvorrichtung zur Bremsenkühlung muss durch einen am Lenkrad befindlichen Druck/Tast-Schalter erfolgen.

 
Bremsscheiben

Die Bremsscheiben müssen aus Carbon bestehen. Die Mindestdicke einer neuen Bremsscheibe beträgt 35 Millimeter. Der Mindestdurchmesser einer neuen Bremsscheibe beträgt an der Vorderachse 370 Millimeter, an der Hinterachse 340 Millimeter.

 

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C

Begriffe mit dem Buchstaben C

Cockpit-Belüftung

Ab der Saison 2004 gelten für das Cockpit eines DTM-Fahrzeugs Temperaturregelungen.
Es muss eine wirksame Be- und Entlüftung des Cocckpits vorhanden sein. Das Lüftungssystem sollte so ausgeführt sein, dass während der Veranstaltung im Fahrbetrieb auf der Rennstrecke die Lufttemperatur im Kopfbereich des Fahrers maximal zehn Grad Celsius über der Umgebungstemperatur liegt. Daneben muss ein wirksames Anti-Beschlag-System für alle Scheiben eingebaut sein.

 

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D

Begriffe mit dem Buchstaben D

Deutscher-Motorsport-Bund

Der Deutsche Motor Sport Bund e.V. (DMSB) schreibt die Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) aus. Die Internationale Tourenwagen Rennen e.V. (ITR) hat die Vermarktung der Serie übernommen. Das Sportliche und Technische Reglement für die Durchführung der DTM wurde gemeinsam von BMW, Mercedes-Benz, Opel und dem DMSB erarbeitet.

Gemeinsam wollen ITR und DMSB die DTM zum sportlichen und kommerziellen Erfolg führen. Für eine effektive Umsetzung dieser Ziele haben beide Parteien folgende Aufgabenteilung vereinbart: Alle sportlich relevanten Aufgaben und Funktionen werden vom DMSB übernommen. Alle organisatorischen und kommerziellen Belange sowie die Öffentlichkeitsarbeit liegen in der Verantwortung der ITR.

 
Drive-Trough-Strafe

Mit einer Drive-Through-Strafe werden bestimmte Vergehen, wie zum Beispiel ein Fehlstart, geahndet. Nach dem Zeigen des Schildes "Drive Through" muss der betreffende Fahrer innerhalb von drei Runden in die Boxengasse fahren und unter Beachtung des Tempolimits - ohne anzuhalten - durch die Boxengasse fahren. nachtanken oder Reifenwechsel sind während des Absolvierens der Drive-Through-Strafe nicht gestattet.

Wird eine Drive-Through-Strafe zu einem Zeitpunkt verkündet, zu dem der Führende noch fünf oder weniger Runden zu absolvieren hat, obliegt es dem betroffenen Teilnehmer, ob er die Strafe antritt oder stattdessen einen 30-Sekunden-Zeitzuschlag zu seiner Gesamtfahrzeit nach Durchfahren des Ziels akzeptiert.

 
DTM-Veranstaltung

Eine DTM-Veranstaltung besteht aus folgenden Veranstaltungsteilen:

Ein Roll-out am Freitag. Test, freies gezeitetes Training und ein viergeteiltes Qualifikationstraining am Samstag. Warm-up und Wertungslauf sonntags. Die Veranstaltung beginnt drei Tage vor dem Tag des Wertungslaufes um 17 Uhr.

 

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E

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F

Begriffe mit dem Buchstaben F

Fahrer/Persönl. Ausrüstung

Die persönliche Ausrüstung des Fahrers besteht maximal aus folgenden Dingen:

Fahreranzug, Kopfhaube, Handschuhe und Unterwäsche, Schuhe und Socken, Helm, HANS-System, Mikrofon und Ohrhörer/Lautsprecher, eine leere Trinkflasche mit einem maximal zulässigen Volumen von zwei Litern, Kühlweste ohne Zuleitungen.

 
Fahrlicht/Rücklicht

Bei Zeigen des Schildes "Lights on" haben die Teilnehmer Fahrlicht und Rücklicht der Wettbewerbsfahrzeuge einzuschalten.

 
Fahrzeug-Modelle

In der DTM engagieren sich zurzeit zwei Marken: Audi und Mercedes.
Die Hersteller gehen mit folgenden Wagen an den Start:

Audi: A 4 DTM mit Modellen der Jahre 2008 und 2009.
Mercedes: C-Klasse AMG DTM mit Modellen der Jahre 2008 und 2009.

 
Fahrzeug schieben

Es ist jedem Teilnehmer streng untersagt, ein Fahrzeug während eines Wettbewerbs, außer auf Anweisung eines Sportwartes, zu schieben. Den Fahrern wird empfohlen, bei technischen Defekten in der Nähe eines Streckenpostens anzuhalten. Dem Fahrer darf nur von Sportwarten geholfen werden. Nur in diesem Fall darf jemand außer dem Fahrer ein liegengebliebenes Wettbewerbsfahrzeug auf der Strecke berühren.

 
Fahrzeugwechsel

Spätestens bei der Technischen Abnahme einer Veranstaltung hat das Team die jeweilige Fahrer/Fahrzeug-Kombination festzulegen. Nach dem Absolvieren der Technischen Abnahme kann ein Fahrzeugwechsel, die Nennung eines weiteren Fahrers und/oder eines weiteren Fahrzeugs nur nach besonderer Genehmigung erfolgen. In keinem Fall kann ein bereits genannter und einem Fahrzeug zugeordneter Fahrer nach dem Beginn des ersten freien Trainings der DTM das Fahrzeug während der betreffenden Veranstaltung wechseln.

 
Fernsehsignale

Fernsehsignale für Fahrzeuggeschwindigkeit, Gang und Gaspedalstellung dürfen übertragen werden.

 
Feuerlöschsystem

Jedes Fahrzeug muss mit einem Feuerlöschsystem ausgerüstet sein, bei dem das Löschmittel im Cockpit sowie im Motorraum austritt. Die Feuerlöschdüsen dürfen nicht direkt auf den Fahrer gerichtet sein. Der Fahrer muss in der Lage sein, angeschnallt und normal im Fahrzeug sitzend, die Entladung von sämtlichen Feuerlöschern auszulösen. Außerdem muss außen eine Auslöseeinrichtung kombiniert mit einem Stromkreisunterbrecher vorhanden sein. Diese muss mit einem roten "E", welches sich in einem weißen Kreis mit rotem Rand mit einem Durchmesser von mindestens zehn Zentimeter befindet, gekennzeichnet sein. Die Auslöseeinrichtung muss sich neben dem äußeren Stromkreisunterbrecher auf der linken Fahrzeugseite unmittelbar unterhalb der Frontscheibe befinden. Das System muss in allen Fahrzeuglagen funktionieren, selbst dann, wenn das Fahrzeug umgestürzt ist.

 
Frühstart

Jeder Frühstart wird mit einer Drive-Through-Strafe belegt. Die Sportkommissare können jedoch auch andere Wertungsstrafen aussprechen.

 

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G

Begriffe mit dem Buchstaben G

Geräuschpegel

Die Geräuschentwicklung des Fahrzeuges darf 120 dB(A), gemessen bei 3.800 Umdrehungen pro Minute (U/min) nicht überschreiten. Alle Vorrichtungen, die der Einhaltung der DMSB-Geräusch-Vorschriften dienen, müssen dauerhaft vorhanden sein und nicht durch den Abgasdruck außer Funktion gesetzt oder entfernt werden können.

 
Gewicht

In der DTM werden in der Saison 2011 zwei ältere Jahrgänge an Fahrzeugen eingesetzt. Grund dafür ist die Reduktion der Kosten; außerdem soll anderen Teams oder Herstellern die Möglichkeit gegeben werden, an DTM-Rennen teilzunehmen.

Audi und Mercedes setzen jeweils Modelle der Jahre 2009 und 2008 ein. Um Chancengleichheit herbeizuführen, sind für die unterschiedlichen Jahrgänge verschiedene Mindestgewichte festgeschrieben.

Das Mindestgewicht (inklusive Fahrer) für Fahrzeuge mit der Aerodynamik-Variante 2009 beträgt 1050 kg. Fahrzeuge der Variante 2008 müssen mindestens 1025 kg wiegen und 2007er-Varianten dürften, sofern sie denn ein eingesetzt würden, nicht leichter als 1000 kg sein.

Diese Mindestgewichte sind in jedem Rennen gleich. Früher galt noch die Regel, dass die Fahrzeuge je nach Ergebnis des vorangegangenen Rennens etwas leichter sein dürfen bzw. schwerer sein müssen. Diese Regelung ist aktuell ausgesetzt.

 

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H

Begriffe mit dem Buchstaben H

Halbautomatisches Getriebe

Ein halbautomatisches Getriebe ist ein System, das beim Wechseln eines Ganges zeitweise die Kontrolle von mindestens einem der nachfolgenden Aggregate übernimmt: Motor, Kupplung, Getriebe.
In der DTM dürfen nur zwei Getriebe-Differenzialeinheiten verwendet werden (X-Trac oder Hewland).

 
Halten auf der Strecke

Jedes Anhalten vor, in oder nach einer Kurve ist verboten. Fahrer, die auf der Strecke zum Halten kommen, müssen ihr Fahrzeug auf dem kürzesten Weg und mit größter Vorsicht neben der Rennstrecke abstellen. Das Fahrzeug muss mit dem Lenkrad in seiner bestimmungsgemäßen Position auf der Lenksäule und dem Getriebe in Neutralstellung (Leerlauf) abgestellt werden. Der Fahrer muss sich anschließend sofort in einen sicheren Bereich, in jedem Fall mindestens hinter die erste Schutzlinie begeben.

 
HANS

Das Kopf- und Nackenschutzsystem HANS (Head and Neck Support) besteht aus Kohle- und Aramidfaser-Verbundwerkstoff. HANS ist eine Stützeinrichtung, die auf der Schulter des Fahrers sitzt und mittels zweier flexibler Anbindungen am Fahrerhelm befestigt ist. Ziel ist die bessere Stützung der Halswirbelsäule und die Verringerung der Kräfte, die während der Fahrt im Rennwagen auf Kopf und Nacken wirken.
Jeder Fahrer muss ein Head-and-Neck-Support-System (HANS) während der gesamten DTM-Veranstaltung bestimmungsgemäß verwenden. Ein Verstoß gegen diese Vorschrift wird mit einer Geldstrafe von 5.000 Euro belegt. Bei jedem weiteren Verstoß des betreffenden Fahrers erhöht sich die Strafe jeweils um 5.000 Euro.

 
Heckflügel

Das Fahrzeug muss zu jedem Zeitpunkt einer Veranstaltung ausschließlich mit einem Zwei-Spalt-Heckflügel (Hauptflügel mit einstellbarem Heckflügelprofil (sog. Flap) und Unterflügel) ausgerüstet sein. Die zulässige Gesamtbreite darf 1.400 Millimeter nicht überschreiten.

 
Homogenes Material

Homogenes Material ist ein Stoff, dessen sämtliche Bestandteile dieselben Eigenschaften besitzen. Voraussetzung für eine homogene Metall-Legierung sind Komponenten, welche in der Schmelze vollständig miteinander mischbar oder vollständig ineinander lösbar sind.

 
Homologe Struktur

Unter homologen Strukturen versteht man alle Bauteile, die in ihrer Form, Funktion und Beschaffenheit den Ursprungsbauteilen aus den Serienfahrzeugen eines Herstellers entsprechen. Die Homologität einer Struktur wird von der Technischen Kommission der ITR (Internationale Tourenwagen Rennen e.V.) bestätigt.

 
Hubraum

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I

Begriffe mit dem Buchstaben I

Infrarotmessgeräte

Die Messung der Reifen- und Bremsentemperaturen durch Infrarotmessgeräte ist zulässig.

 
Ist-Gewicht

Das Ist-Gewicht ist das momentane Gewicht des Wettbewerbsfahrzeuges zum Zeitpunkt des Wiegens ohne den Fahrer und seine persönliche Ausrüstung.

 

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J

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K

Begriffe mit dem Buchstaben K

Karosserie

Jedes Teil der Karosserie muss fest und unbeweglich mit dem Fahrzeug verbunden sein. Bewegliche Teile, wie z.B. Spoiler, die geschwindigkeitsabhängig ihre Position verändern, sind komplett verboten.

 
Karosserieabmessungen
Kontrollventile

Reifendruck-, Kontroll- und Regelventile an den Rädern sind verboten.

 
Kotflügel

Kotflügel werden wie folgt definiert:

Vorne: Die Fläche der äußeren Karosserie, begrenzt von der Innenseite des kompletten Rades und der unteren Kante der Seitenfenster und der vorderen Kante der Türen

Hinten: Die Fläche der äußeren Karosserie, begrenzt von der Innenseite des kompletten Rades sowie der unteren Kante der Seitenfenster und der hinteren Kante der Türen bzw. der hinteren Kante der Vordertüren im Fall von viertürigen Fahrzeugen.

 
Kraftstoff

Rennfahrzeuge werden mit Benzin der Ausführung "ultimate 100" gemäß der Norm DIN EN 228 betrieben (alleiniger Lieferant: Aral).

 
Kraftstoffkontrollen

Die Wettbewerbsfahrzeuge müssen zu jedem Zeitpunkt der Veranstaltung, insbesondere nach dem Zeittraining und nach dem Wertungslauf noch soviel Kraftstoff im Kraftstoffbehälter haben, dass 1,5 Liter entnommen werden können.

Vor jeder Veranstaltung wird von dem für diese Veranstaltung festgelegten Kraftstofflieferanten eine Referenzprobe von drei Litern entnommen.

Für die Kraftstoffproben werden gas- und kraftstoffdicht verschließbare Probebehälter mit einem Volumen von ca. einem Liter verwendet. Es werden drei Probenbehälter befühlt, die wie folgt verbleiben:

- ein Behälter für die Technischen Kommissare zur Untersuchung
- ein Behälter für den Veranstalter
- ein Behälter für den Kraftstofflieferanten

Die Probebehälter werden gekennzeichnet und versiegelt. Die Untersuchung der Kraftstoffproben findet im Anschluss an die Probenentnahme am Ort der Veranstaltung statt. Für die Analyse des Kraftstoffes wird unter anderem ein Gas-Chromatograph verwendet.

 
Kraftstofftank

Alle Kraftstoffbehälter müssen Gummiblasen-Kraftstoffbehälter sein. Alle Kraftstoffbehälter müssen vollständig von einem durchgehenden Gehäuse mit einer Wandstärke von maximal 15 Millimeter umgeben sein. Die maximal zulässige Kraftstoffmenge im Fahrzeug beträgt 70 Liter.

 
Kraftübertragung

Es darf nur die Hinterachse angetrieben werden. Die sechs vorgeschriebenen Vorwärtsgänge und der Rückwärtsgang müssen zu jedem Zeitpunkt der Veranstaltung funktionsfähig sein. Der Fahrer muss den Rückwärtsgang aus seiner normalen Sitzposition heraus einlegen können.

Alle Gangwechsel müssen durch ein rein mechanisches System erfolgen. Es ist zwischen dem Getriebe und dem Schalthebel nur eine direkte mechanische Verbindung zulässig. Jede elektrische, hydraulische oder pneumatische Vorrichtung, die Einfluss auf den Gangwechsel hat, ist verboten. Es ist jedoch erlaubt, die Motorleistung für den Zeitraum des Gangwechsels bzw. des Gangeinlegens zu beeinflussen. Das Signal für den Beginn einer automatischen Leistungsbeeinflussung darf nur von einem Schaltkraftsensor im Schalthebel ausgehen. Das maximal zulässige Zeitintervall einer Leistungsbeeinflussung für einen Gangwechsel bzw. für das Gangeinlegen beträgt 250 Millisekunden. Jede Vorrichtung oder Maßnahme, die halb- oder vollautomatische Gangwechsel ermöglicht, ist nicht zulässig.

 
Kühlung

Als Kühlelemente für die Fahrzeuge sind lediglich Umgebungsluft, Wasser, Frostschutzmittel und Öl erlaubt. Artfremde Medien und Trockeneis sind verboten. Dies gilt auch während des Stillstandes des Fahrzeuges an den Boxen, z.B. während des Zeittrainings. Es ist erlaubt, Fahrzeuge, die den Parc-Fermé-Bestimmungen unterliegen, mit einem externen Kühlgebläse zu kühlen, jedoch darf kein Teil des externen Kühlgebläses direkten Kontakt mit dem Fahrzeug haben.

 
Kupplung

Es ist eine Drei-Scheiben-Kupplung mit einem Mindest-Durchmesser der Kupplungsscheiben von 135 mm vorgeschrieben. Die Kupplung darf ausschließlich mittels eines Pedals durch einen Fuß des Fahrers betätigt werden. Es ist in jedem Fahrzeug nur ein Kupplungspedal zulässig. Zur Kupplungsbetätigung ist entweder ein hydraulisches System und/oder ein rein mechanisches System zulässig. Jede pneumatische oder elektrische Vorrichtung oder Maßnahme zur Kupplungsbetätigung ist verboten. Das Betätigungssystem der Kupplung muss mit einer Vorrichtung ausgerüstet sein, die ein Festsetzen der Kupplung im getrennten Zustand ermöglicht. Der Fahrer muss diese Vorrichtung betätigen können, wenn er sich in seiner normalen Sitzposition befindet.

 

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L

Begriffe mit dem Buchstaben L

Lenkrad

Im und am Lenkrad sind ausschließlich elektrische Einrichtungen für die folgenden Systeme zulässig:

Betätigung des Sprechfunk-Gerätes, Betätigung der Trinkflüssigkeitspumpe, Airbag-System, LED-Leuchten, eine LED-Anzeige mit maximal sechs Feldern für Ziffern und maximal zwei Feldern für Punkte zur alpha-numerischen Darstellung von Daten. Betätigung für den Geschwindigkeitsbegrenzer, Betätigung für die Lichthupe, Betätigung für das Wassersprühsystem zur Bremsenkühlung.

 
Lenkung

Die Lenkung muss aus einer mechanischen Verbindung zwischen dem Fahrer und den Vorderrädern bestehen. Die Lenkung darf ausschließlich die Vorderräder betätigen. Die Lenksäule muss eine Sicherheitslenksäule sein. Das Lenkrad muss sich auf der linken Seite des Fahrzeugs befinden. Das Lenkrad muss mit einem Schnelllösemechanismus versehen sein. Das Lösen muss durch ziehen eines Flansches möglich sein, der auf der Lenksäule in Fahrtrichtung vor dem Lenkrad angebracht ist. Eine Servo-Unterstützung der Lenkung ist zulässig.

 
Lufteinlass

Als Lufteinlass gilt jede Öffnung in der Karosserie, deren ausschließlicher Zweck der Ein- oder Austritt von Umgebungsluft in die oder aus der Karosserie ist.

 

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M

Begriffe mit dem Buchstaben M

Mindestgewicht

In der DTM werden in der Saison 2011 zwei ältere Jahrgänge an Fahrzeugen eingesetzt. Grund dafür ist die Reduktion der Kosten; außerdem soll anderen Teams oder Herstellern die Möglichkeit gegeben werden, an DTM-Rennen teilzunehmen.

Audi und Mercedes setzen jeweils Modelle der Jahre 2009 und 2008 ein. Um Chancengleichheit herbeizuführen, sind für die unterschiedlichen Jahrgänge verschiedene Mindestgewichte festgeschrieben.

Das Mindestgewicht (inklusive Fahrer) für Fahrzeuge mit der Aerodynamik-Variante 2009 beträgt 1050 kg. Fahrzeuge der Variante 2008 müssen mindestens 1025 kg wiegen und 2007er-Varianten dürften, sofern sie denn ein eingesetzt würden, nicht leichter als 1000 kg sein.

Diese Mindestgewichte sind in jedem Rennen gleich. Früher galt noch die Regel, dass die Fahrzeuge je nach Ergebnis des vorangegangenen Rennens etwas leichter sein dürfen bzw. schwerer sein müssen. Diese Regelung ist aktuell ausgesetzt.

 
Motor

Der Motor ist unter Einhaltung der folgenden Bedingungen freigestellt:

Nur ein Motor pro Fahrzeug ist zulässig. Es sind nur Otto-Viertakt-Motoren zugelassen. Hybrid-Motor-Systeme sind verboten. Der Hubraum beträgt maximal 4.000 cm³. Es sind nur V-8 Motoren zulässig, die über maximal vier Ventile pro Zylinder verfügen dürfen. Die Leistung der Aggregate beträgt ca. 460 bis 490 PS.

 

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N

Begriffe mit dem Buchstaben N

Nummernschilder

Halterungen für Nummernschilder dürfen entfernt werden. Hierdurch eventuell entstehende Öffnungen müssen der Kontur folgend, optisch harmonisch verschlossen werden.

 

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O

Begriffe mit dem Buchstaben O

Ölverlust

Teilnehmer, deren Fahrzeuge Öl verlieren, haben die Strecke sofort zu verlassen. Es ist verboten, solche Fahrzeuge ohne Rücksicht auf Verschmutzungen der Fahrbahn zu den Boxen zu fahren.

 

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P

Begriffe mit dem Buchstaben P

Pace-Car (Safety-Car)

Das Pace-Car (Safety-Car) nimmt eine der wichtigsten Sicherheitsaufgaben im Rennsport wahr. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn das Rennen aufgrund von Gefahren unterbrochen ist und das Fahrerfeld in lansamem Tempo über die Strecke eskortiert werden muss. Solange die Warnlichter am Pace-Car eingeschaltet sind, herrscht absolutes Überholverbot. Ist die Gefahr auf der Rennstrecke beseitigt, werden die Warnlichter am Pace-Car ausgeschaltet und es biegt in die Boxengasse ein. Freigegeben ist das Rennen allerdings erst wieder bei der ersten Überquerung der Ziellinie durch das führende Fahrzeug, nachdem das Pace-Car die Piste verlassen hat. Während des Einsatzes des Pace-Cars können die Fahrer an ihren Boxen anhalten.

 
Parc Fermé

Der Parc Fermé ist ein abgetrennter Bereich, in dem jegliche technischen Änderungen am Fahrzeug verboten sind. Er soll der Rennleitung helfen, die Rennwagen nach der technischen Abnahme besser zu beaufsichtigen, bis die Protestpflicht abgelaufen ist.

Die drei erstplatzierten Fahrzeuge des Wertungslaufes, und auf Anweisung der Sportwarte eventuell weitere Fahrzeuge, fahren zu dem Platz, an dem die Siegerehrung stattfindet. Vor dem Siegerehrungspodium wird für diese Fahrzeuge ein Parc Fermé eingerichtet. Die Fahrzeuge werden dort von Sportwarten eingewiesen. Dieser Bereich darf nur mit Genehmigung der Rennleitung betreten werden. Ebenso ist es den Fahrern nicht gestattet, diesen Bereich ohne Zustimmung des Technischen Delegierten zu verlassen.

 
Pedale

Jeweils nur ein Gas-, ein Brems- und ein Kupplungspedal sind vorgeschrieben. Die Form ist frei. Alle drei Pedale müssen sich vollständig innerhalb der Sicherheitszelle befinden.

 
Pflicht-Boxenstopp

Jeder Fahrer muss während des Wertungslaufes einer DTM-Veranstaltung zwei Pflicht-Boxenstopps absolvieren. Bei diesen Pflicht-Boxenstopps müssen am Fahrzeug jeweils vier komplette Räder ausgetauscht werden. Die Stopps müssen innerhalb eines Zeitfensters absolviert werden, das auf jeder Strecke individuell festgelegt ist. Ein Beispiel: Auf dem Hockenheimring ist der früheste Zeitpunkt für den ersten Stopp die zehnte Runde und der späteste Zeitpunkt für den zweiten Stopp ist Runde 29 (von 38).

Das Nachtanken während der Pflicht-Stopps ist erlaubt.

 
Pole-Position

Die Pole Position ist der erste Platz in der Startaufstellung. Die Pole Position erhält der Fahrer, der in der abschließenden dritten Session des Qualifyings (Shoot out) die schnellste Zeit erzielt.

 
Präsenzpflicht

Kein Fahrer, der mit einem sportrechtlich relevanten Vorfall in Zusammenhang zu bringen ist, darf ohne ausdrückliche Genehmigung der Sportkommissare den Veranstaltungsort verlassen.

 
Punktgleichstand

Bei Punktgleichheit nach dem letzten Wertungslauf (ex aequo) entscheidet die größere Anzahl der ersten, dann der zweiten und eventuell weiteren Plätze der punktgleichen Fahrer über ihre Reihenfolge in der DTM-Wertung. Sofern auch dabei keiner der punktgleichen Fahrer Vorteile hat, entscheidet die bessere Platzierung im letzten Wertungslauf.

 
Punktwertung

Für den Wertungslauf erfolgt die Punktevergabe der Fahrer- und Teamwertung gemäß nachstehender Tabelle:

1. Platz 10 Punkte
2. Platz 8 Punkte
3. Platz 6 Punkte
4. Platz 5 Punkte
5. Platz 4 Punkte
6. Platz 3 Punkte
7. Platz 2 Punkte
8. Platz 1 Punkt

Starten weniger als zehn Fahrer in ein Qualifikationsrennen oder einen Wertungslauf, werden für Platzierungen in diesem Wertungslauf nur 50 Prozent der Punkte vergeben. Starten erst nach einem Abbruch eines Wertungslaufs weniger als zehn Fahrer in den zweiten Teil des Wertungslaufs, werden für Platzierungen im zweiten Teil des Wertungslaufs die Punkte in vollem Umfang vergeben.

 

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Q

Begriffe mit dem Buchstaben Q

Qualifying

Zur Saison 2006 wurde der Modus des Qualifikationstraining verändert und spannender gemacht. Vorlage für die Modifikation ist das Qualifying der Formel 1, auch "Shoot out" genannt. Während des Qualifyings und des Wertungslaufs einer DTM-Veranstaltung darf ein Fahrer maximal 20 Slick-Reifen (jeweils 10 Vorderreifen und 10 Hinterreifen) verwenden.

Sektion 1: Alle Fahrer haben 16 Minuten Zeit, eine möglichst schnelle Runde zu drehen. Die 14 Schnellsten sind für die Sektion 2 qualifiziert. Die bislang erreichten Rundenzeiten werden gestrichen.

Es folgt eine Pause von sieben Minuten.

Sektion 2: 14 Fahrer, elf Minuten Zeit. Die Fahrer, die hier die Plätze neun bis 14 belegen, scheiden wiederum aus und nehmen eben diese Plätze in der Startaufstellung beim Rennen tagsdrauf ein. Nur die acht Zeitschnellsten sind für die Sektion 3 qualifiziert. Ihre Rundenzeiten werden erneut gelöscht.

Pause: acht Minuten.

Sektion 3: Acht Fahrer, elf Minuten Zeit. Die schnellsten Vier kommen weiter. Wieder werden die Zeiten, die bislang erzielt wurden, auf null zurückgesetzt. In der Sektion 3 ist für jedes Fahrzeug die Verwendung von maximal einem Satz Slick-Reifen zugelassen.

Pause: acht Minuten. Die qualifizierten Fahrzeuge dürfen bearbeitet und betankt werden.

Sektion 4: Vier Fahrer treten im Einzelzeitfahren gegeneinander an. Jeder Fahrer absolviert eine Einführungsrunde (out lap), eine Zeitrunde (time lap) und eine Auslaufrunde (in lap). Dabei sind nur die Slick-Reifen zulässig, die in Sektion 3 zum Einsatz kamen. Wurden in der Sektion 3 Regen-Reifen verwendet, die Streckenbedingungen für die Sektion 4 erfordern jedoch Slick-Reifen, so müssen diese Slick-Reifen aus dem für den Fahrer und die Veranstaltung festgelegten Kontingent für Qualifying und Wertungslauf genommen werden. Der schnellste Fahrer der Sektion 4 steht beim Rennen am Folgetag auf der Pole Position.

 

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R

Begriffe mit dem Buchstaben R

Räder/Reifen

Maximale zulässige Abmessungen:

Breite des kompletten Vorderrades: 250 Millimeter;
Breite des kompletten Hinterrades: 300 Millimeter;
Durchmesser eines kompletten Vorderrades: 650 Millimeter;
Durchmesser eines kompletten Hinterrades: 650 Millimeter.

 
Reifenverwendung

Bei den Trainingsläufen, dem Qualifying, dem Warm up und dem Wertungslauf einer DTM-Veranstaltung darf ein Fahrer maximal 28 unbenutzte Slick-Reifen (jeweils 14 Vorderreifen und 14 Hinterreifen) verwenden. Zusätzlich dürfen bei den Trainingsläufen zwölf bereits zuvor registrierte Reifen (sechs Vorderreifen und sechs Hinterreifen) verwendet werden.

Fahrer, die nicht an der Sektion 3 eines Qualifyings teilnehmen, müssen einen für das Qualifying vorgesehenen Satz Reifen für das nächste DTM-Rennwochenende zurücklegen. Während des Qualifyings und des Wertungslaufs darf ein Fahrer maximal 20 Slick-Reifen verwenden. Während der Sektionen 3 und 4 des Qualifyings ist ausschließlich ein Satz Reifen zur Verwendung zugelassen.

Während des Qualifyings darf ein Fahrer maximal acht Regen-Reifen verwenden, während des Wertungslaufs maximal zwölf. Ob ein Fahrer Slicks oder Regen-Reifen verwendet, kann jedes Team selbst entscheiden. Intermediates gibt es in der DTM nicht.

Es dürfen ausschließlich Reifen der Marke Hankook verwendet werden, die über eine spezielle Kennzeichnung verfügen. Die Lauffläche und das Profil dürfen nicht verändert oder nachgeschnitten werden. Die Verwendung von Heizdecken ist zulässig. Verschmutzungen (Steine/pick-up) auf der Lauffläche der Slick-Reifen dürfen mit Hilfe von thermisch-mechanischen Schabern entfernt werden.

 
Rennabbruch

Wenn ein Qualifikationsrennen/Wertungslauf oder ein Training abgebrochen werden muss, weil die Strecke durch einen Unfall blockiert ist oder weil eine Fortführung aufgrund des Wetters oder aufgrund anderer Bedingungen zu gefährlich erscheint, wird auf Veranlassung des Renndirektors/Rennleiters an Start und Ziel die rote Flagge gezeigt. Gleichzeitig zeigen alle Streckenposten die rote Flagge. Alle Fahrzeuge müssen langsam zu ihren jeweiligen Boxen fahren. Es erfolgt eine Wertung aufgrund der Positionen in der vorletzten Runde vor der Runde, in der das Zeichen zum Abbruch gegeben wurde.

Bei Abbruch eines Wertungslaufes werden keine Punkte vergeben, wenn der Führende zum Zeitpunkt des Abbruchs weniger als 50 Prozent der Distanz zurückgelegt hat, halbe Punkte, wenn der Führende mindestens 50 Prozent, aber weniger als 75 Prozent der Distanz zurückgelegt hat, und volle Punkte, wenn der Führende mindestens 75 Prozent der Distanz zurückgelegt hat. Angefangene Runden werden auf die nächste volle Runde aufgerundet.

 
Rennarzt

Der Rennarzt entscheidet vor einer Veranstaltung über die Renntauglichkeit eines Fahrers aus medizinischer Sicht. Während eines Rennens ist der Rennarzt als Erster bei einem eventuellen Unfall.

 
Rennbekleidung

Alle Fahrer müssen während der gesamten DTM-Veranstaltung die vollständige Rennbekleidung und entsprechende Schutzhelme tragen.

 
Renndirektor

In nachfolgenden Punkten ist der Renndirektor dem Rennleiter übergeordnet:

- Überwachung von Training und Wertungsläufen bezüglich des Zeitplanes.
- Verfassen von Veranstaltungsbulletins
- Verhängung von Wertungsstrafen
- Beendigung bzw. Unterbrechen von Training oder Rennen aus Sicherheitsgründen
- Einsatz des Safety-Cars
- Anhalten eines Wettbewerbsfahrzeuges
- Die gesamte Startprozedur
- Abwicklung eines eventuellen Re-Starts
- Fahrerbesprechung (Briefing)

 
Rennende

Das Ende des Wertungslaufes wird jedem Fahrer durch Zeigen der Zielflagge bei Überfahren der Ziellinie angezeigt. Es wird zunächst bei Erreichen der vorgeschriebenen Renndauer der Führende und dann alle Nachfolgenden, unabhängig von ihrer bis dahin erreichten Rundenzahl, abgewunken. Wird das Zielzeichen vorzeitig gegeben, so ist dieser Zeitpunkt für die Wertung maßgebend. Wird das Zielzeichen nach der vorgeschriebenen Rundenzahl des Wertungslaufes gegeben, so gilt für die Wertung der Zeitpunkt, zu welchem der Wertungslauf hätte enden müssen.

 
Rennergebnisse

Das vorläufige Ergebnis wird nach Beendigung des Wertungslaufes veröffentlicht. Das Ergebnis ist jedoch erst nach Abschluss der technischen Untersuchungen verbindlich.

 
Rennstrecke verlassen

Jeder Fahrer, der die Rennstrecke verlassen will, muss diese Absicht rechtzeitig mit dem Blinker anzeigen und die Strecke so verlassen, dass niemand gefährdet wird. Fahrer, die an den Boxen halten wollen, haben folgende Vorschriften strengstens zu beachten:

Sie müssen sich auf die Einfädelspur zur Boxengasse begeben und dürfen diese nicht mehr verlassen. Ab Auffahrt auf diese Einfädelspur hat der Fahrer seine Geschwindigkeit so herabzusetzen, dass er sein Fahrzeug ohne Gefährdung anderer Teilnehmer oder Sportwarte an den Boxen zum Halten bringen kann. Nach Beendigung des Boxenaufenthaltes darf der Fahrer erst am Ende der Boxenanlage wieder auf die Strecke fahren. Dabei hat er darauf zu achten, dass er andere Teilnehmer weder gefährdet noch behindert.

 
Reparaturen

Reparaturen und sonstige Arbeiten am Wettbewerbsfahrzeug dürfen nur an oder in den zugewiesenen Boxen, im Fahrerlager und in der Startaufstellung ausgeführt werden. Teammitglieder dürfen während der Trainingssessions, während des Qualifyings und beim Wertungslauf die Rennstrecke nicht betreten.

 
Reservekanister

Die Mitnahme von Öl, Wasser und Kraftstoff in Reservebehältern oder die Mitnahme von leeren Reservebehältern ist nicht gestattet.

 
Restart eines Wertungslaufes

Nach dem Zeichen zum Abbruch des Wertungslaufes werden alle fahrbereiten Fahrzeuge gemäß den Anweisungen der Streckenposten direkt, aber langsam zu dem angewiesenen Platz gefahren. Startplätze, die nicht besetzt werden (wegen eines Unfalls oder Defekts), bleiben frei. Freie Startreihen werden durch Aufrücken geschlossen. In der Pause zwischen Rennabbruch und Neustart darf an den Fahrzeugen gearbeitet werden. Das Be-und Enttanken ist allerdings verboten.

 
Rettungseinsätze

Während des Einsatzes von Rettungs- und Sicherheitsfahrzeugen ist besonders umsichtig und vorsichtig zu fahren und diesen Platz zu machen.

 
Roll-out

Zwei Tage vor einem Wertungslauf findet ein Roll-out von 30 Minuten statt. Dabei handelt es sich um einen Funktionstest (keinen Trainingslauf), bei dem keine offizielle Zeitnahme stattfindet. Es dürfen auch Reifen verwendet werden, die nicht den Fahrern zugeordnet sind. Die vorderen aerodynamischen Anbauteile dürfen während des Roll-out nicht am Fahrzeug vorhanden sein.

 
Rückwärts-/Querfahren

Es ist verboten, das Fahrzeug entgegen oder quer zur Fahrtrichtung zu bewegen, es sei denn, es ist zwingend erforderlich, um das Fahrzeug aus einer gefährlichen Position zu bringen oder ein Sportwart hat eine entsprechende Anweisung gegeben. Das Rückwärtsfahren der Fahrzeuge mit eigener Motorkraft ist in der Boxengasse verboten.

 

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S

Begriffe mit dem Buchstaben S

Safety-Car (Pace-Car)

Das Safety-Car (Pace-Car) nimmt eine der wichtigsten Sicherheitsaufgaben im Rennsport wahr. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn das Rennen aufgrund von Gefahren unterbrochen ist und das Fahrerfeld in lansamem Tempo über die Strecke eskortiert werden muss. Solange die Warnlichter am Safety-Car eingeschaltet sind, herrscht absolutes Überholverbot. Ist die Gefahr auf der Rennstrecke beseitigt, werden die Warnlichter am Safety-Car ausgeschaltet und es biegt in die Boxengasse ein. Freigegeben ist das Rennen allerdings erst wieder bei der ersten Überquerung der Ziellinie durch das führende Fahrzeug, nachdem das Safety-Car die Piste verlassen hat. Während des Einsatzes des Safety-Cars können die Fahrer an ihren Boxen anhalten.

 
Scheiben

Alle Scheiben des Fahrzeuges müssen in Form und Größe mit den entsprechenden Scheiben eines beliebigen identischen Serienfahrzeuges übereinstimmen.

Front- und Heckscheibe von Rennfahrzeugen müssen aus hartbeschichtetem Polycarbonat mit einer Stärke von mindestens sechs Millimetern bestehen.

Die Seitenscheiben müssen ebenfalls aus Polycarbonat mit einer Mindestdicke von fünf Millimetern gearbeitet werden. Die Verwendung von zusätzlichen äußeren Befestigungen für die Scheiben ist erlaubt, vorausgesetzt, dass sie keine aerodynamische Wirkung haben.

 
Scheibenwischer

Ein jederzeit funktionsfähiger Frontscheibenwischer muss für den Sichtbereich unmittelbar vor dem Fahrer vorhanden sein. Der Frontscheibenwischer darf keine andere Funktion (z.B. aerodynamische Hilfe) haben.

 
Sensor

Ein Sensor ist ein System oder eine Vorrichtung, die eine Betriebsgröße und/ oder einen Zustand des Fahrzeuges oder von Bauteilen des Fahrzeuges ermittelt, ohne selbst Einfluss auf den Zustand zu nehmen.

 
Serienfahrzeug

Ein Serienfahrzeug im Sinne dieses Reglements ist jedes Personenkraftfahrzeug eines Herstellers, das eine Zulassung für den deutschen Straßenverkehr hat und über den normalen Vertriebsweg des Herstellers erhältlich ist. Die äußere Form des Serienfahrzeugs wird durch die Form seiner Karosserie ohne aerodynamische Anbauteile (z.B. Heckspoiler) definiert. Das Serienfahrzeug bestimmt die Form der Karosserie des Wettbewerbsfahrzeuges. Ausgenommen sind die Bereiche der Karosserie, für die dieses Reglement ausdrücklich Änderungen zulässt und definiert.

 
Setup

Mit dem Begriff Setup ist die Gesamtheit der Einstellungen des Fahrzeugs gemeint. Das Setup wird auf die speziellen Anforderung der jeweiligen Rennstrecke abgestimmt.

 
Shoot out

Zur Saison 2006 wurde der Modus des Qualifikationstraining verändert und spannender gemacht. Vorlage für die Modifikation ist das Qualifying der Formel 1, auch "Shoot out" genannt. Während des Qualifyings und des Wertungslaufs einer DTM-Veranstaltung darf ein Fahrer maximal 20 Slick-Reifen (jeweils 10 Vorderreifen und 10 Hinterreifen) verwenden.

Sektion 1: Alle Fahrer haben 16 Minuten Zeit, eine möglichst schnelle Runde zu drehen. Die 14 Schnellsten sind für die Sektion 2 qualifiziert. Die bislang erreichten Rundenzeiten werden gestrichen.

Es folgt eine Pause von sieben Minuten.

Sektion 2: 14 Fahrer, elf Minuten Zeit. Die Fahrer, die hier die Plätze neun bis 14 belegen, scheiden wiederum aus und nehmen eben diese Plätze in der Startaufstellung beim Rennen tagsdrauf ein. Nur die acht Zeitschnellsten sind für die Sektion 3 qualifiziert. Ihre Rundenzeiten werden erneut gelöscht.

Pause: acht Minuten.

Sektion 3: Acht Fahrer, elf Minuten Zeit. Die schnellsten Vier kommen weiter. Wieder werden die Zeiten, die bislang erzielt wurden, auf null zurückgesetzt. In der Sektion 3 ist für jedes Fahrzeug die Verwendung von maximal einem Satz Slick-Reifen zugelassen.

Pause: acht Minuten. Die qualifizierten Fahrzeuge dürfen bearbeitet und betankt werden.

Sektion 4: Vier Fahrer treten im Einzelzeitfahren gegeneinander an. Jeder Fahrer absolviert eine Einführungsrunde (out lap), eine Zeitrunde (time lap) und eine Auslaufrunde (in lap). Dabei sind nur die Slick-Reifen zulässig, die in Sektion 3 zum Einsatz kamen. Wurden in der Sektion 3 Regen-Reifen verwendet, die Streckenbedingungen für die Sektion 4 erfordern jedoch Slick-Reifen, so müssen diese Slick-Reifen aus dem für den Fahrer und die Veranstaltung festgelegten Kontingent für Qualifying und Wertungslauf genommen werden. Der schnellste Fahrer der Sektion 4 steht beim Rennen am Folgetag auf der Pole Position.

 
Sicherheitsgurte

Die Verwendung von zwei Schultergurten, einem Beckengurt und zwei Gurten zwischen den Beinen ist vorgeschrieben.

 
Sicherheitszelle

Die Sicherheitszelle ist die den Fahrer in normaler Sitzposition umschließende und mit der Karosserie verbundene Struktur im Fahrgastraum.

 
Siegerehrung

Die Siegerehrung findet unmittelbar nach dem Wertungslauf auf dem vom Veranstalter vorgesehenen Podium statt. Die Teilnahme an der Siegerehrung sowie gegebenenfalls an der im Anschluss durchgeführten Ehrenrunde und der offiziellen Pressekonferenz ist für die drei erstplazierten Fahrer des Wertungslaufes vorgeschrieben. Die Nichtteilnahme an der Siegerehrung, der Ehrenrunde oder der Pressekonferenz wird mit einer Geldstrafe von jeweils 3.000 Euro belegt. Darüber hinaus können die Sportkommissare Sportstrafen verfügen. Während der Siegerehrung müssen alle zu ehrenden Fahrer ihren geschlossenen Fahreroverall und die Mütze des Reifensponsors tragen. Andernfalls wird eine Geldstrafe in Höhe von 2.500 Euro fällig. Für die Ehrung der Teamwertung muss der Repräsentant der Siegerteams aus dem Wertungslauf zur Verfügung stehen.

 
Sonnen-/Schiebedächer

Sonnendächer oder Schiebedächer an Rennfahrzeugen sind verboten.

 
Spiegel

Jedes Fahrzeug muss mit zwei Außenspiegeln, einem auf jeder Fahrzeugseite, ausgerüstet sein. Die ebene Spiegelfläche muss mindestens 100 cm2 betragen.

Es muss ein Innenspiegel vorhanden sein, der Sicht nach hinten gewährleistet. Die maximal zulässigen Maße für das Gehäuse des Innenspiegels sind 200 Millimeter x 60 Millimeter x 30 Millimeter.

 
Sportwarte

Die DTM-Kommission benennt für alle Veranstaltungen die folgenden Sportwarte:

- Renndirektor
- Vorsitzender der Sportkommissare
- Permanenten Sportkommissar
- Technischer Delegierter des DMSB
- Zwei permanente Technische Kommissare
- Permanenter Arzt
- Sicherheitsbeauftragten
- Fahrer des Safety-Cars

Darüber hinaus wird für jede DTM-Veranstaltung jeweils ein dritter Sportkommissar durch den DMSB benannt. Die Delegierten des DMSB sollen im Rahmen ihrer Zuständigkeitsbereiche die Veranstalter und deren Beauftragte bei ihren Aufgaben unterstützen. Außerdem sollen sie darüber wachen, dass alle der DTM zugrunde liegenden Bestimmungen eingehalten werden, jede ihnen notwendig erscheinende Anmerkung anbringen und die vom DMSB geforderten Berichte über die Veranstaltung verfassen.

 
Sprechfunk

Verbale Kommunikation mittels zugelassenem Sprechfunksystem ist erlaubt.

 
Startaufstellung

Der Wertungslauf wird stehend gestartet. Die Startaufstellung erfolgt in Startreihen, die versetzt sind (Grand-Prix-Start). Der Abstand zwischen den Startreihen muss acht Meter betragen. Die Startplätze für das Qualifikationsrennen ergeben sich aufgrund der im Qualifikationstraining ermittelten schnellsten Rundenzeiten. Der schnellste Fahrer startet von der Pole Position (Startplatz 1). Haben mehrere Fahrer identische Rundenzeiten im Qualifikationstraining erreicht, erhält der Teilnehmer den besseren Startplatz, der diese Zeit zuerst erzielt hat. Die Startaufstellung für den Wertungslauf erfolgt nach den Platzierungen im Qualifikationstraining.

 
Start

Für den Wertungslauf der DTM ist der Grand-Prix-Start (stehender Start) vorgeschrieben. 15 Minuten vor dem Start drehen die Fahrer mit ihren Autos eine Informationsrunde. Danach nehmen sie ihre Startposition ein. Kurz vor dem Rennstart bewegt sich das gesamte Feld in eine Einführungsrunde. Nach Beendigung der Einführungsrunde sind die Startplätze wieder einzunehmen. Wenn alle Fahrzeuge mit laufenden Motoren auf ihren vorgesehenen Startpositionen stehen, wird am Ende des Feldes von einem Sportwart die grüne Flagge gezeigt. Danach erscheint als Fünf-Sekunden Signal (paarweises Aufleuchten der roten Lichter) das erste rote Licht an der Startampel, dem jeweils als weiteres rotes Licht das Vier-, Drei-, Zwei-, Ein-Sekunden Signal folgen. Zwischen 0,2 und 3 Sekunden nach dem Erscheinen des Ein-Sekunden-Signals kann das Startzeichen jederzeit durch das Ausschalten der roten Lichter an der Startampel erteilt werden. Der Start ist freigegeben, in dem Moment, in dem alle Lichter erloschen sind.

 
Start-Qualifikationsrennen
Start-Wertungslauf

Für den Wertungslauf der DTM ist der Grand-Prix-Start vorgeschrieben.

Etwa 15 Minuten vor der Start zum Wertungslauf (Startzeit = grünes Licht) können die Fahrzeuge ihre Boxen für eine Informationsrunde verlassen. In dieser Informationsrunde herrscht Überholverbot. Am Ende dieser Runde halten sie in Startreihenfolge in der Startaufstellung an und schalten die Motoren aus. In der Startaufstellung zum Wertungslauf dürfen keine Räder gewechselt werden Die Verwendung von Heizdecken ist erlaubt.

Fünf Minuten vor der Startzeit wird die Boxengasse geschlossen. Jedes Fahrzeug, das die Boxengasse zu diesem Zeitpunkt noch nicht verlassen hat, kann aus der Boxengasse starten. Dabei ist die Ampelanlage am Ende der Boxengasse unbedingt zu beachten. Befindet sich die Boxenausfahrt unmittelbar hinter der Start- und Ziellinie, nehmen die Fahrzeuge den Wertungslauf auf, sobald das gesamte Feld in seiner ersten Rennrunde an der Boxenausfahrt vorbeigefahren ist. Befindet sich die Boxenausfahrt unmittelbar vor der Start- und Ziellinie, nehmen diese Fahrzeuge den Wertungslauf auf, sobald das gesamte Feld die Start- und Ziellinie nach dem Start überfahren hat. Fahrzeuge, die bis zu diesem Zeitpunkt das letzte, in der Startaufstellung stehende Fahrzeug noch nicht passiert haben, müssen den Wertungslauf vom Ende der Startaufstellung aufnehmen. Diese Fahrzeuge dürfen auch während der Einführungsrunde ihre eigentliche Startposition nicht mehr einnehmen.

Nach Beendigung der Einführungsrunde sind die Startplätze wieder einzunehmen. Nachdem die Fahrzeuge mit laufenden Motoren auf ihren vorgesehenen Startpositionen stehen, wird am Ende des Feldes von einem Sportwart die grüne Flagge gezeigt. Danach erscheint als fünf-Sekunden Signal (paarweises Aufleuchten der roten Lichter) das erste rote Licht an der Startampel, dem jeweils als weiteres rotes Licht das vier-, drei-, zwei-, ein-Sekunden Signal folgen.

Zwischen 0,2 und 3 Sekunden nach dem Erscheinen des eine-Sekunde Signals kann das Startzeichen jederzeit durch das Ausschalten der roten Lichter an der Startampel erteilt werden. Der Start ist freigegeben, in dem Moment, in dem das rote Licht erlischt. Sollte ein Fahrer nach dem Einnehmen seiner Startposition feststellen, dass er nicht Starten kann, muss er unverzüglich die dafür vorgesehene Warnleuchte aktivieren.

Nach erfolgtem Start werden stehengebliebene Fahrzeuge, sofern möglich, von Sportwarten in die Boxengasse geschoben. Dort dürfen Helfer der Teams versuchen, die Fahrzeuge zu starten. Diese Fahrzeuge dürfen aus der Boxengasse nachstarten, wenn das gesamte Feld gestartet ist.

 
Stop and Go-Strafe
Streckenposten

Streckenposten (Stewards) sind für die Sicherung der Rennstrecke zuständig. Während des Fahrbetriebs auf der Strecke (Training und Rennen) stehen die Streckenposten hinter den Leitplanken an der Piste. Sie weisen den Fahrern mittels Flaggen auf spezielle Rennsituationen hin, helfen bei der Bergung von defekten Fahrzeugen und Rettung von verletzten Fahrern.

 
Stromkreisunterbrechung

Der Fahrer muss, wenn er sich in normaler Sitzposition befindet und die Sicherheitsgurte angelegt hat, bei montiertem Lenkrad alle Stromkreise des Fahrzeuges mittels eines funkensicheren Schalters unterbrechen können. Der Schalter muss mit einem roten Blitz, der sich in einem blauen Dreieck mit weißem Rand befindet, gekennzeichnet sein. Es muss ebenfalls ein äußerer Stromkreis-Unterbrecher mit der gleichen Funktion vorhanden sein. Dieser muss sich auf der linken Fahrzeugseite unmittelbar vor der Frontscheibe neben der äußeren Auslösevorrichtung für das Feuerlöschsystem befinden und mit einem roten Blitz, in einem blauen Dreieck mit weißen Rand und mindestens zwölf Zentimetern Kantenlänge, gekennzeichnet sein.

 
Systeme

Folgende Komponenten stellen im Sinne des Reglements ein separates System dar: Radaufhängung, Lenkung, Bremse mit Bremskreislauf für die Vorderachse, Bremse mit Bremskreislauf für die Hinterachse, Kupplung, Getriebe mit Gangwechsel-Mechanismus, Differenzial, Steuereinheit für Motorparameter, Drosselklappenbetätigung und Motor.

 

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T

Begriffe mit dem Buchstaben T

T-Car

Der Einsatz eines T-Cars (Test-Cars) ist in der DTM nicht vorgesehen.

 
Tank
Tanken

Es dürfen ausschließlich Tankanlagen mit vollständig geschlossenem Kreislauf verwendet werden. Die Anschlüsse der Zu- und Rücklaufleitung müssen mit selbstdichtenden Schnellkupplungen versehen sein. Beim Tanken hat ein Helfer des Teams mit einem Feuerlöscher mit mindestens 6 Liter Kapazität bereitzustehen.
Während des Roll-out, des Warm-up und während des Wertungslaufs werden zum Betanken neue Tankkannen verwendet.
In der Startaufstellung ist das Tanken verboten, ebenso während einer Rennunterbrechung.

 
Tankklappe
Technische Abnahme

Vor Beginn des ersten freien Trainings einer Veranstaltung muss jedes Fahrzeug bei der Technischen Abnahme vorgeführt werden. Nur Fahrzeuge, die danach eine Freigabe der Technischen Kommissare erhalten, dürfen an den Veranstaltungs-Tests, Trainingsläufen, dem Qualifikationsrennen und dem Wertungslauf der betreffenden Veranstaltung teilnehmen. Die Vorführung eines Fahrzeuges bei der Technischen Abnahme wird als eine stillschweigende Bestätigung der Übereinstimmung des Fahrzeugs mit den Technischen Bestimmungen angesehen.

Wurde ein Fahrzeug nach der Technischen Abnahme beschädigt oder in technischer Hinsicht so modifiziert bzw. umgebaut, dass seine Übereinstimmung mit dem Technischen Reglement und/oder den Sicherheitsbestimmungen in Frage stehen kann, muss es ohne besondere Anordnung dem Technischen Delegierten zur erneuten Abnahme vorgeführt werden.

Auf Verlangen des Technischen Delegierten müssen alle Fahrzeuge zu jedem Zeitpunkt während der Veranstaltung auch nach der Technischen Abnahme für weitere Untersuchungen zur Verfügung gestellt werden.

 
Telemetrie

Die Übermittlung von Daten oder Signalen jeder Art an eine fahrzeugfremde Station während der Fahrt des Wettbewerbsfahrzeuges ist Telemetrie. Dabei können die Signale auch von der fahrzeugfremden Station hin zum fahrenden Auto übermittelt werden.
Telemetrie in der DTM ist grundsätzlich verboten. Ausnahme: Signale, die eine Ermittlung der Sektoren- oder Rundenzeit ermöglichen, sind erlaubt, ebenso solche, die den gewählten Gang und Fahrzeuggeschwindigkeit übermitteln.
Die Übertragung von gesprochenen Worten und von Bildern einer TV-Kamera gelten nicht als Telemetrie.

 
Tempolimit

Das Einhalten der maximal zulässigen Geschwindigkeit in der Bonxengasse wird überwacht.

Während der gesamten Veranstaltung beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse zwischen den beiden Markierungen (Boxeneingang/Boxenausgang) 80 km/h (60 km/h am Norisring, in Zandvoort und in Brands Hatch).

Das Überschreiten der Geschwindigkeitsbegrenzung in der Boxengasse wird wie folgt geahndet:

Während Roll-out, Test,Training und Warm up: pro km/h-Überschreitung 50 Euro (z.B. 4 km/h zu schnell = 4 x 50 Euro, also 200 Euro).
Während des Wertungslaufs: mindestens Drive-Through-Strafe.

Eine darüber hinausgehende Bestrafung eines Fahrers, insbesondere bei mehrfachem Verstoß während der Saison, bleibt den Sportkommissaren vorbehalten.

 
Traktionskontrolle

Die Traktionskontrolle ist ein technisches Hilfsmittel, das seit Mitte der Saison 2003 verboten wurde.

Die Traktionskontrolle hilft dem Fahrer, z.B. beim Start das Durchdrehen der Reifen beim Gasgeben zu verhindern. Auch bei Kurvenfahrten oder in Grenzsituationen, wenn das Fahrzeug zu rutschen droht, greift die Traktionskontrolle ein und unterstützt den Fahrer.

 
Transponder

Zur Zeitmessung wird am Rennfahrzeug eine spezielle Vorrichtung montiert, der sogenannte Transponder. Es muss der von der offiziellen Zeitnahme zur Verfügung gestellte Transponder eingebaut werden und während allen Roll-outs, Tests, Trainings-, und Wertungsläufen einer Veranstaltung funktionsfähig sein. Es ist maximal ein Transponder im Fahrzeug zulässig. Der Transponder muss fest am Fahrzeug montiert sein und darf im Verhältnis zum Koordinatensystem des Fahrzeugs keine Bewegungsmöglichkeit haben. Der Transponder muss sich im rechten vorderen Radhaus befinden. Der Transponder muss innerhalb eines kegelförmigen Bereichs von mindestens zehn Grad freie Sicht zum Boden haben. Der Transponder muss mit dem Hauptstromkreis (nicht Zündstromkreis) des Fahrzeugs verbunden sein.

 
Türen

Seit der Saison 2004 kommen viertürige Modelle in der DTM zum Einsatz.
Die Türscharniere dürfen durch solche ersetzt werden, die ein leichtes Entfernen der kompletten Tür ermöglichen. Die ersetzten Türscharniere dürfen keine andere Funktion haben.

Das Türschließsystem darf geändert werden, sofern sich aus der Änderung keine andere oder zusätzliche Funktion ergibt.

Türgriffe und in den Türen angebrachte Fensterheber müssen vollständig abgedeckt sein. Es ist aber auch erlaubt, die Fensterheber zu entfernen.

Das Innere der Fahrertür muss zur Energie-Absorption bei einem Seitenaufprall mindestens 1,5 kg PU-Schaum mit einer Mindestdichte von 35 kg/m3 enthalten.

Die hinteren Türen von viertürigen Fahrzeugen müssen original sein und dürfen fest in die Karosserie eingefügt werden, vorausgesetzt, die Türfugen bleiben sichtbar erhalten.

 
Türen/Motorhaube/Kofferraumdeckel

Türen, Motorhaube und Kofferraumdeckel müssen in ihrer originalen Form vollständig geschlossen in der serienmäßigen Position sein, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist. Es müssen jeweils mindestens zwei Sicherheitsverschlüsse an der Motorhaube und dem Kofferraumdeckel vorhanden sein, die farblich kontrastierend zum Fahrzeug gekennzeichnet sind.

Es muss möglich sein, die Motorhaube und den Kofferraumdeckel ohne die Verwendung von Werkzeug oder anderen Hilfsmitteln zu öffnen.

 

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U

Begriffe mit dem Buchstaben U

Überrollvorrichtung

Jedes Fahrzeug muss mit einer Überrollvorrichtung aus Stahl ausgerüstet sein. Der Überrollbügel soll wesentliche Verformungen der Karosserie im Falle einer Kollision oder eines Überschlags weitgehend verhindern.

 
Unfalldaten-Schreiber

Es darf in jedem Fahrzeug ein Unfall-Daten-Schreiber verwendet werden. Hierzu kann an der Vorderachse ein separater Raddrehzahlsensor montiert werden.

 
Unterboden

Der flache Unterboden darf aus maximal fünf Teilen bestehen. Alle Teile, die den flachen Unterboden bilden, müssen mit einer maximal zulässigen Toleranz von ± fünf Millimetern auf einer Ebene liegen. Die Befestigung der einzelnen Unterbodenteile ist freigestellt.

Alle Teile, die den flachen Unterboden bilden, müssen fest mit der Karosserie verbunden sein und dürfen im Verhältnis zur Karosserie keine Bewegungsmöglichkeit haben.

Die maximal zulässige Dicke der den flachen Unterboden bildenden Bodenplatten beträgt zehn Millimeter.

 

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V

Begriffe mit dem Buchstaben V

Verstellung/Einstellung

Es dürfen vom Fahrer aus dem Cockpit heraus nur folgende Systeme oder Bauteile eingestellt und/oder verstellt bzw. betätigt werden können, während das Fahrzeug in Bewegung ist:

Lenkung, Sicherungsautomaten, Bremsanlage, Scheiben-Waschanlage, Drosselklappe, Signalgebung, Kupplung, Beleuchtung, Getriebe, Sprechfunk, Anlasser, Öffnung der Seitenscheiben, Fahrersitzeinstellung, Fahrertür, Sicherheitsgurte, Rückspiegel, Zündschalter, Hauptstromschalter, Feuerlöschsystem, Scheibenwischer, Geschwindigkeitsbegrenzer, Funktionsschalter der Instrumente, Scheibenheizung, Schaltkraftsensorstromkreis, Trinkflüssigkeitspumpen, Wassersprühsystem zur Bremsenkühlung.

Die Betätigung für den Geschwindigkeitsbegrenzer muss über eine Ein/Aus-Schaltfunktion erfolgen. Eine Tasterfunktion ist nicht zulässig.

 

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W

Begriffe mit dem Buchstaben W

Warm-up

Das Warm-up findet am Renntag statt und ist ein gezeitetes freies Training von 30 Minuten.

 
Warnleuchte

Die Verwendung einer Warnleuchte ist vorgeschrieben. Die Warnleuchte muss, für nachfolgende Fahrer und den Starter sichtbar, an folgenden Stellen des Fahrzeugs angebracht werden:

Vorne: An der Innenseite der Frontscheibe unmittelbar unterhalb des Werbeaufklebers.

Hinten: An der Innenseite und in der Mitte der Heckscheibe im unteren Bereich. Die serienmäßige dritte Bremsleuchte kann so verändert werden, dass sie auch als Warnleuchte verwendet werden kann.

 
Werbeschilder

Zur Anbringung von Werbeschildern muss jeweils vorne und hinten am Fahrzeug eine Fläche mit den Maßen 400 mm x 110 mm vorhanden sein.

 
Wertungslauf

Für den Wertungslauf sind eine Distanz von etwa 180 Kilometern und eine Zeit von etwa 67 Minuten vorgesehen. Während des Laufs müssen zwei Boxenstopps absolviert werden.

Die Distanz wird jeweils für den Wertungslauf in eine bestimmte Rundenzahl umgerechnet und für jede Veranstaltung angegeben. Wenn die vorgesehene Distanz nach Ablauf von maximal 75 Minuten vom Führenden noch nicht erreicht ist, wird der Führende bei der nächsten Zieldurchfahrt abgewunken.

Wird ein Wertungslauf unterbrochen, kann der Renndirektor in Abstimmung mit den Sportkommissaren entscheiden, ob die gesamte Zeit oder auch nur ein Teil der Dauer der Unterbrechung zu der zulässigen Maximalzeit von 75 Minuten addiert wird. Bei einem Abbruch gilt der Wertungslauf als beendet, wenn das führende Fahrzeug beim Zeichen zum Abbruch oder zur Unterbrechung 75 Prozent oder mehr (aufgerundet auf die nächste volle Runde) der vorgeschriebenen Distanz zurückgelegt hatte. Die Wertung wird aufgrund der Position erstellt, die die Teilnehmer in der letzten vollen Runde vor dem Abbruch innehatten.

 
Wettbewerbsfahrzeug

Das Wettbewerbsfahrzeug ist das auf Basis des Serienfahrzeugs in Übereinstimmung mit dem vorliegenden Reglement vorbereitete Rennfahrzeug.

 
Wiegen

Zur Feststellung des momentanen Gewichts wird das Fahrzeug mit oder ohne Fahrer gewogen. Die Entscheidung, ob ein Fahrzeug mit oder ohne Fahrer gewogen wird, obliegt alleine den Technischen Kommissaren. Wenn der Fahrer während des Wiegevorgangs im Fahrzeug bleibt, darf er keine Bewegungen machen, die das Wiegeergebnis beeinflussen. Der Bewerber oder Fahrer werden nach Abschluss der Wägung schriftlich über das Ergebnis informiert.

 

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X

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Y

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Z

Begriffe mit dem Buchstaben Z

Zehn-Sekunden-Strafe

Nach dem Zeigen des Schildes "Time Penalty" muss der betreffende Fahrer in die Boxengasse fahren und vor seiner Box anhalten. Er muss dort mindestens zehn Sekunden stehen, bevor er seine Fahrt fortsetzen darf. Während des Absolvierens der Standstrafe darf kein weiteres Teammitglied am Auto arbeiten (Reifenwechsel oder Benzin nachfüllen). Der Renndirektor kann auch eine weitergehende Dauer der Standzeit (Zeitstrafe) verfügen.

Wird eine "10 Second Time Penalty" zu einem Zeitpunkt verkündet, zu dem der Führende nur noch fünf oder weniger Runden zu absolvieren hat, obliegt es dem betroffenen Fahrer, ob er die Strafe antritt oder stattdessen einen 30-Sekunden-Zeitzuschlag zu seiner Gesamtfahrzeit nach Durchfahren des Ziels akzeptiert; in diesem Fall wird zusätzlich die verfügte Standzeit (mindestens zehn Sekunden) zur Gesamtfahrzeit addiert.

Eine Zeitstrafe kann auch entsprechend einer Boxenstoppstrafe verhängt werden, wenn der betroffene Fahrer bereits beide vorgeschriebene Pflichtboxenstopps absolviert hat.

 
Zeitstrafe

Nach dem Zeigen des Schildes "Time Penalty" muss der betreffende Fahrer in die Boxengasse einfahren und vor seiner Box anhalten. Er muss dort mindestens zehn. Sekunden stehen, bevor er seine Fahrt fortsetzen darf. Der Renndirektor kann auch eine weitergehende Dauer der Standzeit (Zeitstrafe) verfügen. Während des Absolvierens der Standstrafe darf kein weiteres Teammitglied am Auto arbeiten (Reifenwechsel oder Benzin nachfüllen)

Wird eine "10 Second Time Penalty" zu einem Zeitpunkt verkündet, zu dem der Führende nur noch fünf oder weniger Runden zu absolvieren hat, obliegt es dem betroffenen Fahrer, ob er die Strafe antritt oder stattdessen einen 30-Sekunden-Zeitzuschlag zu seiner Gesamtfahrzeit nach Durchfahren des Ziels akzeptiert. In diesem Fall wird zusätzlich die verfügte Standzeit (mindestens zehn Sekunden) zur Gesamtfahrzeit addiert.

Eine Zeitstrafe kann auch entsprechend einer Boxenstoppstrafe verhängt werden, wenn der betroffene Fahrer bereits beide vorgeschriebene Pflichtboxenstopps absolviert hat.

 
Ziellinie

Die Ziellinie gilt sowohl auf der Strecke als auch in der Boxengasse.
Das Überfahren der Ziellinie muss mit eigener Motorkraft erfolgen. Danach fahren die abgewunkenen Fahrzeuge noch eine langsame Auslaufrunde. Noch im Wertungslauf befindliche Fahrzeuge dürfen nicht überholt werden.

 
Zierstreifen/Zierleisten

Zierstreifen/Zierleisten sind alle gesteckten, geklebten oder geschraubten Teile, die der äußeren Kontur der Karosserie folgen und nicht höher und/oder breiter als 25 Millimeter sind. Die Verwendung von spaltüberbrückenden Klebe- und Zierfolien ist nicht erlaubt.

 
Zugelassene Fahrzeuge

Für jedes Wettbewerbsfahrzeug muss es als Basis ein Serienfahrzeug geben. Dabei müssen bei dem Serienfahrzeug folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Das Serienfahrzeug muss in mindestens 10.000 identischen Einheiten in zwölf aufeinanderfolgenden Monaten gebaut worden sein. Das Serienfahrzeug muss eine Zulassung als viersitziges Fahrzeug haben.

Das Fahrzeug darf folgende Abmessungen haben:

Radstand: maximal 2.800 mm
Gesamtlänge: mindestens 4.250 mm, max. 4.800 mm
Gesamthöhe: maximal 1.550 mm
Gesamtbreite ohne Außenspiegel: maximal 1.850 mm.

Das Serienfahrzeug muss über ein nicht demontierbares, festes Dach aus Stahlblech verfügen.

 
Zusatzgewicht

Der einst übliche Einsatz von Zusatzgewichten bei siegreichen Fahrzeugen bzw. Modellen ist nicht mehr vorgesehen.

 

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Freitag, 10.02.2012

  • 10:00 Uhr bis 11:45 Uhr Sportschau live

    Biathlon-Weltcup / Skeleton-Weltcup

    • Biathlon-Weltcup: 10 km Sprint Herren
    • Skeleton-Weltcup: Damen und Herren (ca. 11.35 Uhr)
  • 11:50 Uhr bis 13:00 Uhr Sportschau live

    Ski-Weltcup / Rodel-Weltmeisterschaften

    • Ski-Weltcup: Riesenslalom, 1. Lauf Damen
    • Rodel-Weltmeisterschaften: 1. und 2. Lauf Doppelsitzer (ca. 12.25 Uhr)
  • 13:05 Uhr bis 15:00 Uhr Sportschau live

    Biathlon-Weltcup / Ski-Weltcup

    • Biathlon-Weltcup: 7,5 km Sprint Damen
    • Ski-Weltcup: Riesenslalom, 2. Lauf Damen (ca. 14.35 Uhr)

Samstag, 11.02.2012

  • 06:50 Uhr bis 08:40 Uhr Sportschau live
    • Weltcup nordische Kombination: Kombinationsspringen
    • Bob-Weltcup: Zweierbob Damen (ca. 7.55)
  • 11:20 Uhr bis 14:45 Uhr Sportschau live
    • Biathlon-Weltcup: 12,5 km Verfolgung Herren
    • Rodel-Weltmeisterschaften: 1. Lauf Herren (12:20)
    • Langlauf-Weltcup: 15 km Damen (12:50)
    • Biathlon-Weltcup: 10 km Verfolgung Damen (13:25)
    • Rodel-Weltmeisterschaften: 2. Lauf Herren (14:15)
  • 14:50 Uhr bis 17:50 Uhr Sportschau live
    • Ski-Weltcup: Riesenslalom 2. Lauf Damen (ca. 14:50)
    • Eisschnelllauf-Weltcup: 1.500 m Damen (ca. 15:15)
    • Weltcup Skispringen: 1. und 2. Durchgang (ca. 15:55)
    • Langlauf-Weltcup: 30 km Herren (ca. 16:50)
  • 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr Sportschau
    • Berichte vom Fußball 3. Liga

    Moderation: Reinhold Beckmann

  • 18:30 Uhr bis 19:57 Uhr Sportschau

    Fußball-Bundesliga - Der 21. Spieltag

    Berichte von den Spielen:

    • Dortmund - Leverkusen
    • Stuttgart - Hertha
    • B. München - Kaiserslautern
    • Werder - Hoffenheim
    • Mainz - Hannover
    • Wolfsburg - Freiburg

    Moderation: Reinhold Beckmann.

Sonntag, 12.02.2012

  • 06:50 Uhr bis 09:00 Uhr Sportschau live

    Weltcup nordische Kombination / Ski-Weltcup Superkombination

    • Weltcup nordische Kombination: Kombinationsspringen
    • Reporter: Torsten Püschel
    • Übertragung aus Almaty
    • Ski-Weltcup Superkombination: Abfahrt Herren
    • Reporter: Bernd Schmelzer
    • Übertragung aus Sotschi
  • 09:35 Uhr bis 11:05 Uhr Sportschau live

    Ski-Weltcup Slalom / Weltcup nordische Kombination / Viererbob-Weltcup

    • Ski-Weltcup, Slalom, 1. Lauf Damen
    • Weltcup nordische Kombination, 10 km Kombinationslanglauf (ca. 10.15)
    • Viererbob-Weltcup, 1. und 2. Lauf (ca. 10.45)
  • 11:10 Uhr bis 13:40 Uhr Sportschau live

    Rodel-Weltmeisterschaften / Ski-Weltcup / Biathlon-Weltcup

    • Rodel-Weltmeisterschaften, 1. Lauf Damen
    • Ski-Weltcup, Superkombination, Slalom Herren (ca. 11.25)
    • Rodel-Weltmeisterschaften, 2. Lauf Damen (ca. 11.45)
    • Biathlon-Weltcup, Mixed Staffel (ca. 12.10)
  • 13:45 Uhr bis 15:35 Uhr Sportschau live

    Ski-Weltcup / Rodel-Weltmeisterschaften / Eisschnelllauf-Weltcup / Weltcup Skispringen

    • Ski-Weltcup, Slalom, 2. Lauf Damen
    • Rodel-Weltmeisterschaften, Teamstaffel (ca. 14.10)
    • Eisschnelllauf-Weltcup, 3.000 m Damen (ca. 14.30)
    • Weltcup Skispringen, 1. und 2. Durchgang (ca. 14.45)
  • 15:40 Uhr bis 16:30 Uhr Sportschau live

    Langlauf-Weltcup

    • Langlauf-Weltcup, Staffel Damen und Herren
    • Reporter: Jens-Jörg Rieck
    • Zusammenfassung aus Nove Mesto
  • 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr Sportschau

    Der Sport vom Wochenende

    U.a.:

    • Fußball-Bundesliga: Der 21. Spieltag

    Moderation: Alexander Bommes









Tanken in Zandvoort: Mike Rockenfeller, eingeblendet die Kürzel der ARD-Übertragung; Rechte: Das Erste

Die Fahrerkürzel in der Übersicht

PAF: Gary Paffett
SPE: Bruno Spengler
TSC: Timo Scheider
JAR: Oliver Jarvis
RSC: Ralf Schumacher
GRE: Jamie Green
EKS: Mattias Ekström
ROC: Mike Rockenfeller
KRI: Tom Kristensen
WOL: Susie Wolff (Stoddart)
VIE: Christian Vietoris
TOM: Martin Tomczyk
FRE: Rahel Frey
ENG: Maro Engel
COU: David Coulthard
ALB: Filipe Albuquerque
MOR: Edoardo Mortara
VAN: Renger v.d. Zande
MOL: Miguel Molina



Aus dem Ressort: Making of DTM
Claus Lufen bei der DTM-Moderation; Rechte: ARD/Mickler

Blick hinter die Kulissen

"Noch 30 Sekunden!" - Die Sportschau-Übertragungen der DTM sind das Produkt einer Vielzahl von Köpfen und Händen, die exakt zusammenarbeiten müssen. [mehr]



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Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
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