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09.02.2012 | 20.23 Uhr

DTM

Interview mit Gesamtleiter Manfred Straka

Der Häuptling des ARD-Teams

Manfred Straka ist der Gesamtleiter des ARD-Teams bei der DTM. Was für ihn ein gutes Renn-Programm ausmacht, was der Reiz seines Jobs ist und wie er das Team zusammenstellt, erklärt Manfred Straka im Interview.

Gesamtleiter Manfred Straka; Rechte: ARD/Mickler Lupe groß

Gesamtleiter Manfred Straka

Welches ist die Hauptaufgabe des Gesamtleiters?

Manfred Straka: Die Hauptaufgabe eines Gesamtleiters besteht darin, Sendezeiten für die zehn DTM-Rennen in Zusammenarbeit mit der ARD-Sportkoordination in München zu besorgen.

Welche Sendezeiten stehen für ein DTM-Wochenende zur Verfügung?

Straka: Wir haben in diesem Jahr die Sendezeiten für die DTM in der ARD ausgeweitet. Am Samstag beim Qualifying 90 Minuten von 13.30 Uhr bis 15 Uhr. Dazu nicht nur DTM-Qualifying, sondern in einer Zusammenfassung das Formel-3-Rennen. Das is neu. Und am Sonntag beginnen wir in der Regel mit der Vorberichterstattung um 13.45 Uhr, und bei allen zehn Rennen wird der Start um 14 Uhr sein. Wir übertragen dann in der Regel bis 15.30 Uhr.

Wie setzt sich das ARD-Team zusammen?

Straka: Die Federführung für die DTM-Rennen liegt beim Südwestrundfunk in Stuttgart. Das heißt, die Redaktion kommt aus Stuttgart, aber die Storymacher kommen von anderen Landesrundfunkanstalten, so aus Berlin, aus München, aus Köln oder aus Frankfurt. Wir haben also in der ARD die kompetentesten Kollegen hier zusammengezogen und hoffen so, dem Zuschauer ein rundum gelungenes Programm bieten zu können.

Was zeichnet eine gute Sendung aus?

Straka: Zunächst einmal müssen die Sportler spannenden Sport liefern. Das ist das A und O. Wenn wir ein langeweiliges Rennen haben ohne Überholmanöver, dann können wir uns anstrengen, wie wir wollen. Wir sind also mit den Herstellern der Frage nachgegangen, wie wir die Rennen interessanter gestalten können. Das hat in diesem Jahr beispielsweise Auswirkungen auf die Zusatzgewichte der Autos, so dass mehr Überholmanöver möglich sind. Außerdem wollen wir den Zuschauer im Vorprogramm, sowohl im Fernsehen als auch im Internet, mit hinführenden Beiträgen so informieren, dass sie am Sonntag um 14 Uhr bei Rennbeginn wissen: Aha, das ist die Situation, wie sie sich darstellt.

Welche besonderen Elemente setzen Sie in der Berichterstattung ein?

Straka: Ein immer wiederkehrendes Element bei allen zehn Rennen ist die Streckenvorstellung von Manuel Reuter, der seit zwei Jahren unser Experte ist. Wir haben eine kleine Rubrik Technik-Ecke, wo wir dem Zuschauer an einem zerlegten Auto darstellen wollen, was ist eigentlich das, worüber unsere Kommentatoren sprechen, wenn es über Abtrieb geht, über Flips und Flaps, Spoiler und Windkanal-Tests oder Unterböden.

Was macht für Sie den besonderen Reiz Ihrer Aufgabe aus?

Straka: Dass man ein Team von 20, 30 Leuten hat, die man versuchen muss, an diesem Wochenende so hinzubekommen, dass nachher ein gutes Programm entsteht. Dazu kommt die gesamte redaktionelle Vorplanung. Und wichtig ist auch, dass man sich permanent auch zwischen den Rennen mit der DTM beschäftigt.

Das Gespräch führte Jens Mickler.

Stand: 21.01.2011, 23:38

Kommentare 1 bis 1 von 1

  • Thomas Frank schrieb am 11.10.2009 17.55 Uhr: Wertes DTM Team, Kritik zu üben=leicht.Aber da ich mich intensiv mit dem Rennsport und dem"Drumherum" beschäftige,sehr viel lese & archiviert habe(DTM-Rennen in den90..) muss ich immer wieder Kritik am von Ihnen so hochgelobten Produkt " DTM live im Ersten" üben- weil es so toll und professionell nicht rüberkommt! Denn: Herr Straka sagt "Das A&O" ist dass die Herren Rennfahrer spannende Rennen abliefern"..Ja, aber mindestens(!)genauso wichtig ist es,dass die Rennen am TV so rüberkommen.Und dies ist definitiv nicht so aus meiner Meinung nach folgenden Gründen: 1) Nach wie vor relativ lasche, unemotionale Kommentare ohne Herzblut - da sind 2 Kommentatoren,welche sich in Ihrer für Racing viel zu ruhigen Art absolut ähneln statt zu ergänzen (Bsp. F1 Premiere mit J.Schulz=absolut emotionalen und Surer als sachlich kompetenten = perfekt!, Bsp.DTM/ITC 96 mit B.Bechtel als super emotionalen &Rosberg=Spezi..)2)oft weniger gute Regieleistung mit hektischen Schnitten!Mehr Selbstkritik liebeARD!!!

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    Moderation: Reinhold Beckmann.

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    Fußball-EM-Qualifikationsspiel der Frauen: Türkei - Deutschland (2. Hz.)

    • Reporter: Bernd Schmelzer
    • Moderation: Claus Lufen
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Claus Lufen bei der DTM-Moderation; Rechte: ARD/Mickler

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