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17.03.2010 | 01.42 Uhr

Allgemein

Euroleague eine Nummer zu groß für Oldenburg

BBL-Klubs mischen international mit

Die deutschen Basketball-Klubs mischen international wieder ganz oben mit. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte qualifizierten sich gleich vier Teams aus der Bundesliga (BBL) in den verschiedenen Europapokal-Wettbewerben für das Viertelfinale.

Steffen Hamann (Alba Berlin) setzt sich gegen Erik Daniels (Azovmash Mariupol) durch; Rechte: imago Auch international mit Durchsetzungsvermögen: Steffen Hamann.

"Das ist sehr erfreulich und zeigt, dass wir international wieder mit den Besten mithalten können", freute sich BBL-Geschäftsführer Jan Pommer über das Weiterkommen von ALBA Berlin, Brose Baskets Bamberg (Eurocup) sowie Artland Dragons und BG Göttingen (Eurochallenge). "Im Ausland hat man die deutschen Klubs wieder auf der Rechnung."

Eine Überraschung ist der Höhenflug für Pommer nicht, für ihn ist das gute Abschneiden die logische Folge der erfreulichen Entwicklung in der Bundesliga. "Wer Woche für Woche national seine Bestleistungen abrufen müsse, um erfolgreich zu sein, der profitiert auch international von dieser Wettkampfhärte." In der vergangenen Saison hatte erstmals ein deutsches Quartett die Qualifikation für die zweite Runde der europäischen Wettbewerbe geschafft.

Nur Oldenburg und Bonn scheitern

Einzig die Telekom Baskets Bonn und der deutsche Meisters EWE Baskets Oldenburg wusste nicht zu überzeugen. Die Bonner gewannen zwar ihr letztes Hauptrundenspiel im Eurocup gegen Besiktas Istanbul knapp mit 87:86, das reichte allerdings nur noch zum dritten Tabellenplatz in der Gruppe D. Oldenburg war dagegen in der Euroleague völlig chancenlos. "Das darf einen in dieser Hammergruppe aber nicht überraschen. Zudem hat ihnen mit Jason Gardner der Kopf des Teams gefehlt", meinte Pommer. Die Niedersachsen waren in der Königsklasse an namhafter Konkurrenz wie Real Madrid, Panathinaikos Athen und Olimpia Mailand gescheitert.

Auch für die vier verbliebenen deutschen Vertreter werden die Gegner in der Zwischenrunde nun deutlich schwerer. So muss ALBA Berlin gegen die Topklubs Joventut Badalona, Le Mans Sarthe und dem zehnmaligen griechischen Champion Aris Saloniki antreten. "Diese Gruppe wird Basketball von Euroleague-Format zurück nach Berlin bringen", sagte Trainer Luka Pavicevic. "Eine attraktive Gruppe. Das sind Gegner, die man sich wünscht", ergänzte Sportdirektor Henning Harnisch nach dem abschließenden 82:78 in der Hauptrunde über den ukrainischen Meister Mariupol am Dienstagabend (12.01.2010).

Artland und Göttingen Gruppenerste

"Mit ihrem Ehrgeiz und der Erfahrung werden die Berliner auch weiter eine gute Rolle spielen", glaubt Pommer. Bamberg kam nach der 72:80-Niederlage im italienischen Biella als Zweiter weiter. In der nächsten Runde warten nun Bilbao Basket, Panellinios Athen und Benetton Basket Treviso auf die Franken. Pommer hofft, dass diese Duelle auf internationaler Ebene, auch für das Interesse des Fernsehens wecken. "Ich denke schon, dass die Sender die positive Entwicklung sehr genau verfolgen. Mit den Erfolgen steigt auch das Interesse der allgemeinen Sportfans, die sonst nicht Basketball gucken würden", sagte Pommer.

Gleich bei ihrem Debüt auf internationaler Bühne schaffte die BG Göttingen das Weiterkommen. "Darauf sind wir sehr stolz", sagte Göttingens Trainer John Patrick, dessen Team die Vorrunde trotz der 74:80-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Buducnost Podgorica (Montenegro) als Erster abschloss. Ebenso wie die Artland Dragons, die zum Abschluss 79:68 gegen den Welser BC aus Österreich gewannen und bereits zum dritten Mal in der nächsten Runde stehen.

Stand: 13.01.2010, 14:24

 

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1. ALBA Berlin 26 46
2. Telekom Bonn 27 46
3. Bask. Oldenb. 25 44
4. BB Bamberg 27 44
5. SKYLINERS 27 44
  ...    
16. Giants D'dorf 27 34
17. Phoenix Hagen 26 32
18. Paderborn 27 32

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