Lamy Chappuis sprintet Frankreich zu Gold

Francois Braud, Maxime Laheurte, Jason Lamy Chappuis, Sebastien Lacroix

Teamstaffel Kombination

Lamy Chappuis sprintet Frankreich zu Gold

Windpech hat die deutschen Kombinierer im Teamwettbewerb weit zurückgeworfen. Auch in der 4x5-km-Staffel lief es für den DSV nicht besser. Gold holte Frankreich dank eines überragenden Jason Lamy Chappuis.

Frankreich hat zum ersten Mal einen WM-Team-Wettbewerb der Nordischen Kombinierer gewonnen. Schlussläufer Jason Lamy Chappuis krönte den überraschenden Auftritt von Francois Braud, Maxime Laheurte und Sebastien Lacroix im der 4x5-km-Teamstaffel und setzte sich gegen Norwegens vierten Läufer Magnus Moan im Schlussspurt durch. Platz drei ging an die USA. Deutschland kam abgeschlagen auf Platz sechs ins Ziel.

Rießle überraschend DSV-Schlussläufer

Bundestrainer Hermann Weinbach schickte mit Björn Kircheisen den besten deutschen Langläufer von den Kombinierern zuerst in die Loipe, dann kamen Tino Edelmann und - ziemlich überraschend - Eric Frenzel nicht als Schlussläufer, sondern an Position drei. Der Schlusspart blieb für Youngster Fabian Rießle. Die Taktik schien zunächst aufzugehen. Nach 1,3 Kilometern hatte "Kirche" , der die ganze Zeit alleine laufen musste, schon zwanzig Sekunden des 1:14-Minuten-Rückstands aufgeholt. Sein hohes Tempo hielt er auch bis zum ersten Wechsel durch. Dennoch hatte Kicheisen sich mehr erhofft, aber: "Es ist schwer alleine zu laufen." Tino Edelmann ging mit einem Rückstand von 40 Sekunden auf Topfavorit Österreich ins Rennen und verlor weiter Zeit auf den starken Bernhard Gruber (AUT), der auch den Abstand zwischen sich und den Verfolgern auf den Plätzen zwei und drei vergrößerte. Der dritte DSV-Läufer Eric Frenzel konnte den Rückstand auf die Medaillen nicht schmälern.

Lamy Chappuis im Zielsprint unnachahmlich

An der Spitze des Feldes wurde Lukas Kapfer (AUT) vor dem letzten Wechsel von Akito Watabe (JPN) und Sebastian Lacroix (FRA) abgefangen. DSV-Schlussläufer Fabian Rießle startete mit 38 Sekunden Rückstand in die letzten fünf Kilometer. Nach vorn ging aber nichts mehr. Dort machten Japan, Österreich, Norwegen, Frankreich und die USA das Rennen unter sich aus, mit dem unbezwingbaren Siegläufer Jason Lamy Chappuis (FRA). Deutschland kam mit 1:07 Minuten Rückstand ins Ziel und wurde abgeschlagen Sechster. "Die taktischen Konsteallation war schlecht. Da haben wir fast keine Möglichkeit mehr gehabt, nach vorne zu laufen", sagte Hermann Weinbach nach dem Rennen.

tor | Stand: 24.02.2013, 16:19

Darstellung: