Wind stutzt DSV-Adlern die Flügel
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Teamspringen Kombination
Wind stutzt DSV-Adlern die Flügel
Bei sehr wechselhaften Windbedingungen sind die Nordischen Kombinierer des DSV beim Mannschaftspringen nicht über den sechsten Platz hinausgekommen. Der Traum vom Team-Gold ist wohl vor der Staffel bereits geplatzt.
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Die Nordischen Kombinierer des DSV haben Teil eins des Mannschaftswettbewerbs mit mäßigem Erfolg über die Bühne gebracht. Beim Skispringen von der Normalschanze kamen Björn Kircheisen, Fabian Rießle, Tino Edelmann und Eric Frenzel bei sehr wechselhaften Windbedingungen nicht über den sechsten Platz hinaus. In Minuten bedeutet das vor der Staffeln am Nachmittag einen Rückstand auf die führenden Japaner von 1:14.
Laues Lüftchen stoppt Kircheisen
Der erste DSV-Springer und Drittplatzierte im Einzel, Björn Kircheisen, brachte seine Mannschaft in keine gute Ausgangsposition. Zwar hatte er sehr schlechte Bedingungen bei seinem Sprung, der Wind bließ plötzlich kräftig von hinten, aber 83 Meter waren trotzdem deutlich zu wenig. Fabian Rießle zeigte im ersten Durchgang einen Sprung, der in etwa seinem Leistungsvermögen entspricht (87,5 Meter). "Ich habe einen richtig ordentlichen Sprung hingelegt. Es ist halt schade, dass der Wind so wechselt", sagte Rießle. Der Rückstand auf die führenden Japaner, die bei der Wind-Lotterie Glück hatten, lag zu diesem Zeitpunkt bei 1:17 Minuten.
Weinbuch: "Reines Glücksspiel"
Bundestrainer Hermann Weinbuch
Auch Norwegen erwischte keine guten Bedingungen und war nach zwei Springern auf Platz neun, einen vor Deutschland. Die Jury entschied sich wegen des wechselnden Windes eine längere Pause einzulegen, und mit der Hoffnung faire Bedingungen zu bekommen, den dritten Durchgang neu zu starten. "Es ist ein reines Glücksspiel. Ich finde es traurig, dass man das hier einfach durchzieht. Wir hätten das Ganze auch nachholen können. Die Bedingungen sollten schon einigermaßen fair sein", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch.
Die führenden Nationen nach je zwei Springern Japan, Frankreich und Österreich gaben sich keine Blöße im dritten und vierten Durchgang. Für Deutschland bot sich keine Chance, noch ganz nach vorn zu rücken. Tino Edelmann hatte im dritten Durchgang auch Pech. Sein Rückenwind-Sprung war nach 93 Metern beendet. Eric Frenzel kam auf 92,5 Meter. Ein Podestplatz ist für Deutschland noch in Reichweite, aber der Traum vom WM-Gold im Teamwettbewerb scheint bereits nach dem Springen zerplatzt zu sein.
tor | Stand: 24.02.2013, 11:04