US-Damen holen Gold im Teamsprint
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Nordische Ski-WM in Val di Fiemme
US-Damen holen Gold im Teamsprint
Die US-Damen haben bei der Weltmeisterschaft in Val die Fiemme den Teamsprint gewonnen. Silber ging an Schweden, Finnland holte sich Bronze. Das deutsche Duo landete auf dem achten Platz
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Im Teamsprint über 6x1,2 Kilometer in der freien Technik haben sich die US-Damen in der Besetzung Jessica Diggins/Kikkan Randall überraschend überlegen den Titel gesichert. Im Ziel lag Schlussläuferin Randall 7,8 Sekunden vor Schwedens Ida Ingemarsdotter. Finnland (Riika Sarasoja-Lilja/Krista Lähteenmäki) kam 10,9 Sekunden hinter den Siegerinnen ein. Ein wenig profitierten die US-Amerikanerinnen von einem Sturz der Norwegerin Ingvild Flugstad Oestberg auf der vorletzten Runde. Damit war das Favoritenteam vorzeitig aus dem Rennen.
Kolb bricht auf der letzten Runde ein
Die beiden deutschen Damen Hanna Kolb (Buchenberg) und Denise Herrmann (Oberwiesenthal) hatten nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. Kolb, die für das deutsche Duo anlief, hatte nur auf der ersten Runde mitlaufen können. Sie hatte es unter anderem mit der Schwedin Charlotte Kalla, der Norwegerin Oestberg und der US-Sprinterin Diggins zu tun. Schon in ihrer zweiten Runde musste die 21-Jährige die Besten am Berg ziehen lassen. Denise Herrmann schaffte es noch einmal heranzulaufen. Doch auf der letzten Runde brach Kolb dann richtig ein. Mit 24 Sekunden Rückstand schickte sie Herrmann als Achte von zehn auf die letzte Runde. Die Oberwiesenthalerin mühte sich zwar, konnte aber keine Plätze mehr gut machen.
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Impressionen von den Teamsprint-Finals
Impressionen von den Teamsprint-Finals
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Herrmann: "Es war nicht unser Tag"
Herrmann: "Da ging nichts mehr."
Im Ziel sagte Herrmann, sie habe versucht noch einmal nach vorn zu laufen: "Aber wie erwartet, haben die da vorn in der letzten Runde angegriffen, da ging nichts mehr." Das Ergebnis sei aber keine Schande, es seien die Weltbesten am Start gewesen. Und: "Es war nicht unser Tag." Bundestrainer Frank Ullrich machte die fehlende "Kraft und Ausdauer" für das am Ende enttäuschende Ergebnis verantwortlich: "Wir müssen es im nächsten Jahr schaffen, uns da zu steigern."
kos | dpa | Stand: 24.02.2013, 12:33