Bilder vom packenden Teamspringen

Bilder vom packenden Teamspringen

Werner Schuster Skispringen

Es war ein unfassbar packendes Springen von der Großschanze. Schon nach dem ersten Durchgang war klar, dass sich noch fünf Teams Hoffnungen auf eine Medaille machen durften: Österreich, Deutschland, Norwegen, Polen und Japan. Bundestrainer Werner Schuster war hoffnungsvoll: "Es ist ein spannender Wettkampf. Alles ist noch drin."

Es war ein unfassbar packendes Springen von der Großschanze. Schon nach dem ersten Durchgang war klar, dass sich noch fünf Teams Hoffnungen auf eine Medaille machen durften: Österreich, Deutschland, Norwegen, Polen und Japan. Bundestrainer Werner Schuster war hoffnungsvoll: "Es ist ein spannender Wettkampf. Alles ist noch drin."

Dann im zweiten Durchganz Schrecksekunde für die Österreicher. Manuel Fettner verlor nach der Landung einen Ski und rettete sich auf einem Bein artistisch über die Sturzlinie.

Auch Thomas Morgenstern gab für sein österreichisches Team alles, verletzte sich bei seinem zweiten Sprung.

Die letzten Springer standen oben und Deutschland lag auf Bronzekurs, noch einige Punkte vor Polen. Doch die hatten Kamil Stoch. Und wir Richard Freitag, der hauchdünn den Vorsprung verteidigte. Damit war schon einmal klar: Es ist eine Medaille.

Die Norweger mit Schlussspringer Anders Jacobsen zogen aber noch an den Deutschen vorbei und wähnten sich schon mindestens auf dem Silberrang.

Für Österreich ließ Gregor Schlierenzauer nichts anbrennen. Das ÖSV-Quartett sicherte sich die Goldmedaille von der Großschanze.

Dann der Schock für Norwegen: Im ersten Durchgang waren Anders Bardal und Anders Jacobsen fälschlicherweise Bonuspunkte für einen verkürzten Anlauf gegeben worden. Die zog die Jury nach einem Protest wieder ab und Norwegen war plötzlich nur noch auf Rang vier. Polen durfte sich doch noch über Bronze freuen,

Und für das deutsche Quartett wurde es schließlich ein silberner Jubel.

Und das polnische Team konnte sein Glück kaum fassen. Eben noch um 0,8 Punkte an Bronze vorbeigesprungen, gab es am Ende doch noch Edelmetall.

Darstellung: