Frenzel & Edelmann nach Sturzpech Dritte
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Teamsprint der Kombinierer
Frenzel & Edelmann nach Sturzpech Dritte
Unfassbar: Die deutschen Kombinierer haben beim Teamsprint eine mögliche Goldmedaille verpasst. Tino Edelmann stürzte auf seiner Schlussrunde, Eric Frenzel sicherte wenigstens noch Bronze ab. Den Sieg holte sich Frankreich.
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Was für eine Dramatik: Eric Frenzel und Tino Edelmann haben im Teamsprint der Kombinierer die Bronzelmedaille gewonnen. Die beiden Deutschen mussten sich den starken Franzosen und Österreich geschlagen geben. Dabei hatte Edelmann eine mögliche Goldmedaille weggeschenkt, als er auf seiner letzten Runde stürzte. Frenzel sicherte mit einem starken Finnish noch eine Medaille.
Bundestrainer schockiert und glücklich
Hermann Weinbuch war sichtlich gezeichnet nach dem Rennen: "Ich habe es nur schemenhaft gesehen. Er ist auf dem Arsch gelegen. Dann hat er den Rhythmus verloren und da war auch die Motivation weg. Es war die letzte Runde, da sind die Oberschenkel schon übersäuert und es wird schwer. Er musste ja aus dem Stand wieder los. Ich freue mich über Bronze riesig. Die Ausgangsposition hat nach mehr gerochen. Aber die Franzosen hätten wir heute nicht schlagen können."
Vorsprung schnell aufgebraucht
Die Konkurrenz machte gleich zu Beginn der 15 Kilometer - die nach dem Springen führenden Frenzel und Edelmann musste je fünf Mal auf eine 1,5-Kilometer-Schleife - richtig Betrieb. Bereits nach drei Kilometern hatten die Franzosen fast 20 Sekunden aufgeholt, Norwegen kam ebenfalls bis auf 38 Sekunden heran. Davor lagen nach wie vor Japan (+ 10 Sekunden) und Österreich (18).
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Die dramatische Entscheidung im Teamsprint
Die dramatische Entscheidung im Teamsprint
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Tino Edelmann
Und die Verfolger drehten weiter auf und schlossen sich zusammen. Frankreich, Österreich und Japan nahmen nach fünf Kilometern gemeinsam die Verfolgung auf. Nach knapp sieben Kilometern war es passiert - Edelmann wurde von dem Trio eingeholt. Damit begann das Rennen um die Medaillen praktisch von vorn. Und auch die Norweger rückten immer näher an das Quartett. "Die Franzosen haben einen sehr schnellen Ski. Wir haben unser Polster verbraucht, aber hoffentlich ein paar Körner gespart", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch.
Edelmann stürzt - Gold futsch
Eric Frenzel und Tino Edelmann
Die Japaner erwischte es dann als erste, nach knapp zehn Kilometern. Und auch Norwegens Magnus Moan hatte jetzt sein Pulver verschossen und fiel zurück. So wurde es vorn jetzt ein Dreikampf zwischen Deutschland, Frankreich und Österreich. Dann passierte es: Tino Edelmann stürzte auf seiner letzten Runde und die Post ging vorn ohne die Deutschen ab. Und der Japaner Kato griff nun auch den Thüringer an. Vorn machte der Franzose Sebastien Lacroix Tempo und schüttelte auch Österreich ab. "Ich bin mit der Skispitze an einem Schneehügel hängengeblieben. es war mein Fehler. In dem Moment brach für mich eine Welt zusammen. Ich wusste, da kommt man nicht mehr hin" ärgerte sich Edelmann. Mit 37 Sekunden Rückstand übergab er auf Frenzel. Der sicherte mit einem tollen Schlussspurt gegen den Japaner Watabe wenigstens noch den dritten Platz ab.
Starke Sprünge des deutschen Doppels
Strahlte nach seinem Sprung - Tino Edelmann
Beim Sprung von der Großschanze hatte sich das deutsche Duo am Vormittag eine komfortable Ausgangsposition geschaffen. Tino Edelmann hatte bei relativ gleichbleibendem Rückenwind 124,5 Meter gestanden, Eric Frenzel setzte mit 127 Metern die Bestweite des Tages drauf. Hinter dem DSV-Team folgten Japan, die mit zwölf Sekunden Rückstand ins Rennen am Nachmittag gehen werden, Österreich (+ 25 Sekunden), Frankreich (43) und Norwegen (52). Besonders Edelmann hatte nach seinem Sprung tief durchgeatmet: "Den Sturz vom Einzel habe ich ausgeblendet. Ich habe hier sehr gute Sprünge gemacht und war nicht zu aggressiv im letzten Drittel", freute sich Edelmann. Auch Sprungtrainer Ronny Ackermann lobte: "Beide haben hervorragende Sprünge gezeigt. Wir sind gut in den Wettkampf gekommen."
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Bilder vom Springen der Kombinierer
Bilder vom Springen der Kombinierer