Para-Ski-Nordisch-Talent Maier qualifiziert sich für C-Kader

Marco Maier

Para-Langlauf in Oberried

Para-Ski-Nordisch-Talent Maier qualifiziert sich für C-Kader

Marco Maier vom SK Nesselwang hat sich am Dienstag für den C-Kader der deutschen Para-Ski-Nordisch-Nationalmannschaft qualifiziert. Nach dem Sprint beim Weltcup in Oberried sagte er sportschau.de: "Ich freue mich riesig."

In der Qualifikation schaffte der Allgäuer als 15. zwar nicht den Sprung ins Halbfinale, mit 2:37.07 Minuten für 1,1 Kilometer erfüllte er aber die notwendige Norm. Maier durfte maximal zwanzig Prozent langsamer sein als der Schnellste der Quali. Das war der Russe Wladislaw Lekomtsew mit 2:16.64 Minuten. Nun darf der 18-Jährige, der vor wenigen Tagen wieder für Weltcups zugelassen wurde, wieder an Lehrgängen der Nationalmannschaft teilnehmen. Obwohl am Mittwoch ein Ruhetag ansteht, lehnt sich Maier nicht zurück: "Ich konzentriere mich jetzt auf die kommenden Wettkämpfe und wenn alles vorbei ist, wird gefeiert." Alexander Ehler wurde 14. Im Finale ging der Sieg an Grygorii Vovchynskyi aus der Ukraine.

Fleig und Eskau fehlen erneut

Martin Fleig (Archiv)

Martin Fleig (Archiv)

In der sitzenden Konkurrenz fehlte Martin Fleig angeschlagen. Ein Magen-Darm-Virus hat in Oberried Sportler und Betreuer erwischt. Patrik Fogarasi (28.), Sven Henrich (33.) und Lokalmatador Benjamin Rudiger (39.) verpassten das Halbfinale deutlich. Nur die besten Zwölf kamen weiter. Am Ende jubelte Ivan Golubkow aus Russland, der bei den Weltcups unter neutraler Flagge startet.

Wicker schafft es ins Halbfinale

Anja Wicker (Archiv)

Anja Wicker (Archiv)

Bei den Frauen qualifizierte sich Anja Wicker für das Halbfinale. Wicker, eher eine Biathlon-Spezialistin, schaffte es im Sprint über 0,8 Kilometer aber nicht unter die besten Drei. Schon am Wochenende hatte sie gesagt, dass ihr die Spritzigkeit gefehlt habe. Andrea Eskau, die schon am Sonntag passen musste, fehlte. Der Sieg ging einmal mehr an Oksana Masters. Die US-Amerikanerin war schneller als Birgit Skarstein aus Norwegen und die Russin Mariia Iowlewa, die unter neutraler Flagge startet.

Bei den Athletinnen mit einer Sehbehinderung verpassten Johanna Recktenwald vom Biathlon Team Saarland als Neunte und Leonie Maria Walter als Zehnte das Halbfinale. Im Sprint-Finale über 1,1 Kilometer machte dann die Weißrussin Sviatlana Sakhanenka das Rennen. Vivian Hösch und Clara Klug reisen erst am Mittwoch an. Ab Donnerstag stehen die Biathlon-Wettbewerbe an.

Thema in: Sport aktuell, Deutschlandfunk, 23.01.2018, 22.50 Uhr

mkö | Stand: 23.01.2018, 18:15

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