Drei Podestplätze für deutsche Athletinnen

Andrea Rothfuss

Para-Ski-Alpin in Veysonnaz

Drei Podestplätze für deutsche Athletinnen

Zum Auftakt des Para-Ski-Alpin-Weltcup in Veysonnaz haben es drei deutsche Athletinnen aufs Podest geschafft. Lediglich für den Sprung nach ganz oben hat es nicht gereicht.

Anna Schaffelhuber

Andrea Schaffelhuber musste sich nur der Österreicherin Claudia Loesch geschlagen geben. (Archiv)

In dieser Woche macht der Para-Ski-Alpin-Weltcup in Veysonnaz in der Schweiz Halt. Am ersten Wettkampftag stand der Riesenslalom auf dem Programm. In der sitzenden Klasse schafften es mit Anna Schaffelhuber (TSV Bayerbach) und Anna-Lena Forster (BRSV Radofzell) gleich zwei Damen aufs Podest und landeten auf den Plätzen zwei und drei. Nur die Österreicherin Claudia Loesch war schneller. Auch wenn Schaffelhuber im zweiten Durchgang die schnellste im Klassement war, reichte es nicht für den Sprung nach ganz oben. Ruth Hagspiel vom TV Kempten landete auf Platz neun.

Marie Bochet bleibt das Maß aller Dinge

In der stehenden Disziplin dominierte erneut die Französin Marie Bochet beide Läufe und fuhr an die Spitze. Hinter ihr folgte Andrea Rothfuss von der VSG Mitteltal auf dem zweiten Platz. Das Podest wurde von Warwara Woronchichina aus Russland komplettiert. Sie startet allerdings unter neutraler Flagge. Für Anna-Maria Rieder reichte es am Ende für Platz 7.

Ristau nach Platz vier angriffslustig

Noemi Ristau mit ihrem Guide Lucien Gerkau (Archiv).

Noemi Ristau will mit ihrem Guide Lucien Gerkau am Dienstag wieder angreifen (Archiv).

In der Disziplin der sehbehinderten Athletinnen verlief der Weltcup-Tag aus deutscher Sicht weniger erfolgreich. Noemi Ristau belegte trotz eines sehr guten zweiten Durchgangs am Ende Position vier, nur neun Hundertstel hinter der Australierin Melissa Perrine. Aber die 26-Jährige richtete den Blick bereits nach vorn: "Morgen ist nochmal Riesenslalom und da geben wir richtig Gas, gleich im ersten Lauf und dann gucken wir mal, was dann rauskommt", äußerte sie sich auf ihrer Facebook-Seite. Die Slowakin Henriete Faraksova konnte den Wettbewerb vor der Britin Menna Fitzpatrick für sich entscheiden.

Für die deutschen Herren reichte es hingegen nicht für Top-Platzierungen. Georg Kreiter belegte am Ende Platz zehn in der sitzenden Disziplion, Thomas Nolte landete zwei Positionen dahinter. Für Björn Behnke blieb nur Platz 24 übrig.

Thema in: Deutschlandfunk, Sport aktuell, 15.01.2018, 22.50 Uh

jbr | Stand: 16.01.2018, 10:14

Darstellung: