Trotz "Styropor-Schnee" - Langläuferinnen loben Strecken

Zwei Tage vor ersten Olympia-Start

Trotz "Styropor-Schnee" - Langläuferinnen loben Strecken

Die Langläuferinnen starten am Samstag ab 16.15 Uhr MEZ mit dem Skiathlon (7,5 Kilometer, beide Lauftechniken) in die Olympischen Spiele von Pyeongchang.

Die vier deutschen Starterinnen Nicole Fessel, Steffi Böhler, Victoria Carl und Katharina Hennig sind im Vorfeld mit den Strecken zufrieden.

"Ich habe festgestellt: Olympia bringt immer wieder andere Strecken. Es ist nicht schwerer als in Europa, aber eben doch anders", sagte Böhler am Donnerstag und sprach dabei vor allem Schnee und Witterung an. "Der Schnee fühlt sich an wie Styropor. Und der Wind wird eine Herausforderung."

Deutschland mit geringen Medaillenchancen

Ihre Teamkollegin Henning stimmte zu: "Der Schnee ist sehr kalt und gefühlsmäßig überpräpariert." Olympia-Debütantin Carl betonte, dass man vor allem technisch sauber laufen müsse. "Die Strecken sind sehr anspruchsvoll. Ausruhen ist schwierig", sagte die Thüringerin.

Chancen haben die deutschen Langläuferinnen in Pyeonchang eher nicht. Sandra Ringwald und Hanna Kolb hatten mit guten Ergebnissen zuletzt zwar für etwas Hoffnung gesorgt, Medaillen wären trotzdem eine große Überraschung.

Vom 05. bis 28. Februar berichten wir im ARD-Hörfunk, im Ersten und den Dritten Programmen ausführlich über die Olympischen Spiele.

psi/dpa | Stand: 08.02.2018, 13:46

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