Eisschnellläuferin Wüst mit historischem Olympiasieg

Eisschnelllauf - 1.500 Meter der Frauen

Eisschnellläuferin Wüst mit historischem Olympiasieg

Ireen Wüst erweitert ihre olympische Medaillensammlung mit Gold über 1.500 Meter. Für die Niederländerin ist es die insgesamt zehnte Olympiamedaille ihrer Karriere. Durch ihren fünften Olympiasieg ist sie die erfolgreichste Athletin ihres Landes in der Geschichte der Winterspiele.

Mit einer Zeit von 1:54,35 Minuten distanzierte Wüst im Gangneun Oval Silbergewinnerin Miho Takagi aus Japan um zwei Zehntelsekunden. Bronze ging an Wüsts Landsfrau Marrit Leenstra mit einem Rückstand von 91 Hundertstelsekunden.

Erfolgreichste Niederländerin der Olympiageschichte

Für Wüst war es die insgesamt zehnte Olympiamedaille seit den Winterspielen von Turin 2006, zum fünften Mal der Olympiasieg nach Triumphen über 3.000 Meter (2006 und 2014), 1.500 Meter (2010) und in der Team-Verfolgung (2014). Durch ihren Sieg avancierte Wüst zur erfolgreichsten Niederländerin in der Geschichte der Olympischen Winterspiele.

Hirschbichler irritiert von Sturz der Gegnerin

Pech hatte Gabriele Hirschbichler aus Inzell. Die Deutsche Meisterin von 2016 war in ihrem Lauf gegen Yu-Ting Huang aus Taiwan in der ersten Runde richtig flott auf Bestzeitkurs unterwegs. Dann rauschte die Konkurrentin in die Bande, Hirschbichler ließ sich kurz beeindrucken und verlor an Tempo. Hirschbichler kam als Dritte ins Ziel und wurde im Verlauf des Wettkampfs bis auf Platz zwölf durchgereicht. "Die Überraschung nach vorn hat nicht geklappt", sagte die enttäuschte 34-Jährige nach dem Rennen.

Einen komplett verkorksten Olympiauftakt erwischte die zweite deutsche Starterin Roxanne Dufter. 1.000 Meter lang hielt sie im Duell mit der Kanadierin Kali Christ gut mit, dann brach sie ein und kam abgeschlagen ins Ziel. Am Ende wurde sie 24. im Feld der 27 Starterinnen.

red | Stand: 12.02.2018, 14:56

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