Jorien ter Mors setzt Oranje-Festspiele fort

Jorien Ter Mors gewinnt denn Eisschnellauf über 1000M und jubelt

Eisschnelllauf - 1.000 Meter der Frauen

Jorien ter Mors setzt Oranje-Festspiele fort

Die Siegesserie der Niederländer bei den Eisschnelllaufwettbewerben setzt sich fort: Olympiasiegerin über 1.000 Meter wurde Jories ter Mors. Es ist bereits ihr insgesamt drittes Olympia-Gold.

Die 1.500-m-Olympiasiegerin von Sotschi 2014 gewann im Gangneun Oval vor den Japanerinnen Nao Kodaira und Miho Takagi und holte das fünfte Gold im fünften Rennen für Oranje. Die 28-Jährige hatte vor vier Jahren zudem Gold im Teamwettbewerb gewonnen. Vor ter Mors hatten in Pyeongchang ihre Landsleute Kjeld Nuis und Ireen Wüst über 1.500 m, Carlijn Achtereekte über 3.000 m sowie Sven Kramer über 5.000 m Gold gewonnen.

Ter Mors, die ursprünglich vom Shorttrack kommt, riss bereits beim Überfahren der Ziellinie die Arme hoch. Obwohl ihre gefährlichsten Konkurrentinnen, allen voran Topfavoritin gehandelte Nao Kodaira, noch nicht gelaufen waren, hatte die 28-Jährige mit dem auffälligen roten Haarschopf ein gutes Gefühl. Kodaira lag dann in ihrem Rennen lange auf Bestzeitkurs. Auf den letzten Metern konnte die Japanerin dann aber nicht mehr zusetzen und musste sich mit Silber begnügen.

"Das war das perfekte Rennen", rief die amtierende Weltmeisterin über 1.000 und 1.500 Meter nach ihrem nächsten Coup in die Mikrofone.

Ireen Wüst verpasst das Podest

Ireen Wüst, Olympiasiegerin über die 1.500 Meter und Silbermedaillengewinnerin über 3.000 Meter, konnte ihrer beeindruckenden Sammlung (insgesamt zehnmal olympisches Edelmetall) keine weitere Medaille hinzufügen. Knapp 1,3 Sekunden fehlten der fünfmaligen Olympiasiegerin, die Achte wurde, aufs Podium. Die 31-Jährige ist sie aber auch so die erfolgreichste Athletin ihres Landes in der Geschichte der Winterspiele.

Hirschbichler mit Platz 15 zufrieden

Die Deutschen fuhren erwartungsgemäß hinterher. Beste war noch Gabriele Hirschbichler (Inzell), die ihr Duell gegen die Spüdkoreanerin Seung-Hi Park gewinnen konnte, auf Platz 15. "Ich bin zufrieden. Es war heute ein gutes Rennen von mir. Die ersten 200 Meter hätten noch etwas schneller sein können", sagte die 34-Jährige.

Judith Dannhauer (Erfurt) fuhr auf Rang 26. Michelle Uhrig (Berlin) belegte bei ihrem Olympia-Debüt den 31. und letzten Platz. Ihren Start beim 1.500-m-Rennen am Montag (12.02.18) hatte sie noch wegen einer Erkältung abgesagt.

wp/sid | Stand: 14.02.2018, 12:31

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