Sportgerichtshof weist Russen zurück

CAS erklärt sich für nicht zuständig

Sportgerichtshof weist Russen zurück

Das Ad-Hoc-Gericht des Internationalen Sportgerichtshof CAS hat die Klage von 13 Russen für eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang abgewiesen. Das Gericht erklärte sich für nicht zuständig. Die Klage sei eingereicht worden, als das Schnell-Gericht in Pyeongchang noch gar nicht geöffnet hatte.

13 russische Sportler, Ärzte, und Trainer hatten beim Ad-Hoc-Gericht des CAS dagegen geklagt, dass sie keine Einladung für die Winterspiele erhalten hatten. Betroffen sind unter anderem der frühere Eisschnelllauf-Weltmeister Pavel Kulischnikow und Shorttrack-Läuferin Tatjana Borodulina. Die genaue Urteilsbegründung werde am Freitag veröffentlicht, hieß es.

Noch 47 Klagen offen

Noch beim CAS anhängig sind 47 weitere Fälle von russischen Sportlern und Trainern, die wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien bei den Winterspielen 2014 in Sotschi keine Einladung erhalten hatten.

Zu den betroffenen Athleten gehören Shorttrack-Ikone Wiktor Ahn und Biathlon-Star Anton Schipulin. Für diese Verfahren will das Gericht am Freitag (11.00 Uhr OZ/03.00 Uhr MEZ) die Urteile verkünden.

Vom 05. bis 28. Februar berichten wir im ARD-Hörfunk, im Ersten und den Dritten Programmen ausführlich über die Olympischen Spiele.

dpa | Stand: 08.02.2018, 11:01

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