Olympische Winterspiele 2018 Pyeongchang

Tass: B-Probe bei russischem Curler Kruschelnizki positiv

Der gedopte Curler Alexander Kruschelnizki vom Team Russland (OAR)

Der russische Olympia-Curler Alexander Kruschelnizkir ist nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Tass des Dopings überführt. Auch die B-Probe des Bronze-Gewinners im neuen Mixed-Wettbewerb beweise die Einnahme der verbotenen Substanz Meldonium, meldete die Agentur unter Berufung auf das russische Team am Dienstag.

Shorttrackerin Walter im Viertelfinale - Seidel disqualifiziert

Bianca Walter

Glück und Pech lagen am Dienstag (20.02.2018) bei den deutschen Shorttrackerinnen dicht beisammen. Während Bianca Walter über den Einzug in das Viertelfinale über 1.000 Meter jubelte, war Anna Seidel bitter enttäuscht. Die 19-Jährige stürzte im Vorlauf und wurde disqualifiziert. Walther profitierte indes von einer Behinderung durch ihre Rivalin Han Yu Tong aus China und wurde für die nächste Runde gesetzt.

Skisprung-Erfolgscoach Schuster soll bleiben

Werner Schuster ist gut gelaunt

Die deutschen Skispringer haben sich nach den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang für einen langfristigen Verbleib ihres Trainers Werner Schuster stark gemacht. "Wir tun alles dafür, dass er motiviert ist. Alles andere muss sich der DSV überlegen", sagte Olympiasieger Andreas Wellinger am Dienstag im Deutschen Haus. Im Teamspringen hatte das DSV-Quartett Wellinger,  Richard Freitag, Stephan Leyhe und Karl Geiger die Silbermedaille hinter Norwegen erobert. Erstmals in der Zeit Schusters, dessen Vertrag bis 2019 läuft, gab es damit beim gleichen Großereignis mindestens eine Medaille im Einzel und eine im Team. Der 48 Jahre alte Österreicher betreut die deutschen Skispringer seit fast zehn Jahren und hat sie aus der Krise wieder an die Weltspitze geführt. Schuster gilt teamintern als absolut unumstritten.

Olympia 2026: Stockholm feilt an Bewerbung

Das winterliche Stockholm - Stadtansicht mit Altstadt und Hafen

Die Pläne Stockholms für eine Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2026 werden konkreter. Bewerbungschef Richard Brisius präsentierte am Rande der Spiele in Pyeongchang ein Konzept, das neben Stockholm die Standorte Are und Falun vorsieht. Außerdem möchte er das norwegische Lillehammer gewinnen, um dort die Wettbewerbe in Bob, Rodeln und Skeleton austragen zu lassen. Letzteres geht auf einen Wunsch des IOC zurück, keine weitere Eisbahn eigens für Winterspiele zu errichten, wie es zuletzt in Sotschi oder Pyeongchang der Fall war. Als Alternative zu Lillehamer, wo die Spiele 1994 stattgefunden hatten, brachte Brisius Lettland und Deutschland ins Gespräch. Die Planungen befänden sich hier allerdings in der Startphase. Stockholm will laut dem schwedischen IOC-Mitglied Gunilla Lindberg "günstige" Spiele ausrichten. Laut Brisius werden sie den Steuerzahler "überhaupt nichts kosten". Trumpf der Bewerbung soll sein, fast ausschließlich auf bestehende Anlagen zu setzen. Neben einer Eisschnelllauf-Halle wird nur eine Arena für Langlauf und Biathlon benötigt.

Wegen Norovirus: Kein Händeschütteln im Eishockey

Eine der ältesten Eishockey-Traditionen fällt bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang dem Norovirus zum Opfer. Aus Angst vor Ansteckung verzichten die Puckjäger nach den Spielen darauf, dem Gegner die Hand zu schütteln. Stattdessen bleiben die Handschuhe an und werden gegeneinander gestoßen. "Es ist eine vorbeugende Entscheidung des IIHF-Direktorats", sagte DEB-Präsident Franz Reindl. Das hoch ansteckende Norovirus hat in Pyeongchang bereits zu mehr als 200 Erkrankungen geführt, auch zwei Schweizer Athleten haben sich infiziert. Mehrere hundert Personen mussten in Quarantäne. Dabei handelte es sich meistens um Sicherheitspersonal und Volunteers. Das Norovirus verursacht neben anderen Symptomen Erbrechen und Magenkrämpfe.

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