Der Radsport-Weltverband UCI hat am Montag (28.01.2013) die eigene unabhängige Kommission zur Untersuchung des Skandals um den gefallenen Star Lance Armstrong offiziell aufgelöst und steht nun vor einer Zusammenarbeit mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Dies gab UCI-Präsident Pat McQuaid bekannt. "Ich habe mit WADA-Präsident John Fahey gesprochen. Und er hat mir die Bereitschaft der WADA bestätigt, der UCI zu helfen, eine Wahrheits- und Schlichtungs-Kommission zu installieren", sagte McQuaid: "Gleichzeitig hat mir Fahey aber gesagt, dass die WADA kein Vertrauen in den laufenden Prozess der unabhängigen Kommission hat. Daher haben wir beschlossen, diese Kommission nicht mehr zu finanzieren und mit sofortiger Wirkung aufzulösen."WADA-Präsident John Fahey erteilte der UCI am Dienstag eine klare Absage für eine mögliche Zusammenarbeit in einer sogenannten Wahrheits- und Versöhnungs-Kommission. Die WADA habe es in der Vergangenheit nicht getan und werde auch künftig "keine Zusammenarbeit mit der UCI eingehen, solange diese ihre einseitige und arrogante Haltung fortsetzt", sagte Fahey.
sid
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Stand: 28.01.2013, 22:59