Knapp drei Monate nach dem Fall Kusenkowa hat der Welt-Leichtathletik-Verband IAAF bestätigt, dass es bei weiteren Athleten der WM 2005 nachträglich positive Dopingtests gegeben hat. Die Namen werde man allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben, erklärte Generalsekretär Nick Davies gegenüber der Nachrichtenagentur AP.
Die IAAF hatte während der WM in Helsinki Urinproben von zahlreichen Athleten gesammelt, eingefroren und nach acht Jahren noch einmal mit neuen Verfahren getestet. So wurde im Dezember eine verbotene Substanz in der Probe der damaligen Hammerwurf-Olympiasiegerin Olga Kusenkowa gefunden. Die Russin bestreitet die Einnahme von Dopingmitteln.
dpa
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Stand: 02.03.2013, 20:42