Die UEFA will in Zukunft verhindern, dass die Rechte an Fußballprofis zum Teil an Dritte verkauft werden. Die Exekutive der Europäischen Fußball-Union beschloss auf ihrer Sitzung in Lausanne am Donnerstag (06.12.2012), dass sie einen entsprechenden Antrag an den Weltverband FIFA stellen wolle. "Wir wissen alle, dass der Besitz von Fußballspielern durch Dritte viele Gefahren mit sich bringt", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino. Sollte sich die FIFA den Plänen der UEFA nicht anschließen, wolle der europäische Verband ein Verbot für seine Wettbewerbe selbst umsetzen. Derzeit ist es möglich, dass Berater, Agenturen oder Investoren Rechte an Spielern erwerben. Diese Drittparteien verfolgen bei Transfers und anderen die Spieler betreffenden Entscheidungen ihre eigenen Interessen. Die UEFA sieht darin auch eine Gefahr für ihre Wettbewerbe.
dpa
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Stand: 06.12.2012, 20:03