Silvio Heinevetter - "Eine richtig geile Truppe"
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Interview nach dem WM-Achtelfinale gegen Mazedonien
Silvio Heinevetter - "Eine richtig geile Truppe"
Silvio Heinevetter war einer der Matchwinner im WM-Achtelfinale gegen Mazedonien. Der Torhüter glaubt fest daran, dass der Weg des Teams im Viertelfinale nicht zu Ende ist. Ein Interview.
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Wir lautet Ihr Fazit nach dem Einzug ins WM-Viertelfinale?
Heinevetter: "Für den Sieg gegen Frankreich konnten wir uns nichts kaufen. Das war ein enorm wichtiges Spiel heute. Die Öffentlichkeit guckt jetzt auf uns, das kann nur gut für die Sportart sein."
Wir beurteilen Sie die Teamleistung gegen Mazedonien?
Heinevetter: "Ich glaube, wir haben als Mannschaft gut gespielt. Vor allem hinten. Wir haben zwar keine überragenden Superstars, aber eine richtig geile Truppe. Und ein Viertelfinale hat man nicht alle Tage. Jetzt wollen wir auch ins Halbfinale. Punkt. Aus."
Ihre spektakuläre Parade beim Stand von 18:16, als ein Mazedonier Mitte der zweiten Halbzeit im Gegenstoß auf sie zugerannt kam, war mitentscheidend. Was haben Sie in diesem Moment gedacht?
Heinevetter: "Ob ich zu Hause das Licht und die Waschmaschine ausgemacht habe. Nein, im Ernst: So viel denkt man da nicht nach. Entweder er macht das Tor oder ich halte ihn. Und in dem Moment war ich der Glücklichere. Das war eine Phase, in der wir nicht so gut gespielt haben. Danach sind wir wieder zurück ins Spiel gekommen. Hinten raus war das Ding durch."
Nicht nur die Mannschaft, auch Sie haben sich im Gegensatz zum Beginn des Turniers deutlich gesteigert.
Heinevetter: "Man kann nicht immer gut spielen und muss solche Spiele abhaken, den Blick nach vorne richten. Es bringt nichts, da lange drüber nachzudenken."
Minimalziel war das Achtelfinale. Ist alles, was jetzt noch kommt, eine Zugabe?
Heinevetter: "Zugabe klingt so, als ob wir es nicht mehr brauchen und dafür nichts mehr tun müssen. Das Turnier ging mit dem Mazedonien-Spiel erst los. Und wir werden uns jetzt nicht zurücklehnen und die Beine hochlegen."
Stand: 20.01.2013, 19:37