Müheloser Sieg für Frankreichs Handballer

Luka Karabatic (M.)

EM-Hauptrunde: Frankreich - Weißrussland 34:23

Müheloser Sieg für Frankreichs Handballer

Frankreich ist mit einem souveränen Sieg gegen Weißrussland in die Hauptrunde der Handball-Europameisterschaft gestartet.

Der Titelverteidiger setzte sich im polnischen Krakau locker mit 34:23 (20:5) durch, der Ex-Kieler Nikola Karabatic erzielte bis zur Pause neun Treffer bei neun Wurfversuchen und wurde anschließend geschont.

Frankreich begann am Donnerstag (21.01.16) zwei Tage nach der überraschenden Niederlage gegen Gastgeber Polen (25:31) furios, bereits zur Pause stand es 20:5. Überragend präsentierte sich auch der Ex-Kieler Thierry Omeyer im Tor, alleine im ersten Durchgang parierte er zehn von 15 Würfen.

Schonung für die Topspieler

Nach der Pause blieben zahlreiche Topspieler der Franzosen auf der Bank, den Weißrussen gelang zumindest Schadensbegrenzung. Während Frankreich in Gruppe I mit jetzt 4:2 Punkten wieder auf Medaillen-Kurs liegt, hat der krasse Außenseiter Weißrussland (0:6) bereits keine Chance mehr auf das Halbfinale.

Kroatien von Beginn an überlegen

Marino Maric (r.), Dejan Manaskov

Kroatiens Marino Maric

Kroatien fuhr ebenfalls die ersten beiden Hauptrundenpunkte ein und schloss damit zu Gastgeber Polen und Norwegen auf. Der Olympia-Dritte bezwang Mazedonien mit 34:24 (17:13) und war dabei von Beginn an überlegen. Ivan Sliskovic warf sechs Tore für Kroatien. Bei Mazedonien traf Dejan Manakov siebenmal.

sid/dpa | Stand: 21.01.2016, 22:12

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