England freut sich auf den "Super Sunday"

Arsenals Mesut Özil (l.)  im Duell mit Robert Huth von Leceister City

Die vier Top-Teams unter sich

England freut sich auf den "Super Sunday"

Fußball-England fiebert dem "Super Sunday" entgegen: In der Premier League sind am Sonntag die zurzeit vier besten Teams unter sich.

Zunächst fordert der FC Arsenal (48 Punkte) mit dem formstarken Weltmeister Mesut Özil den Sensations-Spitzenreiter Leicester City (53) heraus. Anschließend kämpfen Manchester City (47) und Tottenham Hotspur (48) im direkten Duell um wichtige Punkte für den Meistertitel. "Unser Job ist es, Leicester City zumindest fürs Erste von dieser unglaublichen Euphoriewelle herunterzuholen", sagte Özil: "Dass Leicester im Februar in der Tabelle so weit oben steht, ist sicherlich mit die größte Überraschung der letzten Jahre in den europäischen Topligen. Jetzt sind wir gefordert, daran etwas zu ändern."

Ranieri erklärt Arsenal zum Favoriten

Allerdings hat Leicester schon bewiesen, dass es auch gegen die Top-Teams gewinnen kann. Beim 3:1-Sieg gegen Manchester City am vergangenen Wochenende ragte vor allem Doppeltorschütze und Abwehrchef Robert Huth heraus. Trainer Claudio Ranieri schiebt die Favoritenrolle den Gunners zu: "Wir hatten am Beginn der Saison Druck, weil wir die Klasse halten wollten. Jetzt ist der Druck bei den Teams, die eine Menge Geld ausgegeben haben, um die Liga zu gewinnen."

Hamann glaubt an die Gunners

Der frühere England-Legionär Dietmar Hamann sieht Arsenal im Vorteil. "Ich erwarte, dass Arsenal ein Zeichen setzen und Leicester schlagen wird", sagte er. An eine wirkliche Meisterchance von Leicester glaubt Hamann ohenhin nicht: "Bis jetzt haben sie von Spiel zu Spiel gedacht, aber jetzt werden sie das Gefühl haben, gewinnen zu müssen, um den Vorsprung zu halten. Sie werden am Ende unter die ersten Vier kommen."

Knackt Agüero Tottenham erneut?

Im zweiten Topspiel will Manchester City eine zweite Niederlage in Folge gegen ein Team aus der Spitzengruppe mit aller Macht verhindern. Ohne den verletzten Offensivstar Kevin De Bruyne dürfte es jedoch schwer werden, gegen die bärenstarke Defensive der Spurs (nur 19 Gegentreffer in 25 Spielen/Ligabestwert) Tore zu erzielen. Die Hoffnungen des künftigen Klubs von Bayern-Trainer Pep Guardiola ruhen auf den Argentinier Sergio Agüero, der in den vergangenen acht Spielen gegen Tottenham zehn Tore erzielt hat. "Ich hoffe, ich kann meine Treffsicherheit auch diesmal beweisen", sagte der Angreifer: "Das würde uns helfen, dass Spiel zu gewinnen. Aber wir wissen natürlich, wie schwer das wird."

red/dpa/sid | Stand: 13.02.2016, 11:30

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