Start nach Maß für Spanien, England und Argentinien
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Testspiele am Mittwoch
Start nach Maß für Spanien, England und Argentinien
Spanien, England und Argentinien haben einen Start nach Maß in das Fußball-Jahr 2013 hingelegt.
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Die drei Top-Nationen feierten am Mittwoch (06.02.2013) beeindruckende Erfolge gegen illustre Gegner und können selbstbewusst in die nächsten WM-Qualifikationspartien gehen. Welt- und Europameister Spanien ließ Uruguay beim 3:1 (1:1) keine Chance, Argentinien setzte sich in Schweden dank einer starken Anfangsphase mit 3:2 (3:1) durch. Die Engländer feierten im Wembley-Stadion ein 2:1 (1:0) über Brasilien und damit den ersten Sieg gegen den Rekord-Weltmeister seit 1990.
Vize-Europameister Italien gelang in der 90. Minute ein 1:1 (0:1) in den Niederlanden. Marco Verratti von Paris Saint-Germain rettete den Gästen in Amsterdam den verdienten Punkt nach einer überzeugenden Schlussphase, nachdem Jeremain Lens vom PSV Eindhoven die Elftal in Führung gebracht hatte. Bei den Gastgebern war Arjen Robben vom FC Bayern zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden.
Messi und Ibrahimovic gehen leer aus
Die Argentinier um Weltfußballer Lionel Messi waren in Schweden nicht zu schlagen, auch wenn der Superstar des FC Barcelona ebenso sein schwedisches Sturm-Pendant Zlatan Ibrahimovic leer ausgingen. In einer ereignisreichen Anfangsphase durfte Argentinien durch das Eigentor von Mikael Lustig (3.) sowie die Treffer von Kun Agüero (19.) und Gonzalo Higuain (23.) jubeln. Jonas Olsson war in Solna der 1:1-Ausgleich gelungen (17.), Rasmus Elm traf zum 2:3-Endstand (90.).
Spanien siegt in Doha
Die Spanier sind derzeit einfach nicht zu bezwingen - auch nicht vom aktuellen Südamerika-Champion Uruguay. Ein überragender Cesc Fabregas (16.) sowie Barcelona-Teamkollege Pedro (51./74.) trafen in Doha für die Iberer. "Es ist nicht immer einfach, mit der richtigen Einstellung in solche Freundschaftsspiele zu gehen", sagte der Doppeltorschütze, "aber heute hat die Mentalität gepasst". Fabregas und Pedro sorgten nicht nur das 18. Spiel in Serie ohne Niederlage, sondern auch für ein erfreuliches Carles-Puyol-Jubiläum: Der Vereins- und Auswahl-Kollege der beiden absolvierte sein 100. Länderspiel.
Ronaldinho verschießt Handelfmeter
Auch Ronaldinho machte im Test der Seleção in England die 100 voll - im Wembley-Stadion aber keine gute Figur. Der Offensivprofi verschoss in der 19. Minute einen Handelfmeter, sieben Minuten später gelang Wayne Rooney per Abstauber das 1:0 für England. Bei den Südamerikanern feierte Bayern Münchens Verteidiger Dante sein Auswahl-Debüt und durfte kurz nach der Pause über den Ausgleich durch Fred jubeln (48.). Den Endstand besorgte Frank Lampard (60.).
Pleite für Österreich mit Bundesliga-Quartett
Neben Dante standen auch andere Bundesliga-Akteure am ersten Länderspieltermin 2013 im Fokus: Stuttgarts Vedad Ibisevic gelang beim 3:0 der Bosnier in Slowenien ebenso ein Tor wie seinem japanischen Clubkameraden Shinji Okazaki beim 3:0 gegen Lettland und Bayern-Stürmer Mario Mandzukic beim 4:0 der Kroaten gegen Südkorea.
Eine Pleite musste indes das österreichische Bundesliga-Quintett hinnehmen. Die Auswahl mit Sebastian Prödl, Marko Arnautovic, Zlatko Junuzovic (alle Werder Bremen), David Alaba (Bayern München) und Andreas Ivanschitz (1. FSV Mainz) unterlag in Wales 1:2 (0:1). Nur zu einem 0:0 kam die Schweiz in Griechenland. "Natürlich möchte man etwas mehr Spektakel, aber wenn die Teams sich neutralisieren und so zweikampfstark sind, dann gibt es kein Spektakel", analysierte der Trainer der Eidgenossen Ottmar Hitzfeld.
Klinsmanns Amerikaner verlieren in Honduras
Nationaltrainer Jürgen Klinsmann hat mit den USA einen Fehlstart in die letzte Qualifikationsrunde des CONCACAF-Verbandes zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hingelegt. Am Mittwoch (Ortszeit) unterlagen die Amerikaner in San Pedro Sula Gastgeber Honduras 1:2. Clint Dempsey hatte die USA auf Vorlage des Schalker Bundesliga-Profis Jermaine Jones in der 39. Minute in Führung gebracht. Juan Carlos Garcia per spektakulärem Fallrückzieher (40.) und Jerry Bengtson (79.) die Partie aber noch für Honduras gedreht. "Alles in allem haben wir zu viele Fehler gemacht und zu viele Spieler haben nicht auf höchstem Niveau gespielt", resümierte Klinsmann.
sid/dpa | Stand: 07.02.2013, 00:09