Auch Südamerika will Infantino als FIFA-Boss

Gianni Infantino

Nachfolge von Sepp Blatter scheint so gut wie geklärt

Auch Südamerika will Infantino als FIFA-Boss

UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino erfährt im Präsidentschafts-Wahlkampf des Fußball-Weltverbandes FIFA auch aus Südamerika Unterstützung.

Wie der Dachverband CONMEBOL nach einer Sitzung der südamerikanischen Vereinigung mitteilte, werde die Kandidatur des Schweizers "und sein Plan" voll unterstützt. "Ich fühle mich sehr geehrt. Vielen Dank", twitterte Infantino am Donnerstag (28.01.2016). Zuletzt hatte die Zentralamerikanische Fußballunion UNCAF dem 45-Jährigen ihre Unterstützung zugesichert, auch die Spitze der Europäischen Fußball-Union hatte sich "einstimmig" hinter Infantino gestellt.

"Glaube, dass ich gewinnen werde"

"Ich glaube, dass ich gewinnen werde. Ich habe schon mit 150 Präsidenten der 209 Verbände gesprochen. Ich habe ein gutes Gefühl", sagte Infantino der Sportzeitung L'Equipe. Die Wahl des Nachfolgers des für acht Jahre gesperrten FIFA-Bosses Joseph S. Blatter findet am 26. Februar statt.

In Zürich tritt Infantino gegen Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa (50/Bahrain), Prinz Ali bin Al Hussein (40/Jordanien), den Franzosen Jerome Champagne (57) und Tokyo Sexwale (62/Südafrika) an. Sollte sich Infantino durchsetzen, stellte er ein besonderes Fußballspiel zwischen allen Kongressteilnehmern einen Tag nach der Wahl in Aussicht. "In der Halbzeit gibt es Tee, nach dem Abpfiff Glühwein", sagte Infantino.

sid/dpa/red | Stand: 28.01.2016, 15:59

Darstellung: