Harte UEFA-Strafe für Galatasaray

Koray Gunter (von links), Selcuk Inan und Lukas Podolski von Galatasaray Istanbul

Verstoß gegen Financial Fairplay

Harte UEFA-Strafe für Galatasaray

Der europäische Fußball-Verband UEFA hat den türkische Klub Galatasaray mit einer harten Strafe belegt. Die Türken hatten gegen das sogenannte Financial Fairplay verstoßen.

Nationalspieler Lukas Podolski wird mit Galatasaray Istanbul ein Jahr lang nicht auf der europäischen Fußball-Bühne auftreten dürfen. Die UEFA hat den türkischen Rekordmeister für ein Jahr von allen internationalen Club-Wettbewerben ausgeschlossen. Die Sperre gilt nach UEFA-Angaben vom Mittwoch (02.03.2016) für eine der nächsten beiden Spielzeiten.

Personalkosten begrenzen

Derzeit steht der türkische Spitzenclub in der Süper Lig auf dem fünften Platz, der nicht für die Teilnahme am Europapokal berechtigt. Die UEFA-Strafe tritt erst dann in Kraft, wenn sich der Verein am Ende einer Saison für die Champions League oder Europa League qualifizieren würde. Galatasary muss zudem seine Personalkosten begrenzen.

Bereits Mitte Januar hatte der europäische Verband erklärt, dass der Fall Galatasaray an die rechtssprechende Kammer der UEFA-Finanzkontrollkammer für Clubs (FKKK) weitergeleitet worden sei. Grund dafür waren wiederholte Verstöße gegen das von der UEFA verordnete Financial Fairplay. Vereinspräsident Dursun Özbek hatte daraufhin in einer Pressekonferenz verkündet, dass dem Verein eine Europapokalsperre von mindestens einem Jahr drohe.

Klub vor schweren Zeiten

Vergangene Woche war eine von Özbek angeführte Delegation des Vereins in Nyon, um bei der UEFA vorstellig zu werden und für eine mildere Strafe zu plädieren. Doch es half nichts. Nun stehen dem Verein schwere Zeiten bevor. Da durch die wegfallende Europapokalteilnahme eine wichtige Einnahmequelle wegbricht, dürften sich die Finanzprobleme weiter verschärfen.

Stand: 02.03.2016, 13:53

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