Chelsea patzt gegen Premier League-Schlusslicht
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Premier League, 21. Spieltag
Chelsea patzt gegen Premier League-Schlusslicht
Durch eine überraschende Heimniederlage gegen den Tabellenletzten Queens Park Rangers hat der FC Chelsea den Anschluss an die Tabellenspitze vorerst verloren. Besser machte es der FC Liverpool.
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Bei Marko Marins Startelf-Debüt in der Premier League hat sich der FC Chelsea blamiert. Der Champions-League-Sieger kassierte gegen das Liga-Schlusslicht Queens Park Rangers eine überraschende 0:1 (0:0)-Heimpleite. Das Tor des Abends für QPR erzielte Shaun Wright-Phillips mit einem satten Flachschuss (78. Minute). Der Ex-Bremer Marin war im West-Londoner Fußball-Derby in einem schwachen Blues-Team noch einer der auffälligeren Akteure. Der 23-Jährige hätte sich allerdings nicht beschweren können, wenn er in der vierten Minute für ein Tackling mit gestrecktem Bein die Rote statt der Gelben Karte gesehen hätte. Der 16-fache Nationalspieler wurde in der 60. Minute ausgewechselt und mit Applaus verabschiedet. Mit dieser Niederlage nach zuletzt vier Siegen in Serie fiel das Team von Trainer Rafael Benítez mit 38 Zählern auf Rang vier zurück.
Seinen Aufwärtstrend setzte am 21. Spieltag der FC Liverpool fort. Die Reds feierten einen 3:0 (2:0)-Heimsieg gegen AFC Sunderland und kletterten auf Rang acht. Uruguays Stürmerstar Luis Suárez erhöhte dank eines Doppelpacks sein Konto auf 15 Tore. Der Ex-Dortmunder Nuri Sahin saß erneut die komplette Partie über auf der Ersatzbank. Newcastle United half gegen den FC Everton auch ein Führungstreffer von Freiburgs Ex-Goalgetter Papiss Demba Cissé nicht. Das Überraschungsteam gewann letztlich mit 2:1 und zog damit vorerst am FC Arsenal vorbei auf den vierten Rang.
Manchester vorneweg - Podolski enttäuscht
Tabellenführer Manchester United hat das neue Jahr standesgemäß mit einem Sieg eröffnet. Der englische Fußball-Rekordmeister gewann am 21. Spieltag der Premier League dank der Treffer von Javier Hernandez (35./64.) und Robin van Persie (43./88.) 4:0 (2:0) beim Abstiegskandidaten Wigan Athletic. Erster Verfolger mit sieben Punkten Rückstand bleibt Meister und Lokalrivale Manchester City durch ein 3:0 (1:0) gegen Stoke City mit Ex-Nationalspieler Robert Huth. Der Argentinier Pablo Zabaleta brachte City kurz vor der Pause (43.) in Führung, der ehemalige Wolfsburg-Stürmer Edin Dzeko (56.) und Zabaletas Landsmann Sergio Agüero (74./Foulelfmeter) erhöhten im zweiten Durchgang.
Mit einem enttäuschenden Lukas Podolski erlebte der FC Arsenal einen Fehlstart ins neue Jahr. Nach zuletzt vier Siegen in Serie kamen die Gunners bei Aufsteiger FC Southampton nur zu einem 1:1 (1:1). Podolski wurde bereits nach 58 Minuten ausgewechselt. Der Ex-Kölner hatte mit einem Fehlpass Southamptons Führung durch Gaston Ramirez (35. Minute) eingeleitet. Ein Eigentor von Southamptons Angreifer Guly do Prado (41.) bescherte Arsenal immerhin einen Punkt.
Tottenham bleibt Dritter, Fulham gewinnt
Hinter dem Manchester-Duo hat sich Tottenham Hotspur als Dritter etabliert. Die Spurs setzten sich gegen den Tabellenvorletzten FC Reading mit 3:1 (1:1) durch. Die frühe Gäste-Führung durch den ehemaligen Stuttgarter Pawel Pogrebnjak (4.) drehten Michael Dawson (10.), Emmanuel Adebayor (51.) und Clint Dempsey (79.) in Tottenhams zwölften Saisonsieg.
Dimitar Berbatov läuft seinen Gegnern von West Bromwich Albion davon
Derweil bremste der ehemalige Europapokalsieger Aston Villa seine Talfahrt mit null Punkten und 0:15 Toren aus den letzten drei Partien mit einem 2:2 (1:1) bei Swansea City zumindest ein wenig. Bei den Walisern, die durch Daniel Graham in der Nachspielzeit (90.+4) zum Ausgleich kamen, saß Torhüter Gerhard Tremmel nur auf der Bank. Den Abwärtstrend gestoppt hat auch der FC Fulham: Das Team der ehemaligen Wolfsburger Sascha Riether und Ashkan Dejagah gewann beim Überraschungsteam West Bromwich Albion mit 2:1. Zuvor hatte das Team aus 13 Spielen nur einen Sieg geholt. Der ehemalige Leverkusener Dimitar Berbatov erzielte den Führungstreffer zum 1:0, Dejagah und Riether spielten durch.
sid/dpa | Stand: 01.01.2013, 20:45